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Höhenverstellbare Stege bei Thomann

> Linke Hand: Daumen schmerzt

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Zugeordnete Kategorien: Steg

Jörn Profilseite von fetti, 30.08.2013, 11:06:24
Höhenverstellbare Stege bei Thomann

Guten Morgen,

ich möchte mir einen Steg mit Stegeschrauben holen. Bei T sind drei im Angebot:

Despiau, http://www.thomann.de/de/despiau_bass_bridge_34_adjustable.htm , 98 €
Teller, http://www.thomann.de/de/teller_bass_bridge_3_4_with_wheels.htm , 159 €
Gewa, http://www.thomann.de/de/gewa_bass_steg_34.htm , 119 €

 

Kann jemand dazu etwas sagen, bzw. hat jemand einen Tip?

Vielen Dank und Grüßen,
Jörn

LowB Profilseite von LowB, 30.08.2013, 11:15:18

Hi Jörn!

Links funktionieren nicht - zwischen Link und Komma vor Preis einen Leerschritt einfügen.

Grüße

Thomas

Jörn Profilseite von fetti, 30.08.2013, 11:22:01

Danke, jetzt sollte es funktionieren.

LowB Profilseite von LowB, 30.08.2013, 11:45:13

Hi Jörn!

Gut so. Wichtig ist, daß die Breite des Stegs zum Baß(balken) paßt. 1. 150 mm, 2. 155 mm. 3. ohne Angabe(?). Jonas hat einen 145er; MPM ist eine feine Sache wenn man so etwas braucht: http://www.kontrabass-atelier.de/teile.html#br

Weitere günstige Stege mit anderen Maßen (Thomann ist bei Zubehör/Teilen nicht immer sooo preisgünstig) gibt's hier: http://www.kontrabassist.com/kontrabaesse-und-zubehoer/kontrabass-ersatzteile/index.php

Grüße

Thomas

Jörn Profilseite von fetti, 30.08.2013, 12:06:47

Danke für den Hinweis zu den Breiten, worüber ich noch nie nachgedacht habe. Kannst Du auch noch sagen, wie man feststellen kann, welche Breite für einen Bass die richtige ist?

KlausHörberg Profilseite von KlausHörberg, 30.08.2013, 12:27:47

Hi,

da die Stegfüße eh an den Bass angepasst werden müssen, solltest Du damit lieber zu einem Bassbauer gehen, der das komplett für Dich erledigt bzw. die Schrauben in den vorhandenen Steg einbaut.

 

LG, Klaus

Bigsby Profilseite von HannoBass, 30.08.2013, 13:45:57

Hallo,

ich würde den vorhandenen Steg nachrüsten lassen. Das ist die günstigste Möglichkeit, wenn man den Umbau nicht selber machen kann/will. Du kannst sogar deine Steg einschicken und bekommst ihn dann fertig zurück. Soweit ich weiß, bieten das das Kontrabassatelier in Deutschland an. Schau mal auf der Website nach.

Oder traust du dir das im Alleingang zu? Dann würde ich für den Anfang eher zu einem günstigen Rohling wie dem hier raten:

http://www.ebay.com/itm/1pcs-4-4-regulated-do ... sories&hash=item2a309e92d4

Die Qualität ist wirklich ordentlich, der Steg hat Messinghülsen. Es wird also nichts direkt ins Holz gedreht, wie man das sonst bei günstigen Verstellstegen oft sehen kann.

Grüße

Jörn Profilseite von fetti, 30.08.2013, 23:19:16

Das habe ich machen lassen, bin aber nicht sehr zufrieden. Stege mit Stegschrauben müssen eine gewisse Mindestdicke haben. Meiner war etwas dünn, wodurch im Stegfuß ein Riss entstanden ist. Die Holzdicke um die Schraube herum ist zu gering. Probleme entstehen auch dann, wenn der Steg bereits ein wenig verzogen war. Wenn man dann den Steg etwas zurechtrückt, geht bei einem dünnen nachgerüsteten Steg schnell etwas kaputt.

Bigsby Profilseite von HannoBass, 31.08.2013, 00:24:49

Ok dann geh zum Bassbauer deiner Wahl und lass dir einen Steg anfertigen. Bei dem ist der Rohling auch nicht teurer und ich glaube nicht, dass er sich über einen mitgebrachten Rohling freuen wird. Da hat jeder seine persönlichen Favoriten.

Bigsby Profilseite von HannoBass, 03.09.2013, 21:55:35

Ich hätte noch eine allgemeine Frage zum Thema verstellbarer Steg: Wieviel Verstellreserve (besonders nach unten) empfehlt ihr? Ich habe einen Bass mit so einem Steg, der selbst auf der untersten Position noch zu hoch ist. Der Steg soll jetzt nachgearbeitet werden und in einer mittleren Position 9 8 7 6 mm Saitenlage ermöglichen. Sind dann 7 6 5 4 mm "ganz unten" sinnvoll? Ich will damit die Temperaturunterschiede ausgleichen und zB zwischen Stahl/Darm und Klassik/Jazz wechseln. Ich weiß nicht, ob mein Geigenbauer vor Ort sich mit verstellbaren Bassstegen auskennt und will ihm da lieber eine Vorgabe machen.

