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geeigneter Amp für Akustikbass

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Zugeordnete Kategorien: Verstärker&Bassboxen

charleszell Profilseite von , 03.06.2008, 00:29:02
geeigneter Amp für Akustikbass
Hallo und aufgebasst,
momentan spiele ich bei kleineren Gigs einen Akustik-Gitarrenbass über eine aktive Monitorbox von KME mit 16kg, vermisse allerdings untenrum den Druck. Deswegen schau ich mich jetzt um nach einem leichten, leistungsfähigen Amp. In Frage kämen z.B. der Minimark, Gallien Krueger MB150E oder der Phil Jones Briefcase. Hat jemand noch bessere Ideen in dieser Preisklasse? Hat jemand Erfahrung mit dem Minimark? Vielen Dank für eine schnelle Antwort! Bässte Grüße
Samy Profilseite von Samy, 03.06.2008, 06:47:44

 ich gehe mal davon aus, dass der Akustk-Bass eine Aktivelektronik bzw. einen Vorverstärker eingebaut hat... anderenfalls würde es auch hier mit den oben genannten Amps vielleicht ein "Problem" mit der zu niedrigen Eingangsimpedanz geben... davon abgesehen....wenn Geld keine Rolle spielt würde ich noch mal den Eden Time Traveler testen... gefällt mir persönlich um Klassen besser als alle genannten Varianten... wobei ich zugeben muss,  dass ich den Markbass schon längere Zeit nicht mehr getestet habe...mir aber bisher der Grundsound der Mark-Amps nicht so wirklich richtig gut gefallen hat....

übrigens.. suchst Du einen Amp wie im Thread-Titel angesprochen oder einen Combo wie an den Beispielen abzulesen?;-)

bassatuba Profilseite von bassatuba, 03.06.2008, 12:25:22

Hallo,
ich habe den Minimark vor einigen Wochen mit dem Kontrabass gestestet und dabei gefunden, dass er überhaupt nicht zu meinen Vorstellungen über den Klang eines Basses oder eines Gitarrenbasses passt.
Dies hat mich umso mehr erstaunt, als dass ich selber gelegentlich einen Mark Verstärker spiele und damit zufrieden bin.
Viel Glück bei der Suche!
 

k_fro Profilseite von , 03.06.2008, 16:24:11
Ja, den Druck erreichst Du über ein Zauberkästchen vor dem Amp. Ich mißbrauche ein Gitarrenübungsverstärker in Zigarrettenschachtelgröße mit Klinkausgang und Regler. Seitdem ist mir der Druck durch den eigentlichen Verstärker egal. Spaß beim Probieren ---k_fro-- - www.lerne-jazzbass.de
Ceperito Profilseite von Ceperito, 03.06.2008, 18:05:40

 Verzeihung, aber ich verstehe weder den Sinn  noch den Bezug Deiner Äußerung. Meinst Du mit "Zauberkästchen vor dem Amp" einen Preamp? Und willst Du sagen, daß Du als Preamp einen "Gitarrenübungsverstärker in Zigarettenschachtelgröße" benutzt? Falls ich richtig verstanden habe, ist Dir seitdem der Druck, den ein Verstärker produziert, egal? Verstehe ich nicht. Was willst Du dem Kollegen damit sagen bzw. auf welchen Kollegen beziehst Du Deine Äußerung?

jlohse Profilseite von jlohse, 03.06.2008, 20:47:31

 Wenn's ein Preamp wäre, hätte er es ja sicher geschrieben. Nein, hier hilft tatsächlich nur ein Zauberkästchen, ist doch klar.
Ich raune immer übrigens immer noch ein paar beschwörende, esoterische Formeln in mich hinein, aber nur ganz dezent, damit mich mich niemand für bekloppt hält.

zwengelmann Profilseite von zwengelmann, 04.06.2008, 06:22:02

 Hähähä, der ist gut!

Zwengelmann

zwengelmann Profilseite von zwengelmann, 04.06.2008, 06:25:21

 Pandoras Kiste etwa? Ich liebe es, mit dem Kontrabass angezerrte Sounds zu produzieren. Das gibt der Kammermusik erst den richtigen Pepp!

