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Ste-Fan Profilseite von Ste-Fan, 04.02.2021, 15:25:49
DOs and DON'Ts

Als ich letztens im Tonstudio war und nonchalant meinen Hut während der Aufnahme auf der Schnecke platzierte, um auf meinem Haupte Platz für den Kopfhörer zu schaffen, betrachtete ich mich als reflektierter Mensch einmal von außen und überlegte, was ich über mich denken würde, wenn ich mich selbst bzw. jemand anderes so sehen würde. Generell halte ich es ja so, dass ich jedem Tierchen sein Pläsierchen gönne, aber einiges geht einfach nicht: Z. B. dem/der begleitenden PianistIn einen bösen Blick zuwerfen beim Verspielen (auch, wenn man sich selbst verspielt hat...). Aber das ist ja nicht bassspezifisch. Existieren "aus dem Autofenster hängende Manta-Arme", die man einfach zu lassen haben sollte? Fangen wir beim Hut auf der Schnecke an : Was ist damit?

Basspischler Profilseite von Basspischler, 04.02.2021, 16:58:54

;-) Laut Saga (kann sich auch um einen Mythos halten), hatte schon Gustav Mahler damit Probleme. Als er das erste mal in Berlin dirigierte (ich glaub die Sinfoniker) verbat er den Bassisten das Aufhängen des Hutes auf der Schnecke. Damal waren die Herren Kollegen doch etwas grober als heute;-)

Bassta7 Profilseite von Bassta7, 04.02.2021, 17:05:41

Hallo Ste-Fan, den Hut würde ich eigentlich eher selber aufsetzen. Man hört sich selber damit (viel) besser... ich nenne das den “Hat-Trick”. Der Rand reflektiert den Klang des Basses. Man hört also ganz deutlich wie gut oder wie schlecht man spielt. Intonationskontrolle ist viel besser mit Hut als ohne. Man muß sich daran gewöhnen. Am Anfang ist es ein sehr komisches Gefühl, und es kann leider zu leichter Depression leiten: spiele ich wirklich so falsch?? Also, als Lernhilfe fast unschlagbar.

Herzliche Grüsse

Bassta7

Basspischler Profilseite von Basspischler, 05.02.2021, 18:47:34

Deswegen spielen Bassisten gerne mit Hut! Ich habe immer angenommen sie machen das wegen der c+Coolnes. Muss ich auch machen;_)

Ste-Fan Profilseite von Ste-Fan, 05.02.2021, 18:54:29

Mir bereitet da ein ein wenig die Latenz der reflektierten Töne Sorge!

KlausHörberg Profilseite von KlausHörberg, 05.02.2021, 19:25:22
Du meinst wohl die Latenz beim Reflektieren über die Töne. ......
Ste-Fan Profilseite von Ste-Fan, 05.02.2021, 20:02:30

Wenn ich so weit erstmal bin, benötige ich einen Deflektor wegen der Flatulenzen!

Uli Profilseite von Uli, 06.02.2021, 12:44:59

Einen Detektor für Flatulenzen hast Du ja bereits (mitten im Gesicht).  b

Ste-Fan Profilseite von Ste-Fan, 06.02.2021, 15:24:49
Da ballte sich mir im ersten Moment doch glatt die olfaktorische Faust, weil ich glaubte "Doktor für Flatulenz" zu lesen, aber du schriebst ja nur die Wahrheit...
Uli Profilseite von Uli, 06.02.2021, 16:28:34

Doktor der Flatulenz? Hm- Enterologe? Proktologe? Ich weiß es nicht. 3

Ste-Fan Profilseite von Ste-Fan, 07.02.2021, 11:49:48
Meist bleibt nur noch die Oneirologie...
Ste-Fan Profilseite von Ste-Fan, 04.02.2021, 20:29:52

Na, da wäre ja schonmal einiges geklärt, kommen wir zur nächsten Sache:

DER KOLOPHONIUMLAPPEN!

Während des Spielens hinter den Saitenhalter klemmen? Kann ja sein, dass man während des Spielens spontan die Saiten reinigen muss...

