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E-Bass Studieren

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Zugeordnete Kategorien: E-Bass - Studium

Stefan Hahn Profilseite von , 30.05.2005, 21:44:49
E-Bass Studieren
schönen guten tag ;)

aaalso ich hab da mal eine sehr grundlegende frage die sich aber auch auf abschätzungen freier meinungen bezieht .. uuuuuuuuuuuuuuund zwar:

ich spiele jetzt bissle über 3 jahre bass .. inzwischen in 4 bands 2 davon angehend professionell und ich denke damit später genug verdienen zu können!

davon mal ganz abgesehen .. meine schullaufbahn war immer strange .. ich hab meinen eigenen kopf das wird in hamburg garnicht gesehen .. fazit .. hab gerade extern meinen haupt anchgeholt ;)

naja .. nun würde ich gerne e-bass studieren .. wenn es ohne abi geht ;)

ich hab gehört das geht auch auf "talent suche" ohne abi?!

klärt mich bitte auf :)

ich denke ich kann mich als kleines talent bezeichnen :P

also mit gefühlvollen 32 solis auf 120 pm hab ich garkeine probleme .. und right hand harmonic solis (nich ganz so schnell) gehen auch gut .. left and right hand tapping wird auch immer besser! generell versetzt ich viele leute ins staunen .. ich spiele nen 6 saiter ... ich hab auch zB mal das erste mal auf einem 7 saiter gespielt .. das war gleichzeitig für mich das erste mal auf nem fretless ... war wunder bar und die flitzschnellen und gefühlvollen solis waren wieder wunderbar .. rythmisch bin ich auch ganz gut .. also ein 23/16 takt ausm gefühl is konzentration pur .. aber sonst!

würde sowas reichen?

naja ich lerne schnell .. vom blatt spielen sollte nicht so das problem sein .. außer es wäre ein schweres stück von jaco pastorius oder so welches ich noch nie gehört hab!

ich bin jetzt 19 jahre alt!

und reiner künstler bin ich sowieso
(komponiere klassik usw)

also ich werde eh meinen weg durchs leben nur mit musik bahnen .. das bass studium wäre nur ne kleine bereicherung meiner erfahrung .. aber ich hätte nebenbei was zu tun .. und nen bissle was zum vorweisen ;)


also liebe experten! klärt mich mal bitte auf :)

gaaanz liebe grüüße im unterm frequenz bereich

Stefan Hahn
pff^^ Profilseite von , 30.05.2005, 22:19:27
Bei der Aufnahmeprüfung von einer Musikhochschule gibt es immer ein Vorspiel, das mit Punkten bewertet wird. Ab einer bestimmten Punktzahl wird mal als "besonders geeignet" eingestuft und dann ist der Schulabschluss bei den meisten egal.

Das Hauptproblem wird wahrscheinlich sein, eine Hochschule zu finden, wo man E-Bass studieren kann.
philipp Profilseite von , 30.05.2005, 23:17:26
es gibt ne ganze reihe hochschule die e-bass anbieten, hamburg darunter... welche noch weiss ich nicht, muss ich aber auch nicht wissen ;)
es gibt sog. "begabtenprüfungen" das sind im klartext leicht schwerere aufnahmeprüfungen... der unterschied zur normalen aufnahmeprüfung ist aber minimal

kleine anmerkung noch... "vom blatt spielen" bedeutet das du ein stück in notenschrift spielen musst das du noch nie vorher gesehen hast... wenn du denkst das kann man einfach so weil man musik machen kann muss ich dich leider enttäuschen... blattspiel muss man gezielt trainieren...
zweite kleine anmerkung wäre dann noch das du ein musikstudium nicht einfach so nebenbei machen kannst, das kostet viel zeit und mühe, auch wenn man schon ne menge kann...
dritte anmerkung dann noch das du auch in der theorie fit sein musst (und zwar nicht zu knapp) der teil der prüfung bricht einem großteil der bewerber das genick

also mach dich doch einfach mal schlau welche schulen e-bass anbieten und dann geh da mal fleissig klinkenputzen :)
viele dozenten treffen sich auch gerne mit eventuellen studenten damit beide seiten im vorraus sehen können woran sie sind...

mfg
philipp
Stefan Hahn Profilseite von , 30.05.2005, 23:41:06
danke :)

das es nicht einfach wird mit dem vom blatt spielen ist mir klar .. ich denke das auch dort die harmonie lehre eher gefragt ist?!

und nebenbei ist ein falscher ausdruck von mir!
ich mache nichts anderes als musik und kann so alles miteinander verbinden ;)

theorie sollte nicht das problem sein ... auch wenn ich eher ein gefühlsmusiker bin interessiere ich mich stark für theorien!

insgesammt bin ich bereit viel dafür zu tun!

bleibt nur die frage wo in hamburg? :)

hast du da ne ahnung?
vielleicht eine addresse? ;)

Lg
Stefan
Funkenstein Profilseite von , 26.08.2006, 16:19:50
Mein Traum wäre es auch E-Bass zu studieren.
Unabhängig von der Aufnahmeprüfung würde mich zuerst einmal interessieren wo genau man E-Bass studieren kann.
Könntest du mir vielleicht ein paar Orte nennen an denen das möglich ist ?
Wäre dir dafür sehr dankbar.
hanz Profilseite von , 26.08.2006, 22:02:55
auf jeden fall in weimar. in stuttgart kannst du's auch studieren und lernst dann, sofern du's noch nicht kannst, kb dazu. klapper doch einfach mal die hs-adressen auf dieser seite ab. da steht dann genaueres: http://www.mh-luebeck.de/www/links/muho.htm
Fabian Profilseite von , 29.08.2006, 20:16:19
Danke für die Information,wollte noch fragen ob man auch in Zürich Bass studieren kann.
Vielleicht hast du da mehr Ahnung
Wäre dir sehr dankbar
hanz Profilseite von , 30.08.2006, 00:39:08
auf der homepage der hochschule für musik und kunst, zürich heißt es "für den schwerpunkt jazz werden alle üblichen instrumente zugelassen". vielleicht findest du noch genauere informationen, oder einen anprechpartner: http://www.hmt.edu/vpage.php?id=2059&dept=2
verschweige ich Profilseite von , 30.05.2005, 23:51:01
auch ein weg: sich in bayern zum staatlich geprüften leiter in der musik ausbilden lassen und mit diesem berufsabschluss kann man an manchen hochschulen studieren
The Ox Profilseite von , 30.05.2005, 23:59:06
Hallo Stefan,
Jaco hat längere 16tel Passagen bei maximal 140 bpm gespielt, schnelleres ist mir nicht bekannt und bei aller Verehrung ging mir damals wie heute dieses näselnde Bass Geblubber noch mehr auf den Sack als wie das adäquate Geräusch meiner Kaffeemaschine vom Ottoversand (ebenfalls aus den 70er Jahren). Ähnliche Überempfindlichkeiten und Zicken scheinen Dich nicht zu plagen, allerdings frage ich mich ob Du und ich Musiker eines und desselben Kulturkreises sind, wenn Du 32 tel bei 120 bpm zu spielen glaubst und ernsthaft von "gefühlvollen" Soli redest. Ansonsten ist für Dich beruflich ja schon alles gebahnt und geklärt, vielleicht wirst Du Dich angesichts Deines beeindruckenden Talent- Rankings entscheiden müssen ob Du als Student, Professor, Rektor oder in der Funktion eines Gottes für E- Bass an die Hochschule gehst. Das Leben ist halt eine unaufhörliche Kette von Entscheidungskonflikten aber Du wirst das schon machen. Mit der beruhigenden Gewissheit von gleich zwei demnächst professionellen Bands im Gesäß solltest Du ausreichend relaxt bleiben können und Deine Entscheidung völlig frei von jeglichem Streß durch realistische Zukunftsplanung treffen können. Ich liebe meinen Job im Callcenter, von daher falle ich schon mal als direkter Konkurrent gegen Dich aus. Daher alles Gute, ich denke wir sehen uns. J.E.
AlexderK Profilseite von AlexderK, 01.06.2005, 13:31:45
verflucht zynisch, ochs!
dassagichnich Profilseite von , 01.06.2005, 15:23:18
zynisch, aber treffend.
Nach gesunder Selbsteinschätzung las sich der Beitrag von Stefan zumindest nicht.
Möglichkeit a) Wenn Stefan nach drei Jahren Bassspielen tatsächlich bereits Profi-Niveau erreicht hat, und die Sachen einfach so nebenher aus dem Ärmel schüttelt, braucht er ja nicht unbedingt seine Zeit auf einer Hochschule zu verplempern.
Möglichkeit b) Wenn Stefan nur glaubt, das zu können, was man als Profi braucht, dann wird es ihm gut tun und vielleicht die Augen öffnen, wenn er im Umfeld einer Hochsschule sieht und hört, was wirklich Sache ist.
Er ist ja erst 19 ;-)
Stefan Hahn Profilseite von , 01.06.2005, 16:06:10
Also um das nochmal klarzustellen .. ;)