Zwengelmann

haltma Profilseite von haltma, 04.06.2008, 12:59:09

 So, so, du hast also Pandoras Kiste geöffnet. Daher kommen also all die üblen Sounds auf dieser Welt...

bassatuba Profilseite von bassatuba, 03.06.2008, 21:24:06

 ...und wie träum ich vom Zauberkästchen immer wenn ich meine sieben Sachen schleppe...

bassitsch Profilseite von bassitsch, 04.06.2008, 00:33:23

 Ich hab ganz gute Erfahrungen mit dem MicroBass II von EBS gemacht, und dann mit einer aktiv (Monitor Box) div. Hersteller gemacht. Und kann auch von positiven Erfahrungen von anderen Bassisten berichten. Heute spiel ich aber lieber meinen BassCube 2 von AER. Wenn ich den aber nicht dabei haben kann, greife ich immer noch auf die alte Lösung zurück. Vielleicht ist  der MicroBass ja eine Lösung, für mich ist er das Zauberkästchen schlecht hin. Egal ob bei E oder K- Bass!

Und eine preisliche Alternative ist er ja alle Mal, wenn ja schon eine aktive Box da ist.

Basstölpel Profilseite von Basstölpel, 06.06.2008, 12:28:16

 "gute Erfahrungen mit dem MicroBass II von EBS"

- das hat man schon oefter hier gehoert

"eine preisliche Alternative ist er ja alle Mal"

- sorry, verstehe ich nicht, weil das Teil  eher teuer ist (€333 bei Anbieter T.), verglichen mit Fishman B-2 (€93) . Ich selber benutze Behringer MIC100 Tube Ultragain (€44) , hauptsaechlich weil's keine grosse Investition war.

- koennte mal jemand den Unterschied der o.g. und eventuell anderer Optionen fuer Vorverstaerker erklaeren - habe verschiedene Baesse mit verschiedenen TA (Balsereit, Growling Tiger und home-made simple Piezo), spiele normal einen alten Roland Basscube. Klingt ganz gut, doch erwaege ich die Anschaffung einer kleinen Aktivbox, weil mir der Roland  zu schwer und klobig ist.

thanx

Armin

zwengelmann Profilseite von zwengelmann, 04.06.2008, 06:38:01

Bei solchen Gigs habe ich festgestellt, dass es meist auch schlecht um den Stromanschluß bestellt ist. Wenn ich aber sicherheitshalber die Kabeltrommel einpacke, wird aus dem kleinen Gig schnell ein großer, abgesehen davon, dass das auch manchmal gar nicht geht. Z.B. ein Kabel quer durch eine Kirche...

Ich verlasse mich da gern auf meinen Briefcase. Der ist schnell geschnappt und mit dem Instrument eingepackt. Vom Sound her gibt es sicher besseres und lauteres. Aber es sollen ja nur kleine Akustikgigs sein, und da ist er genau richtig. Vom Gewicht (mit Bleiakku) mal abgesehen...

Gruß Zwengelmann

Knuckle Profilseite von Knuckle, 04.06.2008, 07:13:39

 Ich spiele - ob gross oder klein - Acoustic Image Contra. Da geht nix drüber, die Kleinheit kostet halt leider auch die Kleinigkeit von > 1.000

Samy Profilseite von Samy, 04.06.2008, 09:42:22

 nur mal gut, dass "Sound" Geschmackssache ist...

wenn schon "acoustic image", dann doch direkt Zadow

charleszell Profilseite von , 04.06.2008, 11:15:43
Hallo und Guten Tag,
vielen Dank für die zahlreichen informativen und unterhaltsamen Zuschriften. In der Überschrift sollte natürlich "Combo" stehen, ich möchte den Aufwand an Henkeln ja reduzieren. Die Edelvarianten wie Zadow und Acoustic Image hätten es verdient, von mir wirklich professionell bespielt zu werden, ich müsste also jeden Tag eine 25. Stunde zum Üben anhängen ;-) sonst würde es bestimmt heißen, der muss mal wieder voll den Angeber raushängen mit diesem teuren Edelteil und kann nicht mal vernünftig spielen. (vgl. Porsche statt Potenz ...) Ich bin mir auch sicher, dass auf meiner jetzigen Kombination ein Profi noch ganz andere Sounds herausholen könnte.
Also geht es mir um eine hochwertige Kiste, die mich die nächsten 20 Jahre zuverlässig begleitet, leicht genug ist, damit ich sie gerne mitnehme und vielleicht noch genug Druck hat, damit ich, wenn es etwas mehr sein darf, nicht gleich wieder Zusatzboxen schleppen muss. Vom Sound her wäre es sicher am besten, ins Fachgeschäft zu gehen und alle drei Combos auszuprobieren, aber wer hat sowas spezielles schon da bei den Lagerkosten heutzutage. Deshalb ist mir jeder Tipp von euch sehr wertvoll. Hat sonst noch jemand mit dem Minimark zu tun gehabt? Ist ja noch ganz neu und soll sehr gut sein. Die Akku-Geschichte von Phil Jones ist sehr verführerisch, einfach hinstellen und loslegen also. Beim GKMB150E kann man sowieso nichts falsch machen, ich liebäugele schon lange mit ihm. Und bin immer noch unschlüssig, was ich tun soll. Ich muss ja auch noch mein Sparschwein füttern, also hab ich noch etwas Zeit ...
Thanks und bässte Grüße
Charleszell
Bassist_0815 Profilseite von Tiefes-C-Saft, 09.06.2008, 15:58:28

