GEBA-online

Gesellschaft der Bassisten in Deutschland

www.GEBA-online.de

Gesellschaft der Bassisten in Deutschland



• • • Forum

finlandia & rhapsody <

Fingernummerierung linke Hand

> Kontrabass Seiten

Auf diese Beiträge antworten | Zurück zur Liste | Zum neuesten Beitrag springen

Zugeordnete Kategorien: Unterricht & Didaktik

Enzo Profilseite von , 07.01.2005, 22:42:40
Fingernummerierung linke Hand
Moin moin,

hätt' da gern mal 'ne Frage:

Hab' gerade mit Siggi Buschs Jazz-Bass-Schule angefangen und in den Übungen für die linke Hand stehen
über den Noten Zahlen. Leider sind die nicht vorher erklärt, nur für die rechte Hand (m, i, usw).

Wo fang ich denn mit dem Zählen an, beim Zeige- oder kleinen Finger, oder gar Daumen?

Vielen Dank für evtl. Antworten!
Fey Profilseite von , 08.01.2005, 11:59:36
moin,

würd mal sagen, dass zeigefinger "1" is, ringfinger "2" und kleiner finger "4", also fängt man beim zeigefinger an, so hab ich das zumindest gelernt!

lg, fey
nobbi Profilseite von , 08.01.2005, 13:30:34
...und was is mit dem 3. Finger? Wird der etwa ausgelassen?
Nobbi
FrederikM Profilseite von FrederikM, 08.01.2005, 16:59:58
Der 3. Finger greift nur in den hohen Lagen selbstständig. In den tiefen und mittleren Lagen unterstützt er den 4. Finger aufgrund seiner Schwäche. Du kannst also mit diesem sog. "Kontrabaß-Fingersatz" auf einer Seite das Intervall einer großen Sekunde abdecken:
1. Finger: Grundton; z.B. Bb
2. Finger: Kleine Sekunde; B
4. (zusammen mit 3. Finger): Große Sekunde; C
philipp Profilseite von , 08.01.2005, 18:21:39
ich würde dir dringend raten dir mal den guten alten simandl zumindest im ersten band anzutun...
siggi buschs schule setzt meiner meinung nach eine gewisse beherrschung der lagen vorraus... denn erklärt wird das lagenspiel dort nicht... daher mein tipp... mach den ersten band von franz simandls schule durch... macht leider keinen spaß aber es bringt echt ne menge das buch durchzuarbeiten... und ein lehrer wäre für den anfang auch nicht übel denn so mancher antrainierter anfängerfehler ist später nur noch schwer loszuwerden....
naja jedenfalls hast du mit simandls erstem band alle noten bis zum hohen a am theoretischen 14ten bund das reicht dann für alles in siggi buschs buch wenn man von den solotranskriptionen einmal absieht :)

mfg
philipp
FrederikM Profilseite von FrederikM, 08.01.2005, 20:16:16
Ach ja, durch den Simandl kämpfe ich mich gerade... ;-)
bass-schulz Profilseite von , 08.01.2005, 23:56:17
...na denn viel Spaß beim Kampf mit Simandl! Erfolgreich wird er nicht sein, weil Du lediglich lernen wirst, wie man die Finger in eine verkrampfte Haltung presst. Eine gute Intonation wirst Du auch nicht bekommen, weil man mit den Ohren hört und nicht mit den Fingern, also hilft es auch nicht, wenn man die Finger noch so sehr in die halbe oder erste oder Zwischenlage zwängt. Zum 3.Finger: es ist ein Märchen, dass dieser zu schwach sein soll, warum lassen die Italiener denn den 2. Finger aus, ist der etwa auch zu schwach? Und wie spielt man E-Bass? Doch wohl mit allen 4 Fingern! Also, und genau so muss auch der Kontrabass gespielt werden, und so ist er auch gespielt worden, bevor Simandl Unheil über wohlgeformte Hände gebracht hat. Mein Rat: spiele Bach und vergiss irgendwelche Lagen, stelle die Ohren auf und schau nach einem Jahr, was Du gelernt hast. Und im Gegensatz zu Simandl macht das verdammt viel Spaß, weil es eben Musik ist. Auch mit Buschs Schule kann man sofort anfangen. Wofür Lagenkenntnis? Das Wissen von den Lagen macht die Töne nicht sauberer.
Übrigens: ich habe alle Simandl-Bände rauf und runter geübt, weiß also wovon ich spreche. Mindestens ebenso lang, wie es gebraucht hat, das Zeug zu lernen, hat es gedauert, es wieder zu vergessen.