ich freue mich sehr über eure aussagen und nehme diese als kompliment auf :)

nein .. ein profi bin ich noch nicht .. zu mind. würde ich mich nicht als einer bezeichnen denn meine defenition für profis fängt bei lars k. norberg , pete perez usw an!

ich entschuldige mich dafür wenn ich überheblich klang / klinge! das war/ist nicht meine absicht ...

wer mich aufgrund meines verwesungsstatus versucht zu beurteilen oder einzuschätzen kann dies ruhig tun .. allerdings wird die einschätzung in diesem bereich ziemlich in die hose gehen! :P

allerdings verstehe ich das verhalten von vielen menschen nicht!
viele bassisten reden kein wort mehr mit mir und scheinen sauer auf mich zu sein wenn sie mich spielen sehen .. teilweise tuscheln sie und fangen an zu lachen sobald ich den kleinsten fehler mache!

gefühlvoll 32. auf 120 zu spielen ist garnicht so ungewöhnlich! warum auf dem bass wenn nicht auf anderen instrumenten?

man beachte bassisten wie lars k. norberg(spiral architect) , pete perez(spastic ink) und leute dieser richtung!

aber ich denke ich werde mir die meinung von fachleuten holen denen ich auch etwas vorspielen kann ;)

im internet kanns ja jeder verblödete idiot behaupten!

also bis dahin vielen dank! vorallem an phillip! ;)

Lg
Stefan
philipp Profilseite von , 01.06.2005, 16:41:56
"philipp" bitte nicht "phillip"... ich weigere mich immer noch einfach hinzunehmen das jeder den namen schreibt wie er lustig ist...
32tel auf 120... das ist wirklich saupockelig schnell! ich tue mir da, obwohl ich mir einbilde gute ohren zu haben, echt schwer überhaupt noch einzelne phrasen rauszuhören... das geht doch alles schon in geblubber unter...
und auf dem bass sollte man sowas selten spielen weil man den anderen dann das fundament wegnimmt und alles im chaos versinkt wenn die anderen den faden verlieren, ein problem das auch zb auf ettlichen weather report scheiben zu finden ist, wenn der jaco mal so richtig die puppen tanzen lässt....
aber geh wirklich zu einer hochschule oder auch nur musikschule und tratsch ne runde mit den lehrern
(musikschullehrer kennen meistens viele andere basser)
es wird irgendwo bestimmt leute geben denen es einmal ähnlich ging wie dir und die dir gute ratschläge geben können :)

mfg
philipp
sagichimmernochnich Profilseite von , 01.06.2005, 16:56:38
"gefühlvoll 32. auf 120 zu spielen ist garnicht so ungewöhnlich! "
für deine Profitauglichkeit ist das von untergeordneter Bedeutung, glaub mir.
"man beachte bassisten wie lars k. norberg(spiral architect) , pete perez(spastic ink) und leute dieser richtung!"
Kennt hier glaube ich niemand. Das ist ein Kontrabassforum.
"aber ich denke ich werde mir die meinung von fachleuten holen denen ich auch etwas vorspielen kann"
Unbedingt! Als jemand, der bisweilen als Entscheider Bewerbungen (um Ausbildungs- und Arbeitsplätze in einer ganz andere Branche) beurteilt, muss ich dir leider sagen: Bewerbungen, die inhaltlich mit deiner Mail vergleichbar sind, werden sofort aussortiert ... die Selbsteinschätzung ist wichtiges Auswahlkriterium, daran solltest du auch arbeiten. Vielleicht ist deine Selbstüberschätzung auch der Grund für das Tuscheln und Lachen der Basskollegen? Kann ich natürlich aus der Ferne nicht beurteilen ... aber versetze dich mal in die Lage eines Profis, der jahre- oder jahrzehntelang hart für seine Chops gearbeitet hat, und nun jemanden begegnet, der nach zwei oder drei Jahren glaubt, das alles auch schon zu können ... für viele gestandene Profis impliziert das eine Nichtanerkennung ihrer Leistungen, deswegen begegnat man solchen jungen Kollegen gerne mal mit Ablehung ... pseudopsychologisch gesehen ;-)

Übrigens solltest Du in jedem Fall in Richting private "Hochschule" (Frankfurter Musikwerkstatt, Dinkelsbühl, Future Music School Aschaffenburg etc...) forschen, die leben von Geld ihrer Studenten und nehmen's mit dem Abitur nicht so eng. Da wird sich schon jemand finden, der Dir zeigen kann, wo's langgeht.
The Ox Profilseite von , 06.06.2005, 14:30:47
"aber ich denke ich werde mir die meinung von fachleuten holen denen ich auch etwas vorspielen kann ;)

im internet kanns ja jeder verblödete idiot behaupten!

- Bislang halte ich nur folgende Thesen für sowas von abstrus, daß ich es akzeptieren kann sie als Behauptung eines verblödeten Idioten zu kategorisieren: " gefühlvoll 32. auf 120 zu spielen ist garnicht so ungewöhnlich! warum auf dem bass wenn nicht auf anderen instrumenten?
-
- ?ich stelle die gewagte theorie auf das ihr angst habt das ich tatsächlich besser als ihr sein könnte!
- das ihr angst habt das ich eure fähigkeiten so dermaßen übertreffe das ihr mich zwingend schlecht machen müsst!"