 Thema "Porsche statt Potenz"

(eigentlich ein neuer Thread)

Wie lange muss man leiden, üben und bescheiden sein, bis man einen Acoustic Image spielen darf? Oder einen Pöllmann mit Löwenkopf?

Achtung: Wer hier antworten will, sollte mindestens das 2. Staatsexamen in Philosophie und Germanistik mit summa cum laude absolviert haben. Darunter geht nix!

- ende ironie -

Ich hab in einer Punkband mit E-Bass angefangen und bin aus Langeweile nach einigen Jahren zum Jazz gekommen. Aber die These "Handwerk geht vor Ausdruck" geht mir immer noch auf die Senkel. Und zum Ausdruck gehört der Sound und das Instrument und der Amp. Und klar, Handwerk ist wichtig und man lernt es zusammen mit dem Ausdruck. Ich hatte vor 1 1/2 Jahren mal 4 Monate klassischen Unterricht bei einem Lehrer, dem Handwerk total wichtig war... - Ich brauchte 12 Monate um mich davon zu erholen. Denn die handwerkliche Messlatte kann man immer höher hängen und den Spass an der Sache verlieren.

Kurzum: Kauf Dir was Du willst, wenn Du es Dir leisten kannst - oder stotter es ab. Du wirst es nicht bereuen, wenns Dir Spass macht und Dir Deinen Ausdruck unterstützt.

- ende philosophie -

Ceperito Profilseite von Ceperito, 09.06.2008, 19:32:43

 Hallo Bassist 0815, ich komme zu dem selben Schluß wie Du: das Equipment ist relativ egal. Einen Ray Brown oder Ron Carter erkennt man sofort, egal ob die einen Sperrholzbass spielen, nur über Piezo-PU ins Pult gehen, etc. Warum ist das so? Weil (und hier ist Deine Argumentation nicht schlüssig) sie über individuelles Kontingent an Handwerk, Ausdruck und Sound verfügen. Wenn bei Brown oder Carter eine dieser drei Säulen wackeln würde, konnte man die beiden kaum mehr erkennen.

Handwerk, Ausdruck und Sound gehören sehr wohl zusammen, wobei ich alle drei gleichwertig stellen möchte,  Instrument (soweit es spielbar eingerichtet ist) und Amp sind dagegen zweitrangig: der entscheidene Faktor für Ausdruck und Sound ist der Mensch. Und der Mensch formt seinen Ausdruck und Sound mittels Technik - sprich: Handwerk.

L.G.Jan

Ceperito Profilseite von Ceperito, 09.06.2008, 19:47:05

 Nachtrag: Statt Ron Carter oder Ray Brown könnte ich auch Renaud Garcia Fons, Niels Henning Orsted Pedersen, Charlie Haden usw. nennen.

bassatuba Profilseite von bassatuba, 09.06.2008, 19:55:08

Volle Zustimmung!

max Profilseite von max, 09.06.2008, 22:45:45

 Vollendetste Zustimmung! Hier könnte man auch noch Jaco Pastorius erwähnen, der keine Probleme damit hatte, auch noch auf den übelsten Elektroknüppeln wie... nun, eben wie Jaco Pastorius zu klingen.

Am extrem durchgestylten Super- Equipment erkennt man meines Erachtens auch eher den Blender als das Genie. Verhält sich ähnlich wie bei Make- Up: bei 3 cm Tünche auf dem Gesicht sollte man eher skeptisch sein...

bassitsch Profilseite von bassitsch, 10.06.2008, 00:57:01

 Das mag schon sein, Jaco klingt wie er klingt. Er konnte auf jedem Bass spielen, mit jedem Amp. Nur hätte er sicher den besseren Amp gewählt, wenn man ihn gefragt hätte. Was ich damit meine: gutes Material ist wichtig. es ist einfach entspannter mit einem guten Instrument und einem vernünftigem Amp zu spielen. Es geht hier nicht darum, Material einzukaufen, welches man nicht bedienen kann. Aber aus Schei... zu spielen macht einfach keinen Sinn! also immer das beste kaufen, welches man sich leisten kann. 

