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Capuzzi -Konzert

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Zugeordnete Kategorien: Konzerte - Komponisten

Suse Profilseite von Suse, 10.08.2009, 16:18:08
Capuzzi -Konzert

 Hallo..bin neu hier... aber habe mal ne kleine Frage:

ich beschäftige mich seit einer Weile autodidaktisch mit dem Konzert von Capuzzi . Hat jemand Erfahrungen welche Tempi genommen werden sollten?

suse

Frank W Profilseite von , 10.08.2009, 19:49:19
Hallo Suse,
ganz pauschal würde ich sagen, daß man sich bei der Tempowahl an den kleinsten Notenwerten orientiert und natürlich an den spielerischen Fähigkeiten. Faustregel: Lieber etwas langsamer, aber dafür gut artikuliert. Im Fall Capuzzi würde ich sagen: 1.Satz: MM ca.100, 2. Satz MM ca. 60, und Rondo etwas frischer als den 1. Satz.
Aber letzten Endes solltest du dich auf deinen Geschmack verlassen. Viel Spaß beim Üben wünscht:
Frank
Suse Profilseite von Suse, 10.08.2009, 22:59:11

 hallo Frank, den ersten Satz schaffe ich sogar schon -heute ausprobiert- in 104. Für die anderen beiden Sätze muß ich den Notentext erst ncoh gekoppelt mit der Intonation fressen.

Gruß Suse

HerrK Profilseite von HerrK, 10.08.2009, 20:04:11

Hi,

du sprichst von dem Konzert in F-Dur (Solo; G-Dur Orchester) oder gibts noch andere?

In meiner Edition sind die Tempi mit 104 und 63 (Viertel) angegeben. Finde ich auch

ganz schön vom Tempo her.

Suse Profilseite von Suse, 10.08.2009, 23:03:56

 Hallo Herr K, zuerst habe ich das Konzert in D-Dur ausprobiert fand es aber nicht ganz so schön wie in F-Dur.

allerdings werde ich für die Kadenz, die in meinen Noten steht noch ein Weilchen brauchen,bin aber recht zuversichtlich das zu schaffen.

Gruß Suse

HerrK Profilseite von HerrK, 10.08.2009, 23:55:34

Hallo Suse,

Die Kadenz ist mit ein bisschen Aufwand schnell gelernt, ich finde sie allerdings nicht sehr schön.
Übrigens ist die Kadenz im Original nicht vorhanden sondern erst in einer Edition entstanden.

Grüße,
Kilian

Suse Profilseite von Suse, 11.08.2009, 12:16:52

 Hallo Kilian, ich tu mich mit den Doppelgriffen schwer, war noch nicht viel da oben unterwegs, habe bislang halt nur Orchester gespielt.

Gibt es eigentlich noch andere Kadenzen dazu?

Gruß Suse

HerrK Profilseite von HerrK, 11.08.2009, 13:57:21

Hi,

ja die Doppelgriffe sind so ne Sache. Ich muss sagen ich habe die Kadenz nie richtig gespielt. Jetzt habe ich sie gerade wieder rausgegraben und
"durchgespielt". An manchen Stellen ist es schon nicht einfach einen guten Fingersatz zu finden.

Vermutlich gibt es 1000de Kadenzen dazu. Du weißt ja, das eine Kadenz auch ein komplett selbst erdachtes Solo sein kann?
Du kannst ja auch Stellen streichen die dir nicht passen oder eigene, passendere schreiben.

Ich finde die Kadenz manchmal etwas sprunghaft, mir fehlt da etwas der Leitfaden im Ganzen. Aber eine gute Übung ist sie, gerade für Doppelgriffe.

Grüße,

Kilian

Suse Profilseite von Suse, 11.08.2009, 18:16:34

Hallo Kilian, Danke für die interessanten Anregungen,ich werd das mal ausprobieren.
Kannst Du mir andere gute Doppelgriffübungen empfehlen, Doppelgriffe auf dem Cello waren nie das Problem, ich frage mich nur warum ich mich auf dem Bass so schwer damit tue.
Naja schönen Abend noch...
Gruß Susanna

HerrK Profilseite von HerrK, 11.08.2009, 19:45:36

 Hi,
wie gesagt mit Doppelgriffen bin ich auch noch nicht so fit. Ich finde es relativ schwer sie sauber zu intonieren in diesen tiefen Lagen, das ist wahrscheinlich
auch der Grund warum es auf dem Cello leichter ist, die Töne sind höher. Außerdem sind die Saiten auch nicht so schwer zu drücken wie beim Bass,
das finde ich erfordert bei Doppelgriffspiel schon etwas Training.

Was ich zum Üben mache ist z.B. auf der D und G Seite Zweiklänge (Grundton + Terz/Quarte/Quinte) in einer Tonart hochspielen,
ruhig über zwei Oktaven, wenn man will.
Für den Anfang bieten sich da F-, Eb- oder E-Dur an.

Grüße,
Kilian

bassknecht Profilseite von bassknecht, 14.08.2009, 13:55:22

Hallo,

für D Dur suche ich für einige Passagen des ersten Satzes, z.B. Takt 67 sowie 114 - 122, einen "standard  Fingersatz", für quartengestimmten Viersaiter  mit  den Fingern 1 2 4 in Halslage gegriffen. Eigentlich so, wie es  Franz Simandl wahrscheinlich eingerichtet hätte. Ich weiss wie die traditionellen Fingersätze grundsätzlich gehen, will mich aber rückversichern, da ich den Satz  kurzfristig mit einem neuen Schüler für ein Probespiel erarbeiten möchte. Ich persönlich würde es fingersatzmässig mit weniger Lagenwechseln nach Rabbath Technik machen, wenn ich es selbst vorspielen müsste, habe aber bis zum Vorspieltermin keine Zeit dem Schüler Rabbath  - Technik beizubringen, der Termin kam zu kurzfristig.

Ciao Roland

 

Suse Profilseite von Suse, 14.08.2009, 15:27:01

Hallo Roland, die angegebenen Stellen in der D fassung liegen mir nicht so gut in der Hand. in der F Dur version habe ich damit fast keine Probleme.Liegt mir besser in der Hand. und ich finde in F Dur klingt das noch viel schöner als in D.
Gruß
Susanna

Neuester Beitrag LuBe Profilseite von LuBe, 28.08.2009, 11:58:37

Wie spielt ihr denn die Stelle bei T.68-69? Mir liegen zwei Versionen vor bei denen jeweils die beiden gebundenen Achtel vertauscht sind. also t.68: e-c-g-e-f-d-g-f-... bzw. e-g-c-e-f-g-d-f-... (entsprechend in der Reprise)

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