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Berühmte Bassisten die E-Bass & Kontrabass gleichermaßen spielen

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Zugeordnete Kategorien: Bassisten & -innen

Hen Profilseite von Hen, 10.07.2015, 15:05:18
Berühmte Bassisten die E-Bass & Kontrabass gleichermaßen spielen

Hallo in Runde!

In letzter Zeit beschäftige ich mich viel mit der Geschichte unseres Instrumentes, besonders in den letzten 60 Jahren, seit dem Aufkommen des E-Bass. Als dieser kam schienen damals der neuen Möglichkeiten entsprechend viele umzuschwenken, Kontrabass wurde erstmal 'out'. Im letzten Jahrzehnt, so mein Eindruck zumindestens, gab es eine deutliche Rückbessinung und heute scheint es Standard zu sein, das jeder prof. Bassist E-Bass und Kontrabass auf gleichem (hohen) Niveau spielt.

 

Was meint ihr dazu so? Kennt ihr ältere berühmte Bassisten die schon immer beides gemacht haben, egal welche Musikstilrichtung? Ich meine speziell jetzt Leute, die beides richtig spielen konnten und auch gemacht haben, nicht die vielen E-Bassisten die für 3 unplugged-Nummer in der 1. Lage ein paar Töne zupfen oder umgekehrt die Kontrabassisten die meinen, mit etwas gefuddel auf dem E-Bass das Instrument spielen zu können. Ich meine richtig gute Leute wie Stanley Clark oder Avisha Cohen (das sind die Beiden die mir gerade einfallen) die beide Instrumente vollkommen gleichwertig gespielt und auch eingesetzt haben. Suche da nähmlich nach neuen Inspritationsquellen für mein Spiel da ich auch beides richtig miteinander verknüpfen (natürlich auf meinem Niveau ;-)) und mich nicht speziallisieren will.

 

Viele Grüße, Hen

 

LowB Profilseite von LowB, 10.07.2015, 15:53:43

Hi Hen!

So ganz spontan fällt mir da Christian McBride als "Doppelbegabung" ein - und zwar auf aller höchstem Niveau auf beiden Instrumenten. Auch John Patitucci kann man in diesem Zusammenhang erwähnen.

Zugegeben: Ich bin nicht der große Experte für Pop und Jazz der '50er und '60er Jahre. Nachdem aber 1951 der erste brauchbare E-Baß, der Fender Precision, auftauchte, wechselten wohl viel Bassisten vom KB zum E. Nur: Waren da auch wirklich gute Leute dabei, denen man auf beiden Instrumenten ein außergewöhnliches Können bescheinigen kann? Mir fällt da im Moment nur Steve Swallow ein, der den Wechsel konsequent vollzog, allerdings erst Ende der '60er Jahre. Die Ausnahme zur Regel. Aber ich lerne gerne dazu.

Grüße

Thomas

Dantschge Profilseite von Dantschge, 10.07.2015, 22:40:36

Hallo Hen,

so viele sind es vielleicht gar nicht, die beide Instrumente gleichwertig benutzen. Mir fällt da Lonnie Plaxico ein, den ich schon an beiden Instrumenten live gesehen habe. Er ist vielleicht nicht so auffällig als Solist, dafür ist er ein gewichtiger und banddienlicher Begleiter der eher moderneren Gangarten des Jazz. Insofern taugt er natürlich sehr gut als Vorbild. Um nicht gar so weit weg gehen zu müssen, kann ich noch (soweit verfügbar) ältere Aufnahmen von D.D. Lowka empfehlen, der früher viel E-Bass gespielt hat, bevor er seit Quadro Nuevo überwiegend Kontrabass spielt. Auch eher ein Begleiter mit weniger exponierten Solo-Ambitionen, was sein Können und seine positive Wirkung auf die Musik aber nicht schmälert. Beide Bassisten sind noch eher als "jüngere" Kollegen einzustufen, was vielleicht auch die Selbverständlichkeit ausmacht, die beide im gleichwertigen Umgang mit E-Bass und Kontrabass pflegen.

Viel Spaß beim weiteren Recherchieren,

Dantschge

gerrits Profilseite von gerrits, 11.07.2015, 09:32:45

Keiner von den ganz bekannten Solisten wie Stanley Clarke, aber einer, der auf beiden Instrumenten groovt, gut klingt und eine große stylistische Bandbreite hat:  Tony Garnier, aus der Band von Bob Dylan. Definitiv einer, den ich mir zum Vorbild nehme. Es müssen ja auch nicht immer Septolen bei Tempo 230 sein ...

http://www.bassplayer.com/artists/1171/tony-garnier-the-song-whisperer/52099

akustikbass Profilseite von akustikbass, 11.07.2015, 18:15:36

Hallo zusammen

Brian Bromberg beide Bässe sehr bemerkenswert!

bässte Grüße

Stefan

w.wallisch Profilseite von w.wallisch, 12.07.2015, 13:38:54

mir fallen da z.B Steve Rodby von der Pat Metheny Group, der Latinbassist John Benitez oder Lars Danielson ein.

lg wolfgang

jlohse Profilseite von jlohse, 13.07.2015, 17:31:08

Als ganz frühe Umsteiger von Kontrabass auf "Fender bass" fallen mir noch Bob Cranshaw (Sonny Rollins) und Monk Montgomery ein – letzterer einer der allerersten ernstzunehmenden Bassgitarristen überhaupt, und Bruder von Wes M.

FrederikM Profilseite von FrederikM, 13.07.2015, 19:30:30

James Genus.

long Profilseite von long, 15.08.2015, 15:33:07

noch ein paar namen gefällig ?  also dann.
buster williams, dave holland, miroslav vitous (sein e-bass spiel ist allerdings bei weitem nicht so gut, was er auch bald eingesehen hatte) und die schon erwähnten stanley clarke, john pattituci.
oder dt. bassisten peter trunk (+), norbert dömling

ijads Profilseite von Co, 15.08.2015, 17:36:15

John Eckhardt aus Hamburg kann auch beides ganz gut.

Neuester Beitrag basslab0815 Profilseite von basslab0815, 17.08.2015, 15:05:40

Tom Kennedy ...oder...Bob Hurst.... ...Chris MInh Doky...oder....Marco Panascia... alles Weltklasse Spieler.

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