Wenn hier einer vor irgend etwas oder irgend jemanden Angst hat, dann wohl Du, der Du hier zunächst den Mund voll nimmst, letztendlich dann auf irgend welche unbekannten Frikkelbrüder verweist, die kein Mensch kennt und von denen nicht anzunehmen ist daß sie ihre Brötchen je mit etwas anderem als Taxifahren oder Zeitungsdrückerei verdienen. Komm, Butter bei die Fische, nutz es als Anlaß und Herausforderung ein MP3 zu produzieren was das Lachen der geballten Fachwelt in bittere Tränen des Neides und der Verehrung wandeln wird.
L.G. J.E.
Jonas Lohse Profilseite von , 01.06.2005, 21:13:35
Das mit den 32tel bei 120 interssiert mich irgendwie. Ich habe mich gerade mal hingesetzt, das Metronom eingeschaltet und den E-Bass in den Schoß genommen. Keine Chance: da ist bei mir nichts zu holen, was auch nur ungefähr an eine Melodie oder musikalisches Motiv erinnern könnte, und somit Solo-tauglich wäre.
Nun will ich weder mich noch die 32tel zum Maßstab machen, aber kann es sein, dass sich hier jemand einfach nur einen Spass mit uns erlaubt? Wäre ja nicht das erste mal in diesem Forum.
Jonas
Stefan Hahn Profilseite von , 02.06.2005, 12:20:22
also nochmal zum klarstellen ;) "Nun will ich weder mich noch die 32tel zum Maßstab machen, aber kann es sein, dass sich hier jemand einfach nur einen Spass mit uns erlaubt? Wäre ja nicht das erste mal in diesem Forum." ich denke ich habe besseres zu tun! ;) "Vielleicht ist deine Selbstüberschätzung auch der Grund für das Tuscheln und Lachen der Basskollegen?" es machen nur die leute die kein einziges wort mit mir gesprochen haben! jeder der mit mir gesprochen hat war dann immer nett und freundlich :) weil ich eigentlich nicht überheblich bin .. eher "bescheiden" ;) ich bin nie zufrieden mit mir und daraus mach ich auch kein geheimniss! (meine ziele sind halt sehr hoch) ich empfinde mich nie als gut oder besser nur als anders! :P ""philipp" bitte nicht "phillip"... ich weigere mich immer noch einfach hinzunehmen das jeder den namen schreibt wie er lustig ist..." alles klar philipp ;) ich habs aber eh nicht so mit namen , geschweige denn ihre schreibweise :) "32tel auf 120... das ist wirklich saupockelig schnell! ich tue mir da, obwohl ich mir einbilde gute ohren zu haben, echt schwer überhaupt noch einzelne phrasen rauszuhören... das geht doch alles schon in geblubber unter... und auf dem bass sollte man sowas selten spielen weil man den anderen dann das fundament wegnimmt und alles im chaos versinkt wenn die anderen den faden verlieren, ein problem das auch zb auf ettlichen weather report scheiben zu finden ist, wenn der jaco mal so richtig die puppen tanzen lässt...." also das muss man aus der sicht sehen: 1. um sowas klar und deutlich zu spielen sollte man einer sehr harten sound und einen recht harten fingeranschlag haben (um generell ein gewisses gefühl reinzubringen) 2. sowas zu spielen ist natürlich nur ein einem soli wirklich sinnvoll! zB: akkustik/cleane gitarren oder auch nur drums leise spielen eine akkord folge bzw irgend was und darüber dann ein schnelles klares soli! das gefühl dabei liegt dabei wie es aus einem heraus schießt! wenn ich sowas spiele blubbert es ja aus mir heraus! insgesammt entschuldige ich mich nochmal dafür wenn ich überheblich klang .. so war es nicht gemeint ;) aber wer glaubt das solche solis nicht möglich wären sollte mal www.spiral-architect.com besuchen wie www.spastic-ink.com ! :) lg Stefan
Stefan Hahn Profilseite von , 02.06.2005, 12:22:00
sorry! beide links waren falsch ;) hier die richtigen: www.spasticink.com http://www.spiralarchitect.com
jonas Lohse Profilseite von , 02.06.2005, 22:47:05
Ich glaube, da bist Du wirklich im komplett falschen Forum gelandet: es gibt hier überwiegend klassische Bassisten, Jazz-Bassisten, Rockabilly-Slap-Bassisten. Manche spielen nebenher auch noch Brettbass, aber im Bereich Heavy Metal dürften nur gaaanz wenige zuhause sein, denn das hat mit Kontrabass aber so dermaßen überhaupt nichts zu tun ... In jeder Sparte ist die Definition dessen, was als "professionelles" Niveau anzusehen ist, eben etwas anders. Schau mal unter www.talkbass.de, ist zwar ein englischsprachiges Forum, aber dort sind auch viele Europäer anwesend. Oder www.basslinks.nl. Das ist eher Brettbass-lastig.
pff^^ Profilseite von , 02.06.2005, 13:13:28
Wieso gehst du nicht in einem E-Bass Forum? Ich denke da haben die mehr Ahnung von so Zeug. Hier findest du hauptsächlich Kontrabassisten.
Jean Profilseite von Jean, 03.06.2005, 00:32:13
was mir grad noch zu der langen und breiten diskussion zu 32 auf 120 aus meinen zeiten des physikunterrichts eingefallen ist:
ist es nicht so, dass beim bass aufgrund der großen wellenlänge ein ton nicht so schnell wahrgenommen wird wie auf einem anderen instrument? bei dieser geschwindigkeit ist es für unser gehör also schwer bis unmöglich, den einzelton wirklich wahrzunehmen. von daher kann man scheisse und unsauber spielen, dem niemanden fällts auf und der musikalische aspekt des ganzen geht, meiner meinung nach steil bergab.
außerdem beantwortet das vielleicht diese frage:
"gefühlvoll 32. auf 120 zu spielen ist garnicht so ungewöhnlich! warum auf dem bass wenn nicht auf anderen instrumenten?"
gut, physik ist bei mir lange her, ich bin ein vergesslicher mensch, aber trotzdem wollte ich den gedanken gern mal loswerden und vielleicht von euch prüfen lassen...
Christian Klein Profilseite von , 03.06.2005, 01:08:18
Stefan Hahn: > rythmisch bin ich auch ganz gut .. > also ein 23/16 takt ausm gefühl is konzentration pur Beginnen wir mal ganz am Anfang, praktisch vom Auftakt: Entweder Gefühl oder Konzentration. "Konzentration" wäre z.B. zählen, oder von DirigentInnen schlagen lassen. "Gefühl" hieße, die 23 Schläge im Herzen zu spüren, wie den Pulsschlag. Entweder oder. Erwähnenswert vielleicht, dass es keinen 23/16-Takt gibt (notiert vielleicht – aber die klingende Musik ist nicht Sache der Notation, sonst wären wir mit dem Partitur-Lesen restlos glücklich). Wohl im ersten Semester lernen wir, dass es nur zwei Taktarten gibt: gerade und ungerade. Genauer gesagt: 4/4 und 3/4. Und natürlich die Kombinationen daraus – ein paar Beispiele: * alla breve zählt auf Halbe * 6/8 ist mit 3/4 verwandt * 5/4 besteht aus einem geraden und einem ungeraden Taktteil * 7/8 detto * 9/8 (siehe 3/4) usw. Oder war gar eine "23-ole" gemeint? Diese Dinge sind recht häufig in der Sololiteratur anzutreffen, ich denke z.B. an Bruch´s Opus 46, wo die Violine 17 oder 23 oder Ähnliches über mehrere Taktschläge gleichmäßig verteilt. Mein Orchester-KB-Lehrer hat mir die halbe Triole über Viertel so erklärt: "Du musst einfach eine bestimmte Anzahl von gleich langen Tönen über einen bestimmten Zeitraum unterbringen. Dann ist es egal, ob du 3 über 2 spielst, oder 17 über 4". Diese Akrobatik kann – muss aber nicht! – mit schnellem Tempo zusammenhängen. Wichtig ist die Musikalität im Vortrag. Sonst nichts. Stefan Hahn: > gefühlvoll 32. auf 120 zu spielen ist garnicht so ungewöhnlich! > warum auf dem bass wenn nicht auf anderen instrumenten? Weil der Bass ein Bass ist. Ein großes, schweres Tier bewegt sich anders als eine Mücke. Lächerlich wird es dann, wenn eine Mücke schwerfällig und plump dahin stampft und tief brummt. Lächerlich wird es dann, wenn der Bass glaubt, eine flirrende Mücke zu sein. Ein Wort noch zum Thema "Profi": Wer nicht das Glück (und die zweifelsohne beneidenswerte Mentalität) hat, in einem etablierten Orchester sitzen zu dürfen, muss – so wie ich – sein Brot mit seinen eigenen Tönen verdienen. Es ist mir ein Rätsel, warum "Profi" immer so positiv besetzt ist. Ernst zu nehmende VirtuosInnen werden nicht wegen olympiareifer Tempo-Rekorde engagiert, sondern weil – und das ist der Punkt – sie mit ihrer Musikalität die handwerkliche Technik und deren Grenzen ad absurdum führen. Stefan Hahn: > viele bassisten reden kein wort mehr mit mir und scheinen sauer auf mich zu sein > wenn sie mich spielen sehen .. teilweise tuscheln sie und fangen an zu lachen sobald > ich den kleinsten fehler mache! Eben. Weil das Korsett zu eng ist, bzw. eindimensional (Tempo und Technik). Gute MusikerInnen machen keine Fehler – bzw. sie machen überhaupt nur Fehler, jeder Ton ein Fehler. Aber musikalische Persönlichkeit und Charisma, gepaart mit Wissen, Können, und dem unwiderstehlichen Drang, in weiten Bögen Musik zu atmen, erhebt das brave Ton-für-Ton-Spielen zu dem, was das Publikum hören will. Schließlich – auch wenn ich mich wiederhole: Ich finde alle BassistInnen besser als mich. Denn jede und jeder hat irgend etwas ganz Persönliches, Stilistisches, das mich bezaubert. Drum kann ich von allen lernen. Auch wenn sie technisch unter aller Sau wären. Eine charmante, eigenwillige oder berührende Performance hinterlässt in mir einen bleibenden Eindruck. Technik und Tempo nicht.
Stefan Hahn Profilseite von , 03.06.2005, 01:43:15
erst war ich gut gesinnt .. aber dieser beitrag ist ein wenig schlecht durchdacht!

