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Zugeordnete Kategorien: Noten & Literatur

Bugert Profilseite von Bugert, 23.03.2012, 17:51:12
Bass lehrbücher in deutsch

 

Hallo zusammen ! Ich bin auf der suche nach guten kontrabass schulen in deutsch Die eher für jazz geeignet sind. Würde mich über tipps freuen. Ciao, Thomas
Basstölpel Profilseite von Basstölpel, 23.03.2012, 19:22:17

Hallo,

Siggi Busch - Jazz-bass-kompendium ist ganz gut ---die Bass  Linien sind mir  manchmal etwas zu (skalen)mechanisch , aber es ist alles gut erklaert und verschiedene Bereiche werden abgedeckt.

Rufus Reid - The evolving bassist. Die Auflage von 1983 ist dreisprachich (engl/frz/deutsch) - die aktuelle nur noch in englisch.  Kann man aber antiquarisch bekommen, und ist kultig, da sehr coole Photos drin sind,  auf denen der junge Autor (ganz NY hipster mit afro und sonnenbrille). zeigt wie man einen KB im Flugzeug unterbringt (was man heute wohl getrost vergessen kann). Davon abgesehen sehr gut klingende Linien, und es wird nicht alles skalenmaessig zu Tode erklaert, sondern man muss manchmal etwas mitdenken, um zu kapieren, was gemeint ist.

gruss - Armin

4saiter Profilseite von , 25.03.2012, 12:21:54

Moin Bugert,

mir gefällt die von "Adelhaed Roidinger der Kontrabass im Jazz" und vom gleichen Autor der "elektrobaß im Jazz" ganz hervorragend.

Mit freundlichen tiefen Grüßen

Holger

onkel_kasten Profilseite von onkel_kasten, 26.03.2012, 21:24:57

 

Sehr gutes Buch: Andy Mayerl: Walking Bass

http://jazz.bassico.eu/573/1155?l=de

zwengelmann Profilseite von zwengelmann, 27.03.2012, 08:31:13

Eher allgemein, aber sicher gerade im Jazzbereich empfehlenswert: "Die neue Harmonielehre" von Frank Haunschild. (2 Bände)

Bugert Profilseite von Bugert, 04.04.2012, 12:31:43

hallo zusammen.

vielen dank für die tipps.

Robin Profilseite von Robin, 05.04.2012, 11:28:33

das von armin genannte "The evolving bassist" von Rufus Reid kann ich auch wärmstens empfehlen. Habe mehrere bassschulen, die mich alle mehr oder weniger (mangels spaß) frustriert haben.

Bigsby Profilseite von Bigsby, 05.04.2012, 15:24:22

Wenn es von Null an gehen soll: "Garantiert Walking Bass lernen". Ist sowas wie das Peter Bursch Buch für den Jazz Bassisten :-)

Der Titel ist ein bisschen albern, es ist aber sehr übersichtlich und außer Notenlesen wird nichts vorrausgesetzt sondern alles haarklein erklärt. Man tastet sich langsam über Grundtöne - Akkordtöne - Skalen an die Thematik heran.

Das Buch von Andy Mayerl fand ich ein bisschen erschlagend. Vielleicht kannst du dir ja in der Bibliothek mehrere Kandidaten besorgen (geht auch per Fernleihe für 1,50€ oder so) und in Ruhe aussuchen.

Grüße

karl123 Profilseite von k_frohnes, 06.04.2012, 16:05:14

hallo,

wenn keine Kenntnisse von Noten gewünscht sind, dann gibt es noch lerne-jazzbass unter http://www.lerne-jazzbass.de , natürlich auch mit Notenkenntnissen,

viel Erfolg

Bigsby Profilseite von Bigsby, 06.04.2012, 18:29:30

Hallo Karl,

ich bin deinem Link gefolgt und habe mich gefragt, was hinter der Abkürzung Dipl.-Geg. steckt. Wikipedia hat mir nicht weitergeholfen, scheint etwas exotisches zu sein.

Viele Grüße!

LowB Profilseite von LowB, 18.04.2012, 04:08:24

§ 2 der Forumsregeln: •Werbung nicht unter Pseudonym (Schleichwerbung): Wenn jemand Werbung für ein eigenes Produkt oder Leistung macht, dann muss auch dabeistehen, dass das die eigene Leistung/Produkt ist.

Karl Frohnes alias karl123, wenn Du hier Werbung in eigener Sache machst, dann schreibe das doch gefälligst dazu!

Thomas

Andrelev Profilseite von Andrelev, 06.04.2012, 18:55:10

"Autor K a r l F r o h n e s, Unterricht an der Universität, in Vereinen, in
Schulen und Jugendeinrichtungen, Diplom-Naturwissenschaftler, Zusatzfakultäten
Philologie, acht Veröffentlichungen, zwei Vorstellungen in Zeitschriften,
zwei in Zeitungen und drei Ehrungen vom Bürgermeister"

 

Diplom Geograph?

Am besten gefällt mir:

Dipl.-Freizeitwiss. (FH)  Diplom-Freizeitwissenschaftler (FH)

 

 

 

Ceperito Profilseite von Ceperito, 06.04.2012, 19:31:12

Nach der Bedeutung des Dipl.-Geg. hatten wir den Karl schon vor ein paar Jahren hier im Forum gefragt, er hat sich aber dazu nicht geäußert.

