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AKG C411

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Zugeordnete Kategorien: Pickup & Mikrofon

AlexderK Profilseite von AlexderK, 27.01.2005, 08:48:42
AKG C411
Hallo liebes Forum!

Ich habe mir für meinen Sperrholzbass ein AKG c411pp besorgt. Ich fahr damit in mein kleines Behringer Mischpult (natürlich mit Phantomspeisung) und dann in einen recht alten Peavy Bassverstärker.

Nur hab ich noch nicht die ideale Position gefunden. Momentan klebts zwischen den Stegfüßen, aber der Sound hat zuviel Fingergeräusch und klingt echt nicht schön.

Was habt ihr für Erfahrungen mit dem TA?

Bin sehr dankbar für Anregungen. Spiele übrigens grad die Jazzer.

Alex
birdland Profilseite von , 27.01.2005, 11:05:14
Hi Alex,

ich hab auch ewig herumprobiert und das C411 schlußendlich am (Bass-)Stegfuß direkt über der Decke befestigt. Der Sound ist sehr akustisch, aber recht hell und hat nicht viel Druck. Deswegen kombiniere ich das C411 mit dem Heiner Windelband Growling Tiger Piezo Pickup und mische die beiden Signale im Acoustic Image Coda.

Wenn Du nur das C411 nutzt, probiere auch mal verschiedene Stellen auf der Decke über dem Bassbalken aus. Der Sound wird voller, bekommt aber auch Resonanzen und ist feedback-anfälliger. Dieser Effekt verstärkt sich, wenn man das C411 auf die freier schwingenden bereiche der Decke klebt.

Um die Platzierung zu checken, würde ich parallel immer Aufnahmen direkt vom Pult machen, um die normalerweise starke Färbung des Amps zu umgehen.

Bei jeder neuen Position des C411 unbedingt den gesamten Tonumfang checken. Also jede Saite chromatisch über 2 Oktaven spielen. Auf meinem (Massiv-)Bass ist das AKG nicht sehr homogen und es gibt teilweise üble Resonanzen. Mit Glück bekommst du das am Mischpult über einen engen Mittenfilter in den Griff.

Viel Erfolg beim Ausprobieren.

Jörg
Jörn Profilseite von , 27.01.2005, 15:06:49
Hallo Jörg,

ich habe zwei Fragen an Dich: 1. Wie machst Du den Pickup fest? Reicht der beigegeben Klebestreifen für ein Bassistenleben? 2. Deine Antwort klingt hinsichtlich des Pickups nicht so euphorisch. Kannst Du ihn empfehlen?

Vielen Dank und viele Grüße

Jörn
Christoph Profilseite von , 27.01.2005, 16:44:29
Nimm ein kleines Stückchen von dem Klebezeug, je weiniger, desto besser, und lasse es nach der Demontage einfach am PU kleben, dann kannst du es problemlos wiederverwenden. Ich arbeite seit 2 Jahren mit dem gleichen allerersten Stückchen und nutze das Teil für verschiedene Instrumente, also ständig dranpappen wiederabziehen u.s.w..
Christoph Profilseite von , 27.01.2005, 16:41:40
Ich habe zwei verschiedene Bässe, auf einem davon klingt das c411 nur bescheiden, auf dem anderen dagegen ganz hervorragend. Also benutze ich es nur auf dem Bass, auf dem es gut klingt. Ich positioniere es auf der Rückseite des Basses, etwa in Steghöhe, etwa 10 cm vom Rand entfernt in Richtung Spieler. Ganz schlechte Ergebnisse erziele ich, je näher ich dem Steg komme oder wenn ich es direkt auf den Steg setze.
AlexderK Profilseite von AlexderK, 27.01.2005, 19:23:20
Hey super, danke!

So viele Reationen hätt ich mir ja nicht erwartet. Danke für die Tipps, ich werds ausprobieren! Ist also doch sehr bassabhängig.