1.
"Entweder Gefühl oder Konzentration.
"Konzentration" wäre z.B. zählen, oder von DirigentInnen schlagen lassen.
"Gefühl" hieße, die 23 Schläge im Herzen zu spüren, wie den Pulsschlag.
Entweder oder."

konzentriertes gefühl ist für mich die augen zu zumachen und mich darauf zu konzentrieren zu fühlen! danke der nachfrage!

"Erwähnenswert vielleicht, dass es keinen 23/16-Takt gibt
(notiert vielleicht – aber die klingende Musik ist nicht Sache der Notation,
sonst wären wir mit dem Partitur-Lesen restlos glücklich).
Wohl im ersten Semester lernen wir, dass es nur zwei Taktarten gibt:
gerade und ungerade.
Genauer gesagt: 4/4 und 3/4.
Und natürlich die Kombinationen daraus – ein paar Beispiele:
* alla breve zählt auf Halbe
* 6/8 ist mit 3/4 verwandt
* 5/4 besteht aus einem geraden und einem ungeraden Taktteil
* 7/8 detto
* 9/8 (siehe 3/4)
usw."

ich denke nicht in diesem was es gedenkt zu geben sondern in dem was ich denke!
es gibt auch kein sweaping auf dme bass richtig?
ich mache es trotzdem ..
ich habe meinen eigenen kopf!
wenn ich dir sage ich spiele einen 23/16 mag das falsch sein .. ich spiele ihn aber nunmal! da kann man drüber diskutieren so viel man will .. ich scheisse im allgemeinen auf allgemeine denkensweisen!

""Stefan Hahn:
> gefühlvoll 32. auf 120 zu spielen ist garnicht so ungewöhnlich!
> warum auf dem bass wenn nicht auf anderen instrumenten?

Weil der Bass ein Bass ist. Ein großes, schweres Tier bewegt sich anders als eine Mücke.
Lächerlich wird es dann, wenn eine Mücke schwerfällig und plump dahin stampft und tief brummt.
Lächerlich wird es dann, wenn der Bass glaubt, eine flirrende Mücke zu sein."

nun .. ich denke da unterscheiden sich wesentlich unsere ansichten und gleichstellungen zu den bass frequenzen!

"Eben. Weil das Korsett zu eng ist, bzw. eindimensional (Tempo und Technik).
Gute MusikerInnen machen keine Fehler – bzw. sie machen überhaupt nur Fehler,
jeder Ton ein Fehler. Aber musikalische Persönlichkeit und Charisma, gepaart
mit Wissen, Können, und dem unwiderstehlichen Drang, in weiten Bögen
Musik zu atmen, erhebt das brave Ton-für-Ton-Spielen zu dem, was das Publikum
hören will.

Schließlich – auch wenn ich mich wiederhole:
Ich finde alle BassistInnen besser als mich. Denn jede und jeder hat irgend etwas
ganz Persönliches, Stilistisches, das mich bezaubert. Drum kann ich von allen lernen.
Auch wenn sie technisch unter aller Sau wären. Eine charmante, eigenwillige oder
berührende Performance hinterlässt in mir einen bleibenden Eindruck.
Technik und Tempo nicht."


ok das reicht!!
ich atme durch mein instrument .. ich lebe durch mein instrument ich spreche durch mein instrument!
jeden ton den ich spiele ist in seiner unperfektheit meine ausstrahlung mein dreckiger sound mein charisma!
woher willst du (wer du auch immer sein magst) dir anmaßen zu urteilen das bei mir kein gefühl dahinter steckt?!?!

nur weil ihr/du nicht verstehen könnt das es auch anders geht?!
ich weis ja das menschen dumm sind .. deswegen reg ich mich garnicht weiter drüber auf!
aber es ist einfach nur traurig!
all meine gefühle kann ich nur ausstrahlen durch mein spielen auf dem bass!
nun kommt ein klugscheisser daher der mir sagen will das mein spiel wohl keine emotion beinhalte .. kein charisma!
ich weis das es keine direkte andeutung war .. aber ich habe die aussage schon verstanden!


ach und zur physik vom beitrag vorher:

man brauch um das zu wissen keine physik kenntnisse sondern nur ein gehör .. doch hast du einen harten bass anschlag wie einen härteren durchsetzenden sound sind die frequenzen ja defenitiv anders!


ich weis nicht warum ihr aus ein paar informationen so über mich urteilt .. wenn das hier ein psychoanalytischer test gewesen wäre, wäre das buch welches daraus hervor ginge sehr menschenfeindlich ausgefallen!

doch was soll ich sagen!
ich stelle die gewagte theorie auf das ihr angst habt das ich tatsächlich besser als ihr sein könnte!
das ihr angst habt das ich eure fähigkeiten so dermaßen übertreffe das ihr mich zwingend schlecht machen müsst!
nur dann verstehe ich die aussage nicht das jeder bass etwas besonderes hat .. wo ist denn dann meine besondere ausstrahlung?
ich hab doch niemanden etwas böses gewollt .. nur weil ich anders spiele .. darf ich keine bass ausstrahlung besitzen?
genau das meine ich ..nur mit euch wäre die erde noch flach und die träume schon tot ;)
jonas L. Profilseite von , 03.06.2005, 12:50:30
"ich weis nicht warum ihr aus ein paar informationen so über mich urteilt .. "

Du hast Dich ratsuchend an dieses Forum gewandt ... und ehrliche Antworten von Bassisten erhalten, die im Gegensatz zu Dir schon Jahre oder Jahrzehnte im Geschäft sind. Das ist ja das Nette an der Anonymität des Internets, das man vielleicht auch mal Sachen sagt zw. schreibt, die man sich sonst aus höflicher Zurückhaltung verkneifen würde. Natürlich sind das Voruteile, die wir hier fällen, aber so ist das halt eben, wenn man sich nicht persönlich begegnet. Alternativ könnten wir auch gar nichts sagen, aber darum geht es ja in diesem Forum nicht.