Samy Profilseite von Samy, 04.06.2008, 11:59:10

 ohne den "Schwung" jetzt bremsen zu wollen.....vielleicht solltest Du vorher mal die oben schon erwähnte Variante mit dem Preamp und Deiner Aktivbox ausprobieren....und der EBS Microbass II ist da sicher nicht die schlechteste Wahl. Es ist immer wieder erstaunlich, wie sich Sound durch eine optimierte Impedanz-Anpassung verbessern kann....nach einem Combo kannst Du ja immer noch schauen, wenn es Dir nicht gefällt

haltma Profilseite von haltma, 04.06.2008, 13:03:06

 Würde ich auch sagen. Geh's erst mal klein an und "arbeite" dich soundmäßig hoch. Ich persönlich lasse nichts über meine Schertler Aktivbox PUB 280-kommen; die ist für Bass toll und geht für alles andere auch. Dazu kannst du nach und nach aufrüsten: Vorverstärker, zwei versch. frei, blendbare Tonabnehmer, und wenn's mächtiger sein soll, schaltest du noch den Subwwofer PUB 380 dazu und stehst quasi mit einer kompletten Anlage auf der Bühne, für den Fall dass du dir die 25. Tagesstunde noch aus den Rippen leierst und mal berühmt wirst..

bassknecht Profilseite von bassknecht, 04.06.2008, 12:01:04

 "Beim GKMB150E kann man sowieso nichts falsch machen" - wenn man dessen Soundmöglichkeiten mag (ich z.B mag sie nicht) "Zadow und Acoustic Image hätten es verdient..." - ich finde das ist eine unangemessene Sichtweise, eine qualitative Analogie zwischen Spielfähigkeiten und Equipment würde ich mir nicht einreden bz. einreden lassen.

Den AI habe ich mal gehabt, war mir zu unberechenbar und z.T zu unfokussiert vom Sound her, ob das beim Zadow grossartig anders ist, glaube ich nicht, da das "downfireing Subwoofersystem" ja das selbe ist. Und falls es beim Zadow doch besser sein sollte, dann ist er mir zu teuer, wenn schon eine Kopie vom AI dann von den "Meistern der Abkupferei" aus Asien, auf die warte ich aber noch.

Mein Zauberkistchen ist der Fishman Pro EQ- Platinum für alles was mit Bass etwas zu tun hat  (E-Bass, Akustik oder Kontra) tolle Soundmöglichkeiten, zur Not klingt es dann sogar  aus einem Billig- Aktivmonitor  wie z.B. "Thomann The Box mit 12 Zoll" ganz passabel.

Meine Combolösung für alle (kleineren) Fälle und alle Bässe ist der EBS Drome, leider auch nicht billig und auch nicht wirklich leicht. Wenn der Dir zu sehr nach Profi aussieht, dann würde ich ihn mit einem alten Kartoffelsack einpacken.

@Jonas, das man während des Zelebrierens magischer Beschwörungsformeln oft verwundert angeschaut wird ist mir ein durchaus bekanntes Phänomen, diese Reaktionen verstärken sich nochmal wenn ich meine Vertraute auf den Preamp setze. Ist aber der Ruf erst ruiniert, dann muckts sich völlig ungeniert. Mein durch Kühlwalda unterstützter Sound hat mich allerdings wohl bislang vor einer Zwangeinweisung in eine Psychiatrie bewahrt, daher nur Mut zur Magie Bruder.

Ciao Catbeasel


martin123 Profilseite von martin123, 06.06.2008, 11:54:33

 Hallo liebe tieftöner,

 

ich spiele den  MARKBASS MINI CMD 121P

und bin damit sehr zufrieden. Hab vorher den SWR Baby Blue gespielt. Bei dem sind mir beide Speaker "durchgebretzelt". By the way. Weiß jemand wo ich für den SWR neue Speaker bekommen kann?