Mich verwundert auch sein "Unterricht an der Universität" und "Ehrungen vom Bürgermeister" - das ist so allgemein gehalten, daß es alles bedeuten könnte. Vielleicht hat er als Tutor mal einem Studenten etwas erklärt oder im Breitensportprogramm einer Uni einen Schmuckselbstbastelkurs gegeben und im Bogenschießen vom Schützenverein in Unterammergau eine Medallie vom Bürgermeister persönlich entgegengenommen? Fragen über Fragen...

Wenn man nach Dipl.-Geg. googelt scheint es - laut Google - davon nur einen zu geben: Karl Frohnes.

LG Jan

Elektrolurch Profilseite von Elektrolurch, 06.04.2012, 21:03:40

Hochinteressant, wie man mit soviel Seiten auf "http://www.lerne-jazzbass.de " sowenig aussagen kann. Am lustigsten daran finde ich noch die Abbildungen der Seiten des Buches. Ich muss dazu sagen, dass ich vorbelastet bin, da ich von Karl Frohnes (oder Marc Hackelbörger) vor längerer Zeit eine "Anleitung zum Bau eines EUB" erstanden hab. Da ich nicht öffentlich rumstinken möchte und das hier auch nicht das Thema ist, können sich interessierte gern per PN an mich wenden.

Gruss Harald

 

 

Basstölpel Profilseite von Basstölpel, 17.04.2012, 22:56:10

Hmm,

"eine Anleitung zum eigenständigen Entwickeln von improvisierten Begleitungen"

dazu faellt mit ein :

"play the music, not the background" (Ornette Coleman)

entsprechend sagt  Rufus Reid in seiner Basschule:

"always assume that you are the only harmonic and rhythmic substance"

in anderen Worten - das was du spielst sollte fuer sich allein stehend musikalisch Sinn machen

Begleitung ist zwar 95% (oder mehr) dessen was von einem Jazzbassisten gefragt wird - trotzdem wuerde ich ein ganzheitliches Konzept empfehlen, bei dem "musicianship" gebildet wird, und nicht nur die Faehigkeit, Akkordsymbole in einer Walkingbasslinie zu bedienen. Dazu gehoert auch das Erlernen der Notenschrift sowohl im Bass- als auch Violinenschluessel. Meiner Ansicht nach sollte beim Spielen eines Jazzstuecks jeder in der Band die Melodie, die Harmoniefolge und die Form kennen - Notenkenntnisse helfen da enorm. Also Jazzbass ohne Noten - finde ich irgendwie Quatsch. Noten lernen ist nicht soo schwer  - das Vermeiden dieser Lernerfahrung hat Nachteile, die meiner Ansicht nach bei weitem die vermeintliche Zeitersparnis des nicht-Noten-Lernens ueberwiegen --- man wird viel Zeit und Energie mit "Kruecken" verbringen, dann trotzdem aber den kuerzeren ziehen, wenn ein anderer Bassist mit Notenkenntnissen auftaucht.

Was die Seiten von "lerne Jazzbass"angeht  - scheint mir ein persoenliches System eines Laien/Praktikers  zu sein, hat ein bisschen das DIY Ethos des fruehen internets. Ohne dieses Werk naeher zu kennen, laesst sich da nicht merh zu sagen.Muss nicht unbedingt schlecht sein - alleine die Muehe sowas  zu Papier zu bringen sollte etwas Respekt wert sein. Man braucht es ja nicht gleich bestellen ---  Ich persoenlich wuerde ertstmal mit den Standardwerken anfangen. Reid, Busch, Roidinger sind alles gute Schulen, verfasst vom international anerkannten Jazzmusiker, die viele Bereiche abdecken.

Und klar,wie oben empfohlen, Kenntnisase in Harmonielehre sind sehr hilfreich.

bon courage -Armin

 

 

 

Neuester Beitrag saitenputzer Profilseite von saitenputzer, 24.04.2012, 16:48:05

hallo Bugert,

zurück zum Thema. Ich bevorzuge einmal alles,

 

- die alten Lehrbücher, die man in der Stadtbücherei findet wie FRANK HAUNSCHILD,

- das Notenmaterial etc. aus der Uni-Bibliothek -  bei uns steht dort übrigens auch KARL FROHNES (aber es scheint nicht jeder von Euch hier in die Uni gelassen worden zu sein :)    )

- das neue Material mit lustigen Männchen und Illustrator-Seiten, (nicht Saiten), das man übrigens rechtlich unbedenklich im Fachgeschäft in die Hand nehmen darf.

 

ich hoffe, ich verärgere niemand finanziell...

 

die Oldies sind sehr theoretisch und alte Schule, die anderen eher Arbeitsbücher, aber man sollte alles mal quergelesen haben und dann noch einen Lehrer besuchen, am besten einen Pianisten,

 

 

 

dann hau rein, es ist viel Material,

Euch viel Spaß beim Rätseln der Bachelors, Diplome und Gegs (so schwer finde ich es nicht)

und den Kalkis viel Spaß am Senioren-Rechner ab 15.00 Uhr :) (Freizeitwissensch. hä, was? wo? )

 

und ich schreibe auch mal ein Buch,

    bässer Bass für Bässer

 

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