Insofern: Du passt mit Deinen überzogen selbstbewussten Äußerungen genau in das Klischee-Bild jener ahnungslosen Jungspunte, die sich vielleicht ein paar mehr oder weniger anspruchsvolle technische Tricks antrainiert haben, aber ansonsten noch keine Ahnung haben. Und wenn's um harte Fakten geht, wird die Emotions-Charisma-Inividualitäts-Kiste aufgemacht. Wenn sich dass dann mit einer gewissen Besserwisserei paart, stehen die Chancen auf eine erfolgreiche berufliche Zukunft eher schlecht. Es sei denn, man bahnt sich den Weg zum Superstar über eine Castingshow. Abitur ist da soweit ich weiß keine Voraussetzung.

Stefan: "ich stelle die gewagte theorie auf das ihr angst habt das ich tatsächlich besser als ihr sein könnte! das ihr angst habt das ich eure fähigkeiten so dermaßen übertreffe das ihr mich zwingend schlecht machen müsst!"
Die Gafahr sehe ich nicht, zumal wir ja überwiegend Kontrabass und uns weder Brettgitarren vor die Kniescheiben hängen noch Hardrock/HeavyMetal oder was auch immer spielen.

Drucke Dir doch diesen Thread mal aus, verstaue ihn gut und lese ihn in 5 oder 10 Jahren nochmal durch, vielleicht versteht Du dann ja, auf was wir abheben. Und wenn Du tatsächlich ein Wunderkind bist, kannst Du uns in ein paar Jahren, wenn Du Dich nach der 20. Goldenen Schallplatte zur Ruhe setzt, unsere Vorurteile um die Ohren hauen.
Stefan Hahn Profilseite von , 03.06.2005, 13:20:42
nun wenn ihr denkt ich sei ein reines klischee könnt ihr dem ruhig nachgehen das erklärt und entschuldigt(für mich) zu mind. eure arroganz! auf ein urteil fällt sich das nächste und der wunde punkt vergrößert sich! so entstanden schon kriege und ich habe nicht vor eine argumentations schlacht gegen musiker zu führen! ich denke die meinungen gehen hier vom grund auf in verschiedene richtungen: ich bin ein junger verspielter träumer der in einer welt schneller gefühlvoller elektrischer bass solis lebt und die meisten von euch gehen mit sicherheit in jedem genannten punkt ins gegenteil über! jung naiv und verträumt bin ich ganz und gar und darauf bin ich stolz das eine verträumte naivität paart sich gern mit wachsender weißheit! und damit ihr mal seht wem ihr die ganze aufregung zu verdanken habt: http://www.theerror.de/uncreation/members/stefan.jpg http://www.metalflirt.de/thumbnail.php?gd=2&src=images/Dorn_439.jpg&maxw=500 bis später ;) der jung verträumte Stefan
Jonas L. Profilseite von , 03.06.2005, 16:02:32
Wenn Du wirklich studieren willst, solltest Du die Schmollecke verlassen. Es gibt eben keine Hochschule für Heavy Metal. Vor einigen Jahren gab es in D noch nicht mal Hochschulen, die E-Bass unterrichteten.
Wenn Du da mitmischen willst (und das war ja schließlich Ausgangspunkt der Diskussion), musst Du schon ein paar Voraussetzungen mitbringen. Da wäre zum Beispiel die Bereitschaft, dich an den bestehen universitären Maßstäben messen zu lassen, und nicht lediglich an denen Deiner musikalische Nische Heavy Metal.
Stefan Hahn Profilseite von , 04.06.2005, 11:43:38
was ich in meinen bands an bass spiele ist sehr sehr schwer und komplex! und im alltag spiele ich auf dem bass klassik und jazz

warum schmollen? ;)
Christian Klein Profilseite von , 03.06.2005, 09:23:11
@ Stefan Hahn Abschließend nur zwei Dinge: 1.) In meinem ein wenig schlecht durchdachten Beitrag bezog ich mich auf dein "ein 23/16 takt ausm gefühl is konzentration pur". Meiner verqueren Ansicht nach ist Gefühl Körperliches, Konzentration Geistiges. 2.) Ich wünsche dir weiterhin viel Glück bei deiner Karriere. @ Jean Spontan fällt mir dazu ein, dass das Phänomen der Obertöne berücksichtigt werden will. Abgesehen davon haben die dicken Töne sicher ihre Besonderheiten: Würde ich im Orchester "auf den Punkt spielen", würde es von rümpfenden Nasen als marcato empfunden. Ganz anders meine ersten Monate in Jazz-Kellern, wo ich als "ruhmreicher Studierender des Kontrabasses" von Legenden oft aufgefordert wurde, an meinem Timing zu arbeiten (obwohl ich mir – aus klassischer Sicht – keiner Schuld bewusst war …). Es beginnt erst dann zu swingen, wenn meine Viertel knapp [i]vor[/i] dem Beat eintrudeln – vermutlich eine Sache von Millisekunden. Dann wird es als "exaktes Timing" bzw. "treibendes, feuriges Spiel" wahrgenommen. Dann finden auch die hintersten Reihen nicht mehr, dass "der Bassist hatscht". Ich vermute mal, diese Thematik wurde wissenschaftlich nicht hinreichend erforscht ...
SvenR Profilseite von , 03.06.2005, 09:35:14
Hallo Stefan,
für mich ist Musik keine Wettbewerbsform in der es um schneller, besser, gefühlsechter, strahlender geht.
Geniese dein Spiel und freue Dich, wenn es Anderen gefällt.
Wenn Du Profi werden willst, mußt Du darauf achten, dass Du gut bezahlt wirst. Wie Du das erreichst, ob studiert oder nicht ist egal.
Wenn Du deine Musikalität fördern willst, solltest Du auf andere hören.
Du bist erst 19 ; nutze die Zeit!
Und noch was:
Hätte ich keine Schule besucht und noch nie das Meer gesehen, könnte ich glauben die Erde sei flach.
mfg
Sven
Christian_Klein Profilseite von , 03.06.2005, 10:33:03
(Noch schnell in vorauseilendem Gehorsam eine Anmerkung zu oben zitiertem Lehrer)