MArtin

christoph reisdorf Profilseite von , 06.06.2008, 12:36:20
Hallo Martin,

ich bin ebenfalls glücklich mit einem CMD 121 P, habe mir allerdings das LMK Topteil eingebaut ( auf die Idee hat mich übrigens jemand hier im Forum gebracht ) - so ist der Amp vollständig 2-kanalig. Der Umbau war supereinfach.
Die Eingangsempfindlichkeit scheint auch so sensibel zu sein, dass das mit meinem Shadow SH951 auch ohne Preamp sehr gut klingt - ich benutze meinem EBS Microbass fast nur noch für Recordingzwecke, oder wenn ich direkt in eine PA spielen will.
Ich finde es immer wieder amüsant, wenn Mitmusiker mitleidig auf diesen winzigen Amp schauen - aber nur so lange, bis das Teil loslegt. Auch in Kombination mit einer weit grösseren Box ( bei mir eine Glockenklang Double ) klingt das Teilchen richtig gut. Für mich die beste Investition seit langer Zeit. Ich habe einige andere Sachen verkauft, weil ich nur noch den Brüllwürfel mitnehme.

Die ca. 11 kg. sind sehr rückenfreundlich, und 500 Watt mit Zusatzbox sollten doch fast immer reichen.

Die noch kleineren Varianten Minibass und Microbass haben mir nicht so gut gefallen, weil mir die Klangregelung mit dem Kontrabass nicht ausreichte - ich finde gerade die Kombination aus 4-Band EQ und VLE-Regler beim Little Mark / LMK richtig gut, denn so kann ich die bei mir kritischen kratzigen Höhen superfein regulieren.

Die 10 Zoll Speaker für SWR findet man recht häufig bei Ebay, andere Grössen wie z.B. die 8-zöller haben irrsinnige Lieferzeiten ( ich warte seit fast einem Jahr auf einen 8-zöller für eine Henry the 8 junior ). Im Fachhandel bekommt man aber mittlerweile so viele Alternativen, dass ich im Zweifelsfall auch einen anderen Speaker einbauen würde. Das geht schneller, und mit etwas Glück pass ja auch ein Neodymspeaker, und das Ganze Teilchen wird auch noch leichter. Leider klingt die Sache aber meist auch etwas anders. Aber dank dem Fernabsatzgesetz darf man ja risikolos kurz ausprobieren ;-))

MfG,
Christoph
Knuckle Profilseite von Knuckle, 09.06.2008, 07:45:40

 Da bei dem Thread ein paar dabei waren, die offensichtlich GK und AI ausprobiert haben:

was habt ihr an Vor-und Nachteilen des einen oder anderen Amps im Vergleich festgestellt? Ich spiele AI bin aber immer neugierig und offen für Verbesserungen.

lg

HeKo Profilseite von HeKo, 09.06.2008, 08:40:21

 @Christoph: Eventuell war ich derjenige welche, der Dich auf die Idee gebracht hat? Ich verwende nämlich schon seit geraumer Zeit einen LMK-getunten CMD121P-Würfel.

Allerdings gefielen mir beim LMK die Equalizer-Frequenzen nicht. Die waren für meine E-Bässe immer klasse aber  beim  Upright trafen sie nicht immer. Deswegen habe ich mir einen L.R.Baggs Para D.I. gekauft (~220 €) und schließe den bei Bedarf noch vor den LMK-Eingang. Vielleicht wäre der Para D.I. auch eine Lösung für charleszell? Hier noch flux ein paar Infos zum L.R.Baggs Para D.I.:

Informationen vom Hersteller

Dort habe ich ihn gekauft

Der deutsche Vertrieb

christoph reisdorf Profilseite von , 10.06.2008, 15:44:24
Hallo HeKo,

mein ewiger Dank gilt Dir, denn Du warst in der Tat der Auslöser für den Umbau des CMD, der für mich als 2-kanaliger Combo die "eierlegende Wollmilchsau" unter den Amps ist.

Ich gestehe - meine bescheidenen Gagen werden wohl nie auch nur annähernd den Wert meiner Instrumente und Verstärker einspielen, aber ich bin halt auch nur glücklicher Hobbybassist. Um meine Musik zu finanzieren, habe ich noch einen Hauptberuf. Trotzdem vertrete ich die These, mit einem gut spielbaren Instrument und einem gut klingenden Amp machen selbst falsche Töne gleich viel mehr Spass ;-))

Müsste ich ein Instrument spielen, welches meinen Fähigkeiten entspricht, müsste ich mich wohl auf dem Flohmarkt umsehen, und das würde wohl auch vielen anderen Musikern so ergehen. Was meinen Spass an der Msuik angeht - so teure Instrumente gibt es gar nicht.