Bernd_B Profilseite von Bernd_B, 05.02.2021, 14:27:03

Kolophoniumlappen

Do: in der Probe - dann kann man erklären, dass die Saiten deswegen blitzblank sind, weil man sie fürsorglich nach Gebrauch reinigt

Don't: im Konzert - um zu demonstrieren, dass nur die Leute einen Lappen brauchen, die noch üben müssen

KlausHörberg Profilseite von KlausHörberg, 05.02.2021, 19:27:51
Da geben sich die Bassbauer seit Jahrhunderten Mühe, das Schwingungsverhalten des Saitenhalters zu optimieren und dann dämpfst Du den mit dem Kolophoniumlappen.....

Als Publikum will ich da keinen Lappen sehen.
Uli Profilseite von Uli, 06.02.2021, 12:46:59

Ach herrjeh- einen Kololappen habe ich noch nicht. Kann man auch ohne (über)leben?

Ste-Fan Profilseite von Ste-Fan, 06.02.2021, 15:28:58
Da stellt sich mir echt die Frage, wie du es bis hier schaffen konntest!? Was würde uns erwarten, wenn wir dein mutmaßlich vernachlässigtes Instrument in Augenschein nehmen müssten? Oder heißt deine Geheimwaffe "Besonderes Kolophonium"?
Uli Profilseite von Uli, 06.02.2021, 16:32:45

Tatsächlich Letzteres. Den 'Ewigen Schnee' auf meinem Bass gibt es nicht mehr. Nein, diesmal ist nicht der Klimawandel Ursache, sondern mein Kolofonium: Clarity Winter ausschließlich, und wenig davon, wenn der Bogen nicht mehr zieht...

Ste-Fan Profilseite von Ste-Fan, 07.02.2021, 11:53:06
Ich hatte das Phänomen, als ich lange mit schwerem Bogen und Bernadel gespielt hatte. Da war nix und ich musste nur alle Jubeljahre mal nachkolophonieren. Was verbirgt sich hinter deiner Kolophoniumwahl? Ein feinerer Klang?
Uli Profilseite von Uli, 07.02.2021, 13:28:03

Was sich hinter meinem Kolofoniumwahn verbirgt?  Mit Pops ist mir mal der Bogen an der Saite festgeklebt. 9 Jedenfall ein bischen.

SO KANN ich nicht arbeiten! kotzen

Ste-Fan Profilseite von Ste-Fan, 05.02.2021, 17:09:26

Ich kann die Antworten garnicht abwarten, hier kommt schon das nächste diskussionswürdige Thema:

OKTAVIERUNGEN MIT DEM 5SAITER - meist mit der Aussage gekoppelt, dass der Komponist in seinem Orchester keine 5saiter hatte oder sogar keine kannte! Und hätte er welche gekannt, ja dann... Aber es juckt einen selbst, spätestens bei dieser Sinfonie von Schubert... Unding oder nicht?!

Basspischler Profilseite von Basspischler, 05.02.2021, 18:45:22

Oha, gutes Thema! Ich mache es immer wenns logisch geboten ist. Es gibt viele Orchesterstellen wo schon der Herausgeber alle Tön unter der E Saite nach oben transponiert hat. Bärenreiter ist berüchtigt dafür. Brahmsrequiem z.B. Erster Satz. Cello dreigeteilt. Bass spiet unisono mit drttem Cello. Alle Stellen das unter dem E kommt, wird in der Ausgabe nach oben transponiert. Da korrigiert man doch gerne.

Etlliche andere Stellen: z.B. Das Chaos in Haydns Schöpfung. Typisch Bärenreiter. Die Peters Ausgabe ist wieder richtig. In Beethofens Sinfonien sind etliche Stellen verbärenreitert (sach ich mal jetzt so;-) Obwohl Beethoven schon 5 Saiter zu verfügung hatte: Die Wiener Violone hat 5 Saiten und geht bis C runter. Die Bässe der Berliner Sinfonikern haben es z.B. sich zur Aufgabe gemacht, all diese Stellen zu korrigieren;-)

Es macht aber auch Spaß tief zu spielen, auch wenns nicht original da steht. In der  Johannes Passion von Bach kommt oft logisch das tiefe H vor. Celli haben so was nicht, Bach hat dann nach oben transponiert. Da dann das tiefe H reinzubraten fühlt sich schon extra klasse an.