Als Ergänzung zum Thema X-tolen eine Geschichte:
Mein Onkel (berufsbedingt versteht er ein wenig von Musik) sprang beim Hören
einer alten Oistrach-Aufnahme auf und brüllte begeistert: "Ra-Ta-Ta … Taaa!".
Darauf folgte ein liebenswerter und lehrreicher Vortrag mit der Quintessenz:
"Ich verstehe nicht, warum die heutigen Musiker keine Triolen spielen können".
Damit war gemeint, dass die Triolen heute vielfach "berechnet" klingen – einfach eine Spur zu perfekt.
Und das ist nicht im Sinne von Triolen, denn die wurden ja nicht geschrieben, weil die
KomponistInnen einen Ton zu viel hatten, sondern um einen dramaturgischen Effekt zu erzielen.
Und hier sehe ich uns wiederum im Feinstofflichen:
* Z.B. in der Barockmusik ist es - wie wir alle wissen - meist üblich, im Continuo die Eins
ein wenig länger zu ziehen. Das ist nicht notiert, das weiß mensch eben.
* Die X-tolen wiederum sind eher homogen als präzise.
* OrganistInnen sind nicht "am Beat", sondern – je nach Saal – deutlich davor.
* Und der 16-Fuß hat auch so seine Eigenheiten.
Eigenartig ...
Tilman Profilseite von , 03.06.2005, 17:28:05
Ich kann mir immer noch nicht 32stel auf 120 vorstellen, geschweigedenn "gefuehlvolle" Soli damit. Hast du irgendwo mal ein Klangbeispiel dafuer, was du darunter verstehst?
FrederikM Profilseite von FrederikM, 03.06.2005, 18:27:18
Oh ja, bitte. Ich will auch mal reinhören.
Stefan Hahn Profilseite von , 04.06.2005, 11:51:24
hört euch spastic ink an .. is jazz rock/metal!
oder schaut euch generell im metal/rock bereich genauer um!
dort gibts auch welche die taben das tempo gleichzeitig mit der linken und der rechten hand!
generell sind in dem genre 32 bis 150 alles andere als ungewöhnlich!
einige mit 4 fingern andere mit 3en und andere nur mit 2en!
ein gefühlvolles soli mit viel 32. ist da nicht gerade selten
FrederikM Profilseite von FrederikM, 04.06.2005, 11:53:35
Ich kenne Spastic Ink. Nichts desto trotz wollen wir nichts von Spastic Ink hören, sondern Aufnahmen von Dir.
Stefan Hahn Profilseite von , 04.06.2005, 11:57:05
dann müsst ihr euch nochn bissle gedulden .. oder ihr geht aufn konzert von mir!
denn bis jetzt durfte ich noch nich im studio zeigen was ich kann :P
Tilman Profilseite von , 05.06.2005, 10:28:41
Mir waere egal, ob es von Stefan selbst ist, solange es das ist, was er meint. Ich habe allerdings auch keinen Bock mir jetzt tausend CDs zu kaufen oder alle Demo-Songs im Netz nach "gefuehlvollen 32stel-auf-120bpm-Soli" zu durchforsten. Ein Beispiel, das man im Netz laden kann, wuerde mir genuegen.
pff^^ Profilseite von , 03.06.2005, 21:00:45
"ich stelle die gewagte theorie auf das ihr angst habt das ich tatsächlich besser als ihr sein könnte!
das ihr angst habt das ich eure fähigkeiten so dermaßen übertreffe das ihr mich zwingend schlecht machen müsst!"

Wenn du sowas gern von anderen denkst.. bitte, tu dir keinen Zwang an, aber dann brauchst du dich auch nicht wundern, wenn dich keiner mag und alle über dich lachen.

Außerdem ist es eine Farce auf diese Weise die Fähigkeiten eines E-Bassisten mit denen eines Kontrabassisten zu vergleichen. E- und Kontrabass sind zwei verschiedene Instrumente, bei denen es bei beiden auf andere Sachen ankommt.
Aber falls du die Technik für deine 32tel Solis mit meiner Bogentechnik vergleichen willst... sag bescheid ;-)
Mal sehen wer besser ist.

Achja, wie schon gesagt, du bist im falschen Forum. Dieses Forum beschäftigt sich hauptsächlich mit dem Thema Kontrabass. Hier geht es außerdem auch nicht darum sich von anderen abzusetzen, sondern Informationen auszutauschen um sich gegenseitig zu helfen.

Und wenn du noch irgendwie ernst genommen werden willst, musst du schon ein Hörbeispiel liefern, den die zwei öden Bilder zeigen nichts im geringstens über deine musikalischen Fähigkeiten aus!
Stefan Hahn Profilseite von , 04.06.2005, 11:47:20
1. es geht mir nicht drum wer besser ist
2. habe ich einen riesigen haufen bekannte und freunde (auch kontrabassisten *g*)
3. hört euch spastic ink , spiral architect und die richtung an!
wenn ich mit komplexeren sachn im studio war sag ich nochmal bescheid ;)
Andi H. Profilseite von , 04.06.2005, 13:15:21
Ich würde Dir den Tip geben, auf der Bassprofessor-Seite (http://www.bassprofessor.de/) in dessen Forum mal Deine Situation zu schildern. Das hilft Dir wahrscheinlich mehr als hier (nichts gegen Euch Kontrabassisten, aber er ist hier eindeutig an der falschen Adresse). Und bevor noch jemand weint... ;-). Übrigens - die sind da alle (BassProfessor-Forum) ein bisschen gaga... aber wenn Du nett bist, sind die das auch. Frage als E-Bassist von meiner Seite (aus reinem Interesse): Bei Deinen 32tel Soli bei 120 bpm schlägst Du da eine Note mehrmals oder nur einmal an und mit wie vielen Finger der rechten spielst Du.
Jonas L. Profilseite von , 04.06.2005, 13:56:48
"3. hört euch spastic ink , spiral architect und die richtung an!"
Irgendwie scheint sich das Thema nunmehr dahin zu verschieben, dass Du, Stefan, uns Deine Lieblingsgruppen näherbringen willst. Unser Interesse wird sich in engen Grenzen halten, um's mal vorsichtig auszudrücken.

Also, um auf Deine Eingangs gestellte Frage "würde sowas reichen?" zurückzukommen, ist es unabdingbar, dass Du uns ein paar Kostproben *Deines* Könnens zur Verfügung stellst. Also: einfach mal das Metronom angeschmissen, den Bass in den Rechner gestöpselt und dann mal her damit mit dem mp3-file. Mach's nicht zu kompliziert, billigstes Homerecording reicht an dieser Stelle völlig aus. Mark (unser Forums-Gastgeber) stellt bestimmt gerne temporären Serverplatz für "32tel auf 120" zur Verfügung, ansonsten mache ich das auch gerne.

"dort gibts auch welche die taben das tempo gleichzeitig mit der linken und der rechten hand! generell sind in dem genre 32 bis 150 alles andere als ungewöhnlich!
einige mit 4 fingern andere mit 3en und andere nur mit 2en!
ein gefühlvolles soli mit viel 32. ist da nicht gerade selten"
Das alles ist relativ unwichtig, denn wir reden hier nicht über exotische Sportarten, sondern über Musik.
(ohne jetzt das Thema auf die Virtuosität einzelner Bassisten lenken zu wollen: unlängst gab es hier eine Thread zu dem technisch eher unvirtuosen Charlie Haden, der zum Erstaunen mancher seit Jahren in der Fachpresse als Jazzbassist Nr. 1 gefeiert wird ... Quintessenz: vier Töne pro Takt sind bei dem schon viel, aber ist sind eben die richtigen ;-)
FrederikM Profilseite von FrederikM, 04.06.2005, 14:53:36
" Quintessenz: vier Töne pro Takt sind bei dem schon viel, aber ist sind eben die richtigen ;-)"