Alex
mattes Profilseite von mattes, 28.01.2005, 13:48:10
Hallo!
Ich habe gestern das AKG mic zum ersten mal live gespielt in Kombination mit dem Balsereit und fand den Sound richtig gut. Der Pickup gibt den Druck und das Micro das natürliche Anschlagsgefühl und vor allem ein volles Obertonspektrum, dadurch wird der Ton wirklich besser. Gemischt habe ich das Ganze auch über den Acoustic Image Coda, der mich nur mit Pickup gespielt ehrlich gesagt nie ganz überzeugt hat aber mit Pickup und Mic zusammen einen tollen Sound macht.
Ich habe das AKG c 411 übrigens nach einigem Ausprobieren auf die Decke geklebt, ca eine Handbreit unterhalb des Stegs und nicht genau über den Bassbalken (da schiebt der Sound ungemein aus der Tiefe) sonder 1-2 cm daneben. Ich fands irre wie der Sound sich verändert wenn man die Position für das Mic auch nur ein bischen verändert oder es nur dreht. Die original Klebemasse hatte ich nicht mehr, aber im Baumarkt gibt es von Tesa kleine Klebestreifen, die sich sehr gut eignen und keine Spuren auf der Decke hinterlassen. Also mein Tip: unbedingt ausprobieren!
Jörn Profilseite von , 07.02.2005, 18:32:09
Hallo Mattes,

was ist denn der Acoustic Image Coda, ein Mixer oder ein Amp? Ich fahre den Gallien-Krueger und habe sowohl einen Balsereit als auch einen Fishman.

Vielen Dank und viele Grüße

Jörn
mattes Profilseite von mattes, 07.02.2005, 20:20:07
Hi Jörn!
Der Coda ist ein Comboverstärker, gemacht für akustische Instrumente. Genau genommen benutze ich nur den Amphead und schlisse den an verschiedene Boxen an, je nach Raumgrösse und der Lautstärke, die ich haben will. Manchmal liebe ich diesen Verstärker, machnchmal hasse ich ihn, es wird mal Zeit wieder was anderes auszuprobieren.
An das Forum:
Wer kann mir einen handlichen Amphead empfehlen, der vor allem mehr mittigen Druck und mehr Wärme im Sound hat als der Coda/Clarus? Am besten mit Phantomspeisung, aber mindestens mit zwei Kanälen!
Hat schon mal jemand über eine Aktiv-PA Box von db systems gespielt? db opera 412 oder 415 z.B. Wie klingt das eigentlich?
Gruss,
mattes
Christoph Profilseite von , 07.02.2005, 22:28:45
Hi Mattes,

ich habe überwiegend sehr positive Erfahrungen mit Aktivboxen gemacht, meine Theorie seit 20 Jahren: was für Gesang gut klingt, klingt auch gut für Kontrabass!! So ein Riesenteil wie die opera415 muss es nicht sein, eine Mackie srm350 oder eine fbt maxx2a reichen in der Regel aus. Je kleiner, desto weniger Gedröhne, das man aufwändig wieder rausfiltern muss.

Ich bin letztlich am Preamp gescheitert, es gibt nichts gescheites mit 2 Kanälen und einfachen, aber effektiven Regelmöglichkeiten, und ich habe reichlich rumprobiert über die Jahre. Wenn dich der Aufwand nicht schockt, dann kannst du zum Beispiel einen fishman proeqplatinum mit einem kleinen Behringerpult kombinieren, dann hast du mehrere Kanäle plus Phantomspeisung u.s.w.. Aber auch etliche Kabel und Stecker und Verbindungen und eine Tasche mehr und du musst früher aufm Gig sein, weil du so lange fürs Aufbauen brauchst.

Obwohl vom Sound sehr angetan war mir die Preamp/Aktivboxkombi zuviel Gefummel auf Dauer. Aber das kann ja eine Typfrage sein. Ich bin seit einiger Zeit mit meinem basic performer sehr zufrieden, der hat alles an Bord, was ich brauche. Aber ich will jetzt hier nicht zuviel Lobhudelei über AER ausschütten, sie geben mir ja nichts dafür.