In der Cäcilien Masse hat Gournot in drei Sätzen Stimmen für Oktobass geschrieben. Das geht bis zum Subkontra Bb. Wenn mann die H Saite einen halbton tiefer spielt, kann man die Stimme mitspielen. Dirigentn küssen dann einen die Füße ;-)

 

KlausHörberg Profilseite von KlausHörberg, 05.02.2021, 19:31:45
Mach ich auch sehr gerne ( hat eigentlich schon jemand mit einer Extension am 5-Saiter experimentiert? Damit sollte das Subkontra G möglich sein....), kommt aber immer auf den Kontext an. Die Obertöne rutschen dann in den gut wahrnehmbaren Bereich, was zu bösen Dissonanzen mit den anderen Stimmen führen kann.
Ste-Fan Profilseite von Ste-Fan, 05.02.2021, 20:14:40

Oha, da fällt doch sogar mal abseits des unterhaltsamen Charakters mal richtige Information ab! Ich habe mir noch nie Gedanken darüber gemacht, dass die Obertöne in den wahrnehmbaren Bereich rutschen. Das erklärt, warum man, wenn man als einziger Bassist tätig ist, manche Oktavierungsversuche nur einmal unternimmt: Manches Mal klang es garnicht so spektakulär, wie ich es vorausgehört zu haben glaubte und jetzt habe ich endlich mal die Erklärung dafür. Danke, KlausHörberg!

KlausHörberg Profilseite von KlausHörberg, 06.02.2021, 19:58:46
Hm ja, deswegen find ich es oft pädagogisch nicht wirklich glücklich, wenn Anfänger Kontrabassduette in tiefen Lagen spielen sollen. Beispiel Quarten: die in den Obertönen recht präsente Quinte + Oktave des unteren Tones reibt sich wunderbar mit der Oktave des oberen Tones. Probier einfach mal aus, ab welchem Oktavbereich Du die reine Quarte wirklich als Konsonanz empfindest.
Kann auch der Grund sein, warum manche Kollegen den Verstärker eher dumpf einstellen. Man hat einfach mehr Freiheiten bei den Basstönen.
midioma Profilseite von midioma, 09.02.2021, 23:20:08

Machst Du Dir Deine Saiten selbst oder stimmst Du Deine Saiten immer eine Quarte tiefer als vorgesehen?

Für eine tiefe H-Extension-Saite müßte man eine solche in entsprechender Länge irgendwo bekommen können. Das wäre dann aber sicher eine teure Sonderanfertigung und selbst bei einem 4/4-Instrument kommt da unten dann wohl nicht mehr viel heraus. 

Bei meinem 4/4 5-Saiter mit hoher C-Saite habe ich mal über eine Extension nachgedacht, aber das primär aus finanziellen Gründen, aber auch aus spieltechnischen Gründen (nicht fest notierte Musik bei der man nicht wie bei fest notierter Musik vorausplanen kann) verworfen. Für ein tiefes D oder Es kann ich die E-Saite auch einen Ganzton hernterstimmen, wenn es noch tiefer werden soll verzichte ich halt mal auf die hohe C-Saite und besaite tief.

Als Komponist macht keinen Sinn etwas zu schreiben wofür man keine Spieler oder diese nur selten findet. Das wird nur selten oder nie aufgeführt.
Spieler machen sich mit solchen Instrumenten unersetzbar, sofern sie mit diesen als exotische Ensembles mit eigener Musik unterwegs sind. 

 

KlausHörberg Profilseite von KlausHörberg, 10.02.2021, 12:15:59
Hab gerade schon wieder dieses Grinsen im Gesicht, Overdosis tiefe Töne :-)))
Beim Pöllmann Alexxxl die 5.Saite auf Subkontra C runter, also das klingt :-))) klar hat die Saite dann nicht mehr genug Spannung, aber vom Bass her ist das noch richtig gut. Xxxl halt, bei meinen 1,83 kann ich da den Stachel drinnen lassen, mit 107 cm und spitzem Oberbügel aber durchaus Bottesini-tauglich.
Klar kommt das in der Literatur kaum vor, aber das ist Bösendorfer ja auch relativ egal beim Imperial bis Subkontra C.
Nett übrigens, wenn man in der ersten Lage mit dem kleinen Finger greift und die linke Hand dann von der E-Saite gekitzelt wird, weil die beschlossen hat, mitzuschwingen.
Ob ich mir deswegen extra eine Saite bzw. Extension bauen lassen würde weiß ich nicht. Da käme es in der Tat darauf an, ob es Stücke dafür gibt, die diese Investition rechtfertigen.

