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Ehrlund vs. Shertler Dyn-b

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kuehntett Profilseite von kuehntett, 24.01.2012, 23:36:24
Ehrlund vs. Shertler Dyn-b

 

Hat jemand den Ehrlund Pick-up mit dem Shertler dyn-b verglichen? Ich selber habe den Shertler ausprobiert und war nich so begeistert. Klingt der Ehrlund ähnlich? Leider findet man nicht besonders viel über den Ehrlund im Forum.
midioma Profilseite von midioma, 24.01.2012, 23:48:01

Jonas Lohse hat den Ehrlund mit in den Aufnahmen seines Multi-Pickup-Testbasses dabei. Das wurde in den letzten Tagen erst wieder erwähnt. Schau mal ins Forum.

kuehntett Profilseite von kuehntett, 25.01.2012, 10:02:27

 

Den Beitrag über den Multi Pickup Testbass habe ich gelesen. Mich würden noch mehr Erfahrungsberichte über den Ehrlund im Liveeinsatz/Liverecording interessieren.
Bassist14 Profilseite von Bassist14, 25.01.2012, 11:04:26

Beim Dyn B kommt es wirklich sehr auf die Position an, da sollte man Zeit investieren zum ausprobieren.

old_slapperhand Profilseite von , 25.01.2012, 11:18:35

 

Moin!

Ein pickup ist ein pickup ist ein pickup bleibt ein pickup. Das, was am und im Bass und erst recht drumherum in der Luft passiert, weiß der pickup nicht. Kann er auch nicht.

Die einen klingen Scheiße, die anderen eventuell nur halb Scheiße. Muss man sich mit arrangieren, wenn man hohe Lautstärken braucht bzw. für Geld liefern muss. Alle Aussagen im Sinne von "my bass, only louder" sind verzweifelte Versuche leidgeplagter Bassisten, der in Absatz 1 getroffenen Aussage nicht allzu genau ins Auge blicken zu müssen.

Erfahrungen mit Ehrlund UND Dyn-B: vorhanden. Mit den meisten anderen pickups auch. Die können meinetwegen auch willi-beeh-studio oder realist oder sonstwie heißen: es sind immer nur pickups, die bestenfalls erahnen lassen, wonach ein Kontrabass klingen kann.

Ich beneide die Kollegen im Operngraben: sie müssen sich um schlechten elektrifizierten Klang keine Gedanken machen. Ein dickes Fell finde ich inzwischen wichtiger als einen pickup. Und für Spaß mal ein Mikrofon benutzen!!

Widerspruch zwecklos:1

midioma Profilseite von midioma, 25.01.2012, 14:02:13

Das ist zwar wahr und auch wichtig, aber man sollte nicht meinen dass man mit dem Bassverstärker das Publikum beschallen sollte. In kleinen nicht zu lauten Bands in kleinen bis mittelkleinen Räumen sollte man den Bassverstärker nur zur Unterstützung hernehmen, der Bass sollte akustisch noch einiges selbst beitragen. Wenn es lauter werden muss, dann ist der Bassverstärker nur für die Band und den Bassisten da, es gibt eine PA und in die kann man dann per Mikrophon gehen. Dann klingt es (für das Publikum) auch wieder. 

Die Kontaktmikrophone sind eben ein Kompromiß zwischen Pickup und Mikrophon. Sie koppeln schneller zurück als ein Pickup klingen aber besser. WIe kritisch das erste ist muss jeder für sein Setup selber entscheiden. 

Puck Profilseite von Puck, 25.01.2012, 16:58:59

die aktive "the box" von thomann ist gut für den slap. ich spiel die meisten shows nur mit der box ohne zusätzlichen bassverstärker. kostet auch nur so um die 150€

leise spielen am schlagzeug geht nur bis zu´ner bestimmten grenze bevor es zaghaft klingt. klingt halt komplett anders wenn man leiser spielt. gitarristen sind oft zu laut auf der bühne (und im proberaum), kennt ja jeder der schon mal live gespielt hat.

 

el_loco Profilseite von el_loco, 25.01.2012, 19:42:13

Hi,

ich habe die aktive Monitor-Box von Thomann "theBox" ab und zu im Gebrauch, aber nur,
Wenn es nicht darauf ankommt wie es klingt. Die aktive Elektronik bzw. der Preamp rauscht wie Sucht.
Von daher weiss ich nicht, ob die wirklich empfehlenswert ist.
Auf jedenfall vorher mal anhören.

Grüße
 

Neuester Beitrag leftenant Profilseite von leftenant, 25.01.2012, 21:16:15

Hallo,

hab auch eine Weile  den Dyn-b gespielt und war im Vergleich zu den diversen Piezoabnehmern, die ich probiert habe recht zufrieden bis ich mir das Schertler A-Dyn Kontaktmikro zum Probieren zugeschickt habe lasse, er ist wirklich fantastisch, im direkten Vergleich klingt der Dyn-b wie ein Piezo. Leider war dieser fast doppelt so teurer wir der Dyn-b. Inzwischen hat Schertler die Preise von beiden fast um 50% erhöht, was mit unverschämt noch wohlwollend formuliert ist.

Ich hab mit dem A-Dyn Aufnahmen mit meiner Band im Studio gemacht und der Mann der die Aufnahmen gemacht hat meinte, daß dieser auf jeden Fall mit  einem normalen Mikrofon mithalten könnte. Wer mag kann auf der Myspaceseite von "Holly´s shiftmen" mal reinhören.

Möchte an dieser Stelle auch mal eine Lanze für Röhrenverstärker auch für Kontrabass brechen. Hier im Forum steht darüber ja erstaunlich wenig und wenn dann eher negativ, obwohl gerade Kontrabassisten doch einen großen Wert auf "natürliche" Verstärkung legen. Ich hatte mir mal einen Reußenzehn Monoblock geliehen und der klang zusammen mit dem Ebs Vorverstärker schon sehr gut. Ich bin dann mit meiner gesamten Ausrüstung zur Firma Reußenzehn nach Frankfurt gefahren und hab den ca. 20x20x20 cm großen und nur 5 Kilo schweren 15 watt Studio Bass Röhrenamp zusammen mit dem Mic-Mic Mikroröhrenvorverstärker ausprobiert und hab endlich meinen Sound gefunden; unglaublich warm, satt, präzise und present, dagegen klingt mein Acoustic Image irgendwie kastriert. Wer in der Nähe von Frankfurt wohnt und mit seinem digitalen Transistoramp unzufrieden ist, sollte auf jeden Fall mal bei Reußenzehn vorbeischauen. Ich würde zwar immer noch nicht behaupten, daß mein Bass jetzt genauso klingt wie unverstärkt nur lauter, aber er klingt mit Sicherheit genauso gut.

Grüße!

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