Gruss CHRISTOPH
Stefan R. Profilseite von , 09.02.2005, 21:38:29
Stichwort Preamp: hat schon jemand den "Solstice" 2-Kanal Preamp der Firma d-tar ausprobiert?
Jörn Profilseite von , 12.02.2005, 15:27:54
Hallo Christoph, hallo Mattes,

den besten Sound, den ich je hatte, habe ich nicht über einen Instrumenten- oder Gesangsverstärker, sondern über meine Hifi-Anlage bekommen. Ich habe einen kleinen Obelisk Verstärker und Audio-Vectra-Speaker. Beides würde ich unter bezahlbarem High-End einordnen. Letztens habe ich meinen Baß mit dem Balsereit- und dann mit dem Fishman-Pickup über den Boss-Equalizer mit dem Phono-Eingang des Verstärkers gefahren. Seitdem überlege ich ernsthaft, ob ich nicht eine gute Hifi-Anlage irgendwie transportfähig mache. Für kleine Club-Gigs ist das laut genug.

Viele Grüße

Jörn
Jürgen Schuhmacher Profilseite von , 18.05.2005, 18:19:07
Setzt ihr auch noch andere TA /Mikros für den Bas ein?
alex_de_luxe Profilseite von , 12.04.2006, 13:26:03
ich habe nen wilson pickup, ist relativ teuer, aber sehr gut. mein basslehrer hat den seit über 10jahren am bass, und es gibt immer perfekten sound, dröhnt nicht und das fingergeräusch ist nicht zu laut.

aber eben, ist teuer.
Neuester Beitrag Bassist_0815 Profilseite von Tiefes-C-Saft, 27.11.2012, 18:29:26

Ich teste in diesen Tagen das AKG C411 am Headway Preamp. Zum Beispiel am Channel 1 (Stereo-Jack), wo es ebenfalls Phantomstrom (12V) gibt. In verschiedenen Foren habe ich folgende Vorschläge gefunden:

  • auf der Decke rechts vom Steg neben dem Bassbalken
  • auf der Decke links vom Steg, auf gleicher Höhe oder etwas höher
  • auf der Decke unterm Steg zwischen den Füßen oder etwas höher
  • auf der Decke unterm Saitenhalter
  • auf der Decke etwa mittig der unteren Mensur auf der Höhe unterhalb des oberen F-Lochs
  • auf der Rückseite des Griffbretts
  • ...

Der Klang verändert sich extrem je nach Position und Richtung der 8er-Charakteristik.

Allein finde ich das Mikro gleich neben dem Steg an der G-Saite ganz ausgeglichen - sofern man am Preamp die Bässe hinzuregelt. Auf der anderen Stegseite kann es je nach Position dann aber zu bassig dröhnend werden.

Jedenfalls wirds sehr "akustisch" in Kombination mit dem aktiven Bassbalsereit an Channel 2, wenn das AKG auf der Rückseite vom Steg klebt: Oberhalb der Kehle, wo die Rückseite flach ist. Hier gibt das Mikro das "Schmatzen" der Saiten wieder, was mir beim Pizzen etwas gefehlt hat (je nach Saitenwahl). Allein klingt das AKG hier erbärmblich höhenlastig und unausgewogen. Der Vorteil ist auch, dass der Bass in dieser Kombination auch gestrichen gut klingt, weil hier eigentlich nur der Bassbalsereit abnimmt.

Insgesamt erscheint das AKG recht feedbacksicher, aber leider wohl auch etwas zu leise; dies auch neben der ausgewogenen Position neben dem Steg. Aber das muss ich erst noch im Probenraum prüfen. Mal sehn.

Insgesamt bin ich doch ganz happy mit verstärkten Sound (für den Augenblick).

 

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