Btw. wie klingt die hohe C-Saite? Mischt die sich klanglich gut mit dem Rest?
Bernd_B Profilseite von Bernd_B, 10.02.2021, 16:37:48

Viele Obertöne liegen doch gerade beim Bass im gut wahrnehmbaren Bereich. Auf allen Saiten. Wir stimmen das Instrument doch sogar mit (hoffentlich!) gut hörbaren Obertönen, den Flageoletts. Oder wie meinst Du das, Klaus.

Was ganz sicher der Fall ist, ist dass tiefe Töne schwieriger betreffs korrekter Tonhöhe einzuschätzen ist. Daher gibt es mit dem tiefen F und Fis gerne Intonationsherausforderungen, wenn die (Laien-)Bassgruppe die unisono produzieren soll.

KlausHörberg Profilseite von KlausHörberg, 10.02.2021, 17:20:37
Die gut hörbaren Obertöne stellen meiner Meinung nach hauptsächlich dann ein Problem dar, wenn andere Töne im Bassbereich dazu kommen oder wenn wir den Ton unter einem Akkord spielen.
Beispiel: ein Bass spielt die leere E-Saite, man hört wunderbar das h (kleiner Finger in der Einstimmlage). Alles wunderbar. Dann spielt der Bass (oder ein Kollege) die leere A-Saite, man hört das a (Zeigefinger in der Einstimmlage). Jeder Ton alleine super, wenn man die aber gleichzeitig spielt, dann reiben sich das a und das h .
Anderes Beispiel: das Orchester spielt einen C-Dur Dreiklang. Du spielst das große oder auch das Kontra C dazu. Passt. Dann wechselst Du auf das Kontra G. In der Obertonreihe sind d und h gut hörbar - zusammen mit dem C-Dur Dreiklang des Orchesters erzeugt das Spannung, die aufgelöst werden muss. Spielst Du das kleine g ist das nicht ganz so auffällig.
Bernd_B Profilseite von Bernd_B, 15.02.2021, 15:33:06

Danke, Klaus! Muss ich mal ausprobieren.

Ich meine aber, dass man das von Dir si schön beschrieben Phänomen auch auftreten sollte, wenn man diese Intervalle eine oder sogar zwei Oktaven höher spielt. Auch dann liegen diese Obertöne noch im sehr gut hörbaren Bereich. Ich werde ein bisschen experimentieren, wenn ich wieder zu hause bin.

KlausHörberg Profilseite von KlausHörberg, 11.02.2021, 08:15:17
Intonationsprobleme gerade bei tiefen Tönen haben ihren Ursprung oft auch darin, dass die Saite nicht richtig auf das Griffbrett gedrückt wird, sei es aufgrund von mangelnder Kraft, schlechter Technik oder Unsicherheit. Dadurch hört man den Ton undeutlich und er ist tiefer als ein an der selben Stelle richtig gedrückter Ton.
Bernd_B Profilseite von Bernd_B, 10.02.2021, 16:48:31

Unding finde ich das Oktavieren nicht. Wie auch, oft juckt es mich auch und manchmal ist es sogar angebracht, siehe Bärenreiter.

Ich bin mir nicht mal sicher, ob diese "Unsitte" außerhalb der Bassgruppe überhaupt wahrgenommen wird. Von der Fagottistin vielleicht. Aber das ist dann ein guter Grund, mit ihr ein nettes Gespräch zu beginnen.

Bernd_B Profilseite von Bernd_B, 14.02.2021, 06:07:54

Aus aktuellem Anlass: was ist mit letzten beiden Noten im 8. Takt der Durchführung im Dvorak Quintett, hä? Siehste!