Ciao, Schulz
Barmin Profilseite von Barmin, 09.01.2005, 01:32:42
Hallo Herr Schulz,

was du schreibst, macht musikalisch Sinn (Ohren aufstellen usw.). Trotzdem ist mir eines nicht klar: die Zuordnung von Fingern und Lagen wie sie im Simandl drin ist, ist doch Standard, oder? Und auch Sigis Schule beruht darauf?

Mir ist daher nicht ganz klar, ob du fuer ein anderes Fingersatzsystem Werbung machst (dann waeren Literatur oder Webpage Hinweise sehr hilfreich. Du musst wissen, dass ich so ignorant bin, dass mir bisher unbekannt war, dass die Italiener anders fingern). Oder ob du dafuer plaedierst, das ganze nicht so mechanisch zu sehen?

In meiner Erfahrung ist es weniger die angebliche Schwaeche des dritten Fingers, als die begrenzte Spannweite der Hand, die fuer den Standardfingersatz spricht. Ich benutze diesen daher auch in den unteren Lagen auf dem Fretless E-Bass - die Hand ist entspannt, dadurch bin ich trotz mehr Lagenwedchsel fluessiger.

Welchen Fingersatz man auch verwendet, viel ist dadurch gewonnen, wenn man die nicht gebrauchten Finger entspannt. Der Daumen und der Handruecken ist fuer mich die Lagenposition, wenn ich den dritten oder vierten Finger nicht brauche, ist es Unsinn und nur bremsende Spannungsquelle, diesen dort zu lassen, wo er greifen wuerde. Anstelle dessen einfach entspannen und der Finger flutscht dahin, wo die Hand ihn gerne haette. Meinst du, ungefaehr so kann man auch beim Kontrabass die Lage auf vier Halbtoene erweitern?

Gruss, Barmin
bass-schulz Profilseite von , 09.01.2005, 13:54:12
Hallo Barmin,

genau wie Du es schreibst, habe ich es auch gemeint. Das zeigt, dass es doch ein natürliches Empfinden für eine organische Spielweise gibt. Sobald nämlich die inaktiven Finger entspannt werden, gibt es auch keine Lagen mehr, weil ja diese dann nur noch gedacht und nicht durch eine Dauerspannung aufrechterhalten werden. Es lohnt sich stattdessen, auch auf dem Kontrabass in imaginären Bünden zu denken. Auf diese Weise wird es sehr einfach, alle vier Finger zu benutzen, was aber nicht bedeutet, dass immer nur der Fingersatz 1-2-3-4 angewendet wird und schon gar nicht, dass die Finger imer in gespannter Position über dem Griffbrett schweben. Alle Varianten sind möglich, natürlich auch 1-2-4 für zwei Halbtöne, aber auch 1-3-4 oder 1-4 für einen Halbton (wie es übrigens Bottesini durchaus in tiefen Lagen auch gemacht hat).

Soweit

Schulz
Frank W. Profilseite von , 09.01.2005, 11:27:04
Also so schlimm finde ich Simandl garnicht. OK ich kenne auch nix anderes aber ich bin den ersten Band gut die Hälfte durch und mich nervt als Anfänger noch nichts. Kann auch daran liegen das ich nen netten Lehrer habe und Kontrabass spielen einfach Spass macht.
Gruß
Frank
Co Profilseite von Co, 09.01.2005, 11:32:12
"Der Daumen und der Handruecken ist fuer mich die Lagenposition."