Es sind nicht nur die richtigen, sie genügen oft auch vollkommen.
Ich musste mir leider schon viele E-Bassisten ansehen, die technisch wirklich auf hohem Niveau spielten. Das gesamte Spiel war extrem komplex und virtuos. Doch die Begleitung war in den meisten dieser Fälle nicht der Rede wert. Sie spielten immer noch viel zu virtuos, anstatt das zu tun, was ein vernünftiger Bassist außerhalb seines Solos zu tun hat: nämlich fundamental und umsichtig begleiten. Machen wir uns doch nichts vor. Der Bass ist das Begleitinstrument schlechthin, wobei ich ihm keineswegs seinen solistischen Stellenwert aberkenne (ich spiele ja selbst Soli), doch wenn die Begleitung nicht sitzt ist der Rest keinen Pfifferling wert. Dazu eine kleine Anekdote aus dem Proberaum. Ich hatte aushilfsmäßig in der Band eines Freundes den E-Bass bedient, wobei an diesem Abend ein potentieller Anwärter zum Vorspielen vorbeikam. Der Typ war heiß, keine Frage. Brilliante Technik, sowohl an der rechten als auch linken Hand. Problematisch war einfach, daß er zu sehr herumdudelte. Der Gitarrist stieg irgendwas aus, weil er nicht mehr wusste, wo das Stück sich gerade befand. Ein guter Bassist sorgt durch seine Begleitung dafür, daß jedes andere Mitglied ständig daran erinnert wird, wo man sich gerade befindet. In der Raucherpause schnappte ich mir meinen E-Bass und wir jammten einen kleinen modalen Funk. Ich spiele eher mittelmäßig E-Bass und bin kein goßer Techniker, aber ich hab den Groove und der andere kam nach dem Jam mit großen Augen auf mich zu und meinte, daß er sowas gar nicht könne. Ich bin in der ganzen Zeit nur auf drei verschiedenen Tönen in den ersten drei Bünden herumgeritten.

Lieber Stephan, ich weiß nicht, ob Du auch so jemand bist, aber stell Dir mal ehrlich selbst die Frage, ob Du nicht auch in diese Sparte passt.

Besten Gruß,

Frederik
Ein Gast Profilseite von , 15.06.2005, 20:35:54
Zu Charlie Haden: Alone Together mit Lee Konitz und Brad Mehldau: Geniale "Einfachheit"(besseres Wort fällt mir grad nicht ein),wunderbare Minimelodien, irrwitzige Ideen und Humor (verarscht an vielen Stellen den Mehldau), ich glaub er ist der Bassist der am wenisten macht aber am meisten bewirkt!
Ich danke Ornette Coleman, dass er den Jungen so "zugerichtet" hat.
Musste mal kurz schwärmen!
Andi H. Profilseite von , 05.06.2005, 10:35:37
Um auch noch meinen Senf dazuzugeben:

Dein Technik scheint ja recht fundiert zu sein, von daher brauchst Du Dir wahrscheinlich keine Sorgen machen. Jetzt noch ein paar andere Aspekte, wenn Du studieren willst.

Kannst Du vom Blatt spielen?
Wieviel Ahnung von Theorie hast Du? Ich denke für ein Studium sollte man die Harmonielehre schon auswendig wissen. Also: hast Du Ahnung von den Kirchentonarten, Substitutdominanten, Zwischendominanten, etc. pp.?
Wie gut ist Dein Gehör? Kannst Du Sachen hören und dann sofort aufschreiben? Kannst Du Kadenzen raushören?
Kannst Du slappen (ist jetzt, glaube ich, für ein Studium nicht ganz so wichtig, aber ich habe mal wo gelesen, dass man bei der Aufnahmeprüfung unterschiedliche Stilistiken begleiten musst, auch Funk (und wenn nicht für`s Studium, dann später, um Geld in einer Coverband zu verdienen))?
Außerdem solltest Du zumindest von anderen Stilrichtungen wie Heavy Metal einen blassen Dunst haben (Soul, Funk, Rock, Latin, Jazz, etc.).

Für später (also nach dem Studium):
Kannst Du grooven (nur so wirst Du gebucht)? Mich auf zwei vorhandene gutlaufende Bands zu verlassen, ist ein bisschen riskant, im Leben läuft nicht immer alles wirklich nach Plan und von der Planänderung sagt Dir keiner was (ich bin zwei Jahre älter wie und wahrscheinlich ähnlich naiv gewesen).

Hast Du schon mal eine Situation durchgemacht, wo Du etwas machen musstest, was unangenehm war und Du es aber hast machen müssen (Zivildienst, Bundeswehr, sonstiges Zeugs)? Als Profi darfst Du nämlich davon ausgehen, dass Dir öfters mal wirkliche Scheiss-Jobs in`s Haus stehen.

Bist du zuverlässig, beantwortest E-Mails, etc. schnell?
Bist Du ein umgänglicher Mensch, kannst Du zurückstecken?
(die letzten drei Punkte werden von Profimusikern als absolut wichtig für eine anständige Karriere als Mucker aufgeführt) - Ich will Dich damit nicht beleidigen, damit das klar ist - nur was ich bisher so von Dir hier gelesen (und gesehen habe) habe, erweckt einen etwas anderen Anschein (ich habe in letzter Zeit viele schlechte Erfahrungen gemacht mit Leuten mit langen Haaren ;-)).

Solltest Du ein paar Neins auf meine Fragen im "Studiumsteil" haben, so würde ich Dir empfehlen erst an die Bass School Munich (ist wahrscheinlich ätzend für einen Hamburger) oder an die Future Music School in Aschaffenburg gehen. Da zahlst Du, damit sie was aus Dir machen und danach kannst Du Dir überlegen, ob Du ein Studium anfängst.

So, das war`s. Solltest Du mir beleidigt sein, dann bitte ich um Entschuldigung, aber ich denke, das Gute an der Internetanonymität ist auch, dass man jemandem offen die Meinung sagen kann und danach keinen Stress hat (das Gleiche hätte ich Dir übrigens auch gesagt, wenn Du ein Freund von mir wärest (kannst ja mal meine Freunde fragen)).
Barmin Profilseite von Barmin, 06.06.2005, 18:47:40
Hallo Stefan,

obwohl du dich ja nicht gerade ueber mangel an tipps beklagen kannst, will ich noch kurz meinen senf dazu geben.

ich wuerde mich an deiner stelle fragen, was dir bei deinen interessen ein musikstudium bringt/bringen soll. falls du profimusiker werden willst, dann ja wohl im rock/metal bereich. und da frage ich mich, ob die zeit nicht besser anders investiert ist, z.B. die von anderen angesprochenen privaten music schools in muenchen oder anderswo (USA?). ich wuerde an deiner stelle versuchen, mich bei leuten schlau zu machen, die im rennen sind als metallurgen oder funker oder was auch immer dich jetzt gerade interessiert (kenne mich da nicht so aus, habe zwar auch noch einige lange haare, die werden aber langsam wenig und grau). den unibetrieb in sachen jazz- und pop-musik kenne ich zwar nicht aus erster hand, fand aber immer eher erschreckend, wie langweilig und konventionell sich die meisten entwickelt haben, die man so vorher/nachher beobachten konnte. gibt natuerlich auch ausnahmen. darueber hinaus solltest du dir klar machen, dass du einiges an relativ trockenen, praxisfernen seminaren machen muss - informier dich und ueberleg dir, ob das was fuer dich ist.

des weiteren (haben auch schon andere gesagt): musik hat auch 'ne soziale komponente. also spielt auch 'ne rolle wie du so bei fluechtigem eindruck rueberkommst. versteh mich nicht falsch, habe von diesem thread den eindruck, dass du schon ziemlich was drauf hast und weisst was du willst. finde aber du koenntest ein bisschen diplomatischer sein. wenn leute dir wohlgemeinte tipps geben, die du eher fuer die tonne findest, gibt es keine macht dieser welt, die dich verpflichtet, das zu auszusprechen. wie heisst es doch so schoen musikalisch im spruchgut der deutschen sprache: da schweigt besser des saengers hoeflichkeit.