KlausHörberg Profilseite von KlausHörberg, 14.02.2021, 21:06:27
Du meinst vermutlich die beiden h im Scherzo?
Fortissimo, H-Dur Akkord in den Stimmen drüber, also der Grundton. Könnte passen :-))
Bernd_B Profilseite von Bernd_B, 15.02.2021, 15:26:33

Sorry, ich war zu aufgeregt!

Nein, gleich im 1. Satz. Später im Stück gibt es noch 2 Unisomostellen bis runter zum C mit dem Cello, die in der selben Tonlage gestzt sind. "Gemeint" hätte Dvorak sicher, dass es auch oktaviert sein sollte.

Wie auch immer, die Violaspielerin meinte anschließend, dass man(/frau/divers) nach so einem Quintetterlebnis garnicht niemehr kein Quartett spielen möchte. Weil einfach etwas fehlt. Alle haben ihr zugestimmt 4 Na, gut das war meine Frau und die anderen waren bei uns zu Gast und wissen sich natürlich zu benehmen. Aber trotzdem...

 

KlausHörberg Profilseite von KlausHörberg, 06.02.2021, 20:01:05
Noch ein Don't: mit dem Fuß mitklopfen. Geht garnicht.
Ste-Fan Profilseite von Ste-Fan, 07.02.2021, 11:54:52
Also wenn es einen Common Sense gibt, dann diesen! Oder traut sich jemand, zu widersprechen?
Uli Profilseite von Uli, 07.02.2021, 13:31:26

Oh ja! Wenn der Diri Dich sehen kann, und Du in der Lage bist, völlig aus dem Metrum mitzutappen...y

Ste-Fan Profilseite von Ste-Fan, 07.02.2021, 19:07:43
Ok, weiter geht's:
BASSDREHEN!
Darf es genreübergreifend angewendet werden? Ein Kollege wollte es bei einem Neujahrskonzert gemeinsam mit der Bassgruppe beim letzten Stück zu Gesicht bringen, was aber vom Rest der Gruppe, obwohl es sich - oder gerade weil? - um den Herrn Solobassisten als Vorschlagenden handelte, ignorierend abgetan wurde.
Roderick Profilseite von Roderick, 07.02.2021, 23:38:09

Ja, am Silvesterabend sofern mindestens ein Bassist der Gruppe eine rote Fliege trägt. Rote Fliege ist aber erst nach der Pause erlaubt. Nein an jedem anderen Tag vom Jahr.

Uli Profilseite von Uli, 08.02.2021, 10:31:36

Bassdrehen? Geht bei mir gar nicht. Da verliere ich: a) die Übersicht über die Saiten (vier!) und b) das Gleichgewicht. Schwindel stellt sich ein und ich stürze samt Bass ins Publikum--- Naja, wenn ich an die hübsche junge Frau mit der blauen Brille in der ersten Reihe in der Lütticher Oper denke...die hat mir sogar zugelächelt! heart MIR! Dem Bassisten!    Aber ich schweife ab...bye

Ste-Fan Profilseite von Ste-Fan, 08.02.2021, 10:36:27
Hatte sie vor oder nach dem Bassdrehen gelächelt?
Uli Profilseite von Uli, 08.02.2021, 17:57:19

Ich habe den Bass natürlich nicht gedreht.  Paßte auch nicht so recht zu Beethovens 5. Sinfonie, und für den Bogen hätte ich mir ja dann auch noch ein Kunststückchen einfallen lassen müssen... Tja, so habe ich die junge Lady in ihrem traumhaften Abendkleid nie wieder gesehen. - Aber, wer weiß? Weihnachten kommt der Film 'Lauras Stern' in die Kinos. Vielleicht sind wir da ja zu sehen (2,5 Sekunden lang)...

Bernd_B Profilseite von Bernd_B, 10.02.2021, 16:42:02

" Beethovens 5. Sinfonie ... Tja, so habe ich die junge Lady in ihrem traumhaften Abendkleid nie wieder gesehen."

Nicht umsonst heißt sie die Schicksalssymphonie...

Ich drücke Dir die Daumen, dass es doch noch ein happy end gibt!