MfG,
Christoph
christoph reisdorf Profilseite von , 10.06.2008, 15:44:34
Hallo HeKo,

mein ewiger Dank gilt Dir, denn Du warst in der Tat der Auslöser für den Umbau des CMD, der für mich als 2-kanaliger Combo die "eierlegende Wollmilchsau" unter den Amps ist.

Ich gestehe - meine bescheidenen Gagen werden wohl nie auch nur annähernd den Wert meiner Instrumente und Verstärker einspielen, aber ich bin halt auch nur glücklicher Hobbybassist. Um meine Musik zu finanzieren, habe ich noch einen Hauptberuf. Trotzdem vertrete ich die These, mit einem gut spielbaren Instrument und einem gut klingenden Amp machen selbst falsche Töne gleich viel mehr Spass ;-))

Müsste ich ein Instrument spielen, welches meinen Fähigkeiten entspricht, müsste ich mich wohl auf dem Flohmarkt umsehen, und das würde wohl auch vielen anderen Musikern so ergehen. Was meinen Spass an der Musik angeht - so teure Instrumente gibt es gar nicht.

MfG,
Christoph
christoph reisdorf Profilseite von , 10.06.2008, 15:47:39
Hallo HeKo,

mein ewiger Dank gilt Dir, denn Du warst in der Tat der Auslöser für den Umbau des CMD, der für mich als 2-kanaliger Combo die "eierlegende Wollmilchsau" unter den Amps ist.

Und wenn das noich nicht reicht ( was selten der Fall ist ) kommt der EBS Microbass davor.

Ich gestehe - meine bescheidenen Gagen werden wohl nie auch nur annähernd den Wert meiner Instrumente und Verstärker einspielen, aber ich bin halt auch nur glücklicher Hobbybassist. Um meine Musik zu finanzieren, habe ich noch einen Hauptberuf. Trotzdem vertrete ich die These, mit einem gut spielbaren Instrument und einem gut klingenden Amp machen selbst falsche Töne gleich viel mehr Spass ;-))

Müsste ich ein Instrument spielen, welches meinen Fähigkeiten entspricht, müsste ich mich wohl auf dem Flohmarkt umsehen, und das würde wohl auch vielen anderen Musikern so ergehen.
Was meinen Spass an der Musik angeht - so teure Instrumente gibt es gar nicht.

MfG,
Christoph
HeKo Profilseite von HeKo, 11.06.2008, 10:16:55

 Herzlichen Dank, Christoph, ich fühle mich sehr geehrt! 

Mir geht's zur Zeit genauso. Seidem ich kaum noch Jobs mit meiner Coverband mache, spielt mein Equipment seinen Einkaufspreis nicht mehr ein. Außerdem komme ich seltener zum Üben und die Intonation leidet bzw. verbessert sich nicht mehr. Aber der Vorteil eines Hobbymuckers, der sein Geld mit anderer Arbeit verdient ist ja auch klar: Er muss nicht so gut spielen, wie er vielleicht könnte wenn er mehr üben würde, und er muss sich über Patzer nicht so dolle ärgern. Und in dieser "Mittelstufe handwerklicher Befähigung" kann man wohl mit gutem Equipment noch viel mehr aus seiner Musik herausholen als in der Profiliga, oder? Wie hieß es doch oben so schön: der Profi kann auf allem spielen und es klingt immer. Ich brauche schonmal einen guten Bass und Verstärker, damit's wenigstens einigermaßen klingt

Ulz Profilseite von Ulz, 02.04.2020, 12:26:16

Hi!

 

Für kleinere Gigs nehme ich einen gepimpte Zadow ( Siehe andere Beiträge hier von mir), bei Auftritten gegen big Band usw. nehme ich den zadow als pre amp und hänge eine Bose l2 dran ( die ist gleichzeitig Monitor).

ich hab damals 7 combos parallel gespielt: zadow toppte alles in Bezug auf Wärme und Brillianz. Wie ich ihn lauter bekommen habe s.o.

lg         Uli

 

Ulz Profilseite von Ulz, 24.06.2020, 10:01:40

Hi! Markbass klingt nicht nach Kontrabass. Combos, die Klingen UND laut sind kosten 1200+. 
Ich hab 8 verschiedene ausprobiert und schließlich einen zadow 200 gepimpt.( s. Bericht).

Viel Glück!

Neuester Beitrag Tiefes-C-Saft Profilseite von Tiefes-C-Saft, 24.06.2020, 18:21:53

Downfiring ist live sehr schwer in den Griff zu bekommen. Hatte Acoustic Image Kombo und wieder verkooft. Allein das Geld macht noch nicht Qualität.

 

 

 

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