so far, nun wuensche ich dir noch viel erfolg on the way to international stardom

barmin
sagichnich Profilseite von , 14.06.2005, 00:27:14
Hallo, Stefan!
Wollte mal nachfragen, ob wir denn noch ein mp3 von Dir zu hören bekommen können?
Heiko Profilseite von , 14.06.2005, 17:50:11
Zu diesem Thread fällt mir eine auch eine Frage ein:

Seit ich denken kann und mir als Kleinkind die Windeln abgenommen wurden kann ich unfallfrei und selbständig die Toilette benutzen. Selbst in stark alkoholisiertem Zustand treffe ich die Keramik immer noch. Befähigt mich das zu einer Ausbildung Installateur für Gas- Wasser- und Sanitäreinrichtungen?
Tilman Profilseite von , 14.06.2005, 19:41:26
Kannst du gefuehlvoll 32stel-Tropfen auf 120 bpm ablassen?
Christian_Klein Profilseite von , 14.06.2005, 19:51:10
Aber in selbst komponierter Klassik, bitteschön.
Flitz Profilseite von , 27.08.2006, 00:01:05
Ich würde gerne Hardcore-Punk-Bass studieren. Kann mir einer eine Uni ohne Aufnahmeprüfungen empfehlen, die auch 68-Jahrgänge noch aufnimmt? Ich beherrsche das Tabulatur-System wie kaum ein anderer in Europa.
Sargschreiner Profilseite von , 27.08.2006, 12:09:20
Ich empfehle die Jazzabteilung der Essener Volkszwang-Kochschule. Die haben keine Altersbeschränkung und - zumindest dem Niveau der Absolventen nach zu urteilen - auch keinerlei Kriterien für die Aufnahmeprüfung. Sollte klappen.

Allerdings kann dir in Punkto Tabulaturkenntnisse natürlich keiner von denen das Wasser reichen. Ist nicht schlimm, sind ja keine hundert Meter bis zur Ruhr und da gibt´s Wasser satt.

good luck!!!!!!!
Flitz Profilseite von , 30.08.2006, 00:26:05
Danke Sargschreiner,

es hat geklappt!!! Es gibt dort zwar doch eine Aufnahmeprüfung, mit Bestechung habe ich aber einen Studienplatz bekommen. Bei der Aufnahmeprüfung sollte ich den Baß stimmen, wobei ein Stimmgerät zugelassen war. Ich meinte, daß man doch vorm Studium noch nicht alles können könne, was die Prüfer überzeugte. Meine Stimmung F, Ab, Dis, Dis wurde als innovativ gewürdigt. So bekommen die Powerchords - Grundton + nächste Saite zwei Stäbchen weiter, auf dem Baß eine für Punk ungewöhnliche Klangfarbe.

Ich freue mich auf das Studium.

Gruß
Flitz
svicious Profilseite von , 30.08.2006, 00:35:48
na, dann warte mal ab wenn im 2. semester "der einohrige elefant" drankommt...
Bassist14 Profilseite von Bassist14, 27.08.2006, 16:32:43
hallo stefan hahn,

habe mit großen interesse diesen thread gelesen und bin sehr neugiereig was nun ein jahr später aus dir geworden ist.
ich freue mich auf ein neues diesbezügliches posting von dir.

viele grüße
bassist14
Jonas Lohse Profilseite von , 27.08.2006, 20:53:29
Schön, dass in meinem Lieblingsthread wieder was los ist. Nur schade, das Stephan noch nicht wieder dazugestoßen ist. Wahrscheinlich ist er gerade auf triumphaler Welttournee ...
StefanHahn Profilseite von StefanHahn, 11.03.2015, 09:14:09
Fast 10 Jahre ist es her und dieser Beitrag lässt sich immernoch googlen. Das ist für mich Grund genug euch zu sagen das nur selten in den letzten 9 Jahren einen Bass angefasst habe! Im Rückblick lässt sich sagen dass ich durchaus talentiert war, und bis heute wundern sich meine Kollegen über mein schnelles Bass Spiel, nur war mein solistischer Ausdrucksdrang irgendwann auf dem Bass einfach nicht mehr zufriedengestellt. Anschließend wollte ich Komponist werden, das war auch eine interessante Zeit. Dann packte mich der klassische Gesang und nun studiere ich zwar Musik, doch ihr seht: ganz anders! Da ein Großteil meiner Freunde im Musikstudium aus Jazz Musikern besteht, verstehe ich die Provokation meiner Aussage. Schade dass bei mir talentierten Bündel, dass ich damals war, wenig Menschen genauer hingeschaut haben. Denn nicht jeder mit einer großen Klappe ist ohne Talent! Einige sehr interessante Menschen haben genauer hingeschaut und dafür bin ich sehr dankbar. In diesem Sinne, tschüss.
Naja Profilseite von Bernd_B, 13.03.2015, 19:40:10

Jede Wette: Tenor

Bassist14 Profilseite von Bassist14, 13.03.2015, 19:50:22

smiley_bier

nagybögö Profilseite von nagybögö, 13.03.2015, 00:49:45

Ihr hattet es früher ja lustig hier im Forum ...

bassista Profilseite von bassista, 13.03.2015, 23:42:02
Ich schmeiß mich weg - das ist ja der Brüller! Ich hab Tränen gelacht beim Lesen... Da braucht's kein Kabarett mehr...
StefanHahn Profilseite von StefanHahn, 14.03.2015, 00:37:34
Hahaha, das haben tatsächlich noch Menschen gelesen, da hätte ich mal lieber die Finger hiervon weglassen sollen. Schön das es euch gefällt! Ist doch so eine art Aktionskunst, oder? Naja, könnte wohl eher weg. Wo ist der rote Knopf für das Internet wenn man ihn mal braucht?...aber eine bitte an euch: wenn ein junger Typ zu euch so daher kommt...schlagt nicht gleich auf alles ein was euch fremd ist!
Ich für meinen Teil bin um jeden Menschen froh der Musik macht, und ich wette ihr seid alle sehr liebenswert!
Neuester Beitrag Boddason Profilseite von Boddason, 14.03.2015, 09:05:15

Das sich jemand weiter entwickelt, lernt ist immer gut. Wenn die Fragen vom ersten Beitrag jetzt, nach 10 Jahren, vom selben Verfasser noch einmal gestellt würden, das wäre sehr seltsam. Ich finde das eine schöne Wegbeschreibung, spannend, wo das noch hinführen kann.

Ich hatte, damals, vor vielen Jahren, beim Studium nebenbei Gesang mitgemacht. Für mich kann ich sagen, das ist immer noch, was mir, rückblickend, am meisten gebracht hat. Davon profitiere ich immer noch. Wer mit dem "der Sound kommt aus den Fingern" kommt, sollte unbedingt, nur mit seiner Stimme, ohne Mikro, einen Saal mit Klang füllen. Wenn was nicht so klingt, wie man es gerne hätte, hilft da auch nicht der Verweis auf die unzureichnede Ausrüstung. Wer mit dem Klang unzufrieden ist, kauft sich nicht neue Saiten, er übt. Die Europäische Musikgeschichte fängt mit Gesang an, nichts hat die Vorstellung, was nun ein schöner Klang ist, so sehr geprägt.

Vielleicht ist hier ja auch ein wenig Neid dabei, der Tenor wird ja bei einer Mucke deutlich mehr Kohle einstreichen als sein Kollege am Bass...

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Zuletzt aktualisiert von Besucher am 11.05.2021, 22:30:35.