Grüße

LowB Profilseite von LowB, 03.09.2013, 22:44:27

Hi Bigsby!

4 mm für die GS sind schon verdammt niedrig - kommt halt darauf an ob das in Kombination von Hohlkehle der Griffbretts und Saitenamplitude ohne Schnarren noch zusammenpaßt - und ob man so eine Saitenlage wirklich braucht.  

Ich meine: Von der Standardposition (6 mm GS) sollten schon noch 4 mm nach unten möglich sein, z.B. wenn die Arbeit im Sommer gemacht wird und Deine Saitenlage die Tendenz hat im Winter nach unten zu wandern, womöglich mit Darmsaiten im Sommer und Stahlsaiten im Winter.

Dabei unbedingt beachten, daß die Schrauben in tiefster Position nicht zu lang sind und die Decke beschädigen können - alles schon passiert.

Grüße

Thomas

 

 

Bigsby Profilseite von HannoBass, 03.09.2013, 22:59:31

Du meinst 4mm noch oben oder?

Natürlich würde ich nie mit einer Saitenlage von 4 mm spielen. Ich hatte mir 2 mm als Reserve gedacht, um 1 mm nach unten zu gehen zu können und gleichzeitig noch trockene Heizungsluft auszugleichen. Szenario: 5 mm Saitenlage im Winter einstellen :-)

Oder meinst du, dass 8/7/6/5 mm in der niedrigsten Position ausreichen? Die Decke kann zum Glück nicht beschädigt werden, die Bohrungen gehen nicht durch die Füße.

Grüße

midioma Profilseite von midioma, 03.09.2013, 23:16:01

4 mm sind sehr niedrig, pizzicato kann man da die Saite kaum noch greifen, tiefer würde ich in der niedrigsten Stellung auf keinen Fall gehen. Wenn Du nicht ein hervorragend abgezogenes Griffbrett hast, dann schnarrt es da schon hier und da.

Um selbst zu merken, dass man nicht tiefer gehen sollte, kann man das machen, auch um vom Bassbauer ein sehr gut abgezogenes Griffbrett zu bekommen (das bei 4 mm immer noch funktioniert). Ich bin mit Synthetiksaiten wieder bei 6-7 mm beim G gelandet. Mit Stahl wären es vermutlich 5mm. Zu hoch mag ich es selbst bei Darm nicht, da ich sonst in der Daumenlage Probleme mit wegflutschenden Saiten bekomme. Das kann aber auch an meinen beschränkten Fähigkeiten liegen. 

Ein Millimeter Differenz macht aber bei hochgeschraubtem Steg wenig aus, bei heruntergeschraubten sind es u.U. Welten. in sofern sind 4 mm (oder 4,5 mm) beim G OK. Gehe halt davon aus, dass Du den Steg immer mindestens ein ganz klein wenig hochschrauben wirst.

Nur beschwere Dich nicht beim Bassbauer, wenn es unterhalb Deiner jetzigen Saitenlage schnarrt. Dafür kann er nichts, er kann es weitestgehend beheben, aber das kostet u.U. einiges. Mein Bassbauer hat es bei der hohen C-Saite auch nicht ganz geschafft das Scharren weg zu bekommen, ob wohl er auf so etwas spezialisiert ist. Ich habe dann, nachdem ich zugesehen habe wie er das gemacht hat, es zuhause über einige Wochen dann geschafft, das Schnarren weg zu bekommen. Aber das war eine sehr heikle Sache und recht zeitaufwendig. Mit heute bringen und übermorgen mitnehmen wäre das nicht gegangen.

Letztlich bin ich froh den verstellbaren Steg zu haben und die niedrige Saitenlage einmal ausprobiert zu haben um nun zu wissen, dass das aus spieltechnischen Gründen zu niedrig für mich ist. Der Klang wird auch matter, vermutlich auch aufgrund dessen, dass man die Saite mit dem Finger nicht mehr richtig gepackt bekommt. Wer natürlich die kreisende und saitenberührende Spieltechnik (a la John Goldsby) verwendet, den wird das nicht stören. Ich muss die Saite auch seitlich wegziehen können, nicht immer, aber meistens. 

Neuester Beitrag Bigsby Profilseite von HannoBass, 03.09.2013, 23:49:21

Ok vielen Dank (auch an LowB)! Dann werde ich 4/5/6/7 mm bestellen und hoffe, dass ich damit im nächsten Winter immer noch auf 5 mm kommen kann.

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