Uli Profilseite von Uli, 11.02.2021, 10:57:22

Danke, Bernd, lieb von Dir. Aber laß mal: Ich bin ein alter Sack, verheiratet- aber nicht erblindet. bye

KlausHörberg Profilseite von KlausHörberg, 09.02.2021, 16:32:13
Wie bei Süßkind, der seinen Bassisten davon träumen lässt, mitten in der Vorstellung seine Angebetete anzurufen ...
KlausHörberg Profilseite von KlausHörberg, 09.02.2021, 16:34:18
Don't: Lebensmittel und Getränke mit auf die Bühne nehmen, gar auf dem Flügel oder Mischpult abstellen...
Ste-Fan Profilseite von Ste-Fan, 09.02.2021, 17:23:14

BEWEGUNGEN!?

Was ist damit? cbaixa hat es ja in ästhetischer Manier (siehe "Sammelsurium dufter Bassvideos" S. 4) vorgegeben, dass man nicht immer diese stereotypen Bewegeungen am Bass machen muss: bukolisches Wiegen, bassbuckelförderndes Mitnicken - ich selbst bin noch nicht ganz frei von solchen Bewegungen, will es auch nicht immer und manchmal hat man ja auch ein Publikum, das so etwas sehen möchte, wie die/der Musiker:in gefühlvoll die Augen schließt... Was ist da im Affekt und was soll Effekt sein?!

KlausHörberg Profilseite von KlausHörberg, 11.02.2021, 08:17:06
Don't: Fingersätze in gemeinsam genutzte Noten schreiben.
Ste-Fan Profilseite von Ste-Fan, 11.02.2021, 10:37:22

Und das Don't des Don'ts: Wenn schon Fingersätze geschrieben werden, dann nicht das Paradigma einzuhalten, wonach Finger nur an der Stelle eingetragen werden, wo ein Lagenwechsel erfolgt!

Ste-Fan Profilseite von Ste-Fan, 11.02.2021, 10:49:33

"BASSGITARRE"

Existiert noch jemand, der das ernsthaft anwendet? Ich möchte niemanden dissen und gebe deswegen hier kein Negativ-Beispiel, sondern lieber ein Positiv-Beispiel und zwar KlausHörbergs Beitrag im Sammelsurium dufter Bassvideos:

https://www.youtube.com/watch?v=6bU9FT6YHO8&feature=youtu.be

Hier ist das mal "true" angewendet mit der Bassgitarre (auch alles andere!), aber zu allen anderen Gelegenheiten: Ein Don't!

KlausHörberg Profilseite von KlausHörberg, 11.02.2021, 18:47:21
Für die akustische Variante finde ich den Begriff eigentlich schon richtig, für den E-Bass natürlich nicht.
Ste-Fan Profilseite von Ste-Fan, 11.02.2021, 19:37:54

Oh, mit der Bezeichnung habe ich auch keine Probleme, ich meinte nur, das Ding, sorry: den Kontrabass wie eine Gitarre zu halten, das ist das Verwerfliche! So ähnlich wie Ostfriesen- oder Blondinen-Witze, die muss man nicht mehr machen...

Neuester Beitrag Ste-Fan Profilseite von Ste-Fan, 15.02.2021, 15:41:00

BOGENRICHTUNG

Man ist ja in vielen Hinsichten als Musiker:in eine Art von Ästhet:in, aber bei den vielen Möglichkeiten, in welche Richtung gestrichen werden kann, steigen viele Bassist:innen scheinbar aus und tun so, als wäre hinter den Rücken der Celli die Ästhtik aufgehoben. Ist ja auch eher ein Muggenphänomen, oder? Niemand meint, sich Zeit nehmen zu müssen für die Stellen, wo es unklar sein könnte und oft kommt dazu, dass sich die Person auf dem "Posten" des "Solo"-Bassisten nicht herausnehmen möchte, irgendwelche Vorgaben zu machen, um das ohnehin schon kurze Bestehen der Gruppe nicht noch durch fiese Blicke versauern zu lassen. Es gibt erfahrungsgemäß die kuriosesten Gruppen mit ihren innewohnenden Chemien und "Hausordnungen", aber so ein Gruppenklang sollte doch bei der Optik nicht aufhören!?

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Zuletzt aktualisiert von Besucher am 02.03.2021, 09:20:18.