Klar, aber ist es oft nicht aus sinnvoll, den Daumen da zu lassen, wo er ist und nur den Handrücken zu bewegen, anstatt einen "simandlschen" Lagenwechsel auszuführen?
Zum bsp die Tonfolge A H C H A auf der G Saite. Nach Simandl zu greifen: 1. Lage Zeigefinger(1), dann 2. Lage Mittelfinger(2), Kleiner Finger(4), und alles zurück. (Für Italiener eben 3 statt 2).
ODER: Ohne den Daumen zu bewegen: 1 3 4 3 1. Oft hört man ja, der Daumen soll mit den Restlichen Fingern zusammen eine Zange bilden und nur so könne man die nötige Kraft aufbringen. Wenn man aber einfach etwas flexibel im Daumen ist, kann man diesen Celloartigen Fingersatz locker gebrauchen.
Ich weiß: Soll jeder machen, wie er denkt, ist alles Geschmacksache und so, aber jetzt mal vom rein pädagogischen Standpunkt aus: Was spricht dagegen hier auf Simandl zu pfeifen?
philipp Profilseite von , 09.01.2005, 14:03:45
aaalso wenn ich dazu mal meinen senf abgeben darf....
ich denke es spricht nichts dagegen wenn man auf den simandl pfeift aaaaber das ganze macht nur dann sinn wenn man bewusst auf den simandl pfeift...
denn wenn man einfach so fingert wie es einem grade in den sinn kommt schleichen sich sehr schnell spielschäden ein(ich will es mal "spielschäden" nennen) die dann das spielen von komplexeren stücken unmöglich machen... grade das kippeln des daumens ist zb schon auf dem cello ne heikle sache, denn wenn mans nicht 100%tig korrekt macht meldet sich nach ner halben stunde spätestens das handgelenk zu wort und macht weiteres spielen wegen heftiger schmerzen erstmal unmöglich und auf dem kontrabass ist sauberes greifen mit sicherheit nicht weniger kraftaufwendig als auf dem cello....
davon ab das man echt riesige hände braucht um solche sachen machen zu können
ein weiteres problem dieser ganzen alternativen heransgehensweise an den kontrabass (alternativ zu simandl und hier nicht negativ gemeint) ist dann noch die allgemeine akzeptanz solcher geschichten... versucht doch einfach mal euch bei einem guten orchester zu bewerben mit nem vierfingersatz oder solche handgelenk kippel geschichten.... ihr werdet dann sehen wie die konservativeren kollegen dazu stehen... ich will damit nicht sagen das es gut so ist aber die eingeseßenen herren sitzen nunmal am längeren hebel...
also bleibe ich, trotz meines jungen alters, dabei das herr simandl nunmal der standart ist und das man sich erst mal mit diesem standart auseinandersetzen sollte bevor man seine eigene neue schule entwickeln will :)
und noch ein wörtchen zu dem herrn der hier von sich behauptet mit den ohren zu hören und nicht mit den fingern.. das stimmt natürlich ersteinmal so... aber anwenden kann man das erstmal nicht weil man lernen muss wo welcher ton überhaupt ist.... lassen sie mal einen anfänger in seiner ersten stunde zb das c auf dem griffbrett suchen ohne sich dabei mit lagenspiel zu behelfen... mal sehen wie lange er brauchen würde.... daher ist meiner meinung nach auch das lagenspiel (nach simandl oder sonstwem) völlig notwendig um orientierung zu kriegen auf dem ebenholz ;)
is ne ganze menge geworden.... naja so sehe ich das jedenfalls alles :)

mfg
philipp
cello-peter Profilseite von , 09.01.2005, 16:20:38
Ich bin Cellist und zufällig in diese Diskussion hineingeraten. Da hier auch vom Cello die Rede ist, will ich etwas dazu schreiben. Mir war es immer völlig unverständlich, weswegen Bassisten nur drei Finger benutzen. Denn auf dem Cello sind die Verhältnisse nicht viel anders, in der ersten weiten Lage sind die Abstände fast genausogroß wie auf dem Kontrabass in der chromatischen Lage (wir haben das mal spaßeshalber nachgemessen). Allerdings käme kein Cellist auf die Idee, die Finger alle gleichzeitig aufzusetzen, sondern lässt sie natürlich da hinlaufen, wo sie hingehören. Zum Thema "etablierte Technik" würde ich sagen, auch beim Cellospiel war so einiges etabliert, wovon heute kein Mensch mehr spricht. So hat z.B. Pablo Casals noch gelernt, sich beim Spielen ein Buch unter den rechten Arm zu klemmen, damit sich dieser nicht zu weit vom Körper entfernt. Also, ich kann mir gut vorstellen, dass es Zeit wird, auch die Kontrabass-Technik zu hinterfragen. Was das sog. Kippeln des Daumens anbelangt, kann ich nicht bestätigen, dass das für Probleme sorgen sollte, im Gegenteil, je flexibler der ganze Bewegungsapparat ist, desto leichter kann man das Instrument beherrschen.

Tschüß

Peter
philipp Profilseite von , 09.01.2005, 17:50:56
naja ich denke man sollte auch mal dazusagen das ein kontrabass kein cello ist und ein cello kein kontrabass... während es auf dem cello fast schon reicht den finger auf die saite zu legen um einen sauberen ton ziehen zu können ist das auf dem kontrabass sehr viel schwerer... und durch den eben wesentlich größeren kraftaufwand beim kontrabass ist die belastung auf sehnen knochen und muskeln eine viel größere.... ich hab mal mit einem cellisten spaßeshalber getauscht und das resultat war lustig... ich war völlig orientierungslos weil alles so klein war und setzte ausserdem viel zu viel kraft ein... er schwitzte blut und wasser um einen vernünftigen ton aus dem großen kasten zu ziehen und war dabei durch den ungewohnten kraftaufwand auch noch völlig verkrampft... und zu der weite der lagen... ich komme auf meinen 3/4 bass mit 105 mensur im traum nicht 4 halbtöne weit mit meiner handspanne, völlig unmöglich... der 3 finger satz ist viel entspannter möglich und durch den geringeren streckaufwand der hand gehen dann auch die lagenwechsel wieder viel flüssiger von der hand :)

mfg
philipp
Neuester Beitrag Ostaphy Profilseite von , 14.01.2005, 10:43:42
also mit der konfrontation cellist/bassist hatte ich ein ganz anderes erlebnis:
ein cellist hatte sich mal meinen bass geschnappt und einfach drauflos gespielt und ich war verblüfft! es war ein super klang, den er da rausholte (viel klarer als mein ton zu der zeit) und auf meine frage, wie er das anstellte sagte er nur, er wäre halt cellist....
er spielte völlig entspannt einfach drauf los und das hatte mich dann doch sehr beeindruckt. entweder ist er intuitiv an die sache herangegangen (vielleicht sogar mit "begabung" ;-) oder er konnte die cello-technik, die er gelernt hat, gut auf den bass übertragen.
kann man als bassist von anderen streichern (ich sage bewusst nicht cello, um nicht polemisch zu werden) was lernen?

gruß,

ostaphy
karin Profilseite von , 09.01.2005, 18:15:20
...der arme Enzo wollte doch nur wissen, welcher Finger wie bezeichnet wird. Also, deswegen nochmal für ihn: 1=Zeigefinger, 2=Mittelfinger, 3=Ringfinger, 4=kleiner Finger; der Daumen wird meistens mit einem Kreuz bezeichnet.

Dann dikutiert Euch mal weiter die Köpfe heiss!

Karin
enzo Profilseite von , 10.01.2005, 01:43:40
ja ... erstmal vielen dank für die ganzen antworten, war etwas überrascht über die starke resonanz, fand' s aber sehr spannend.
und da ich den simandl auch noch nicht kannte, hab ich mich entschlossen, mir den jetzt mal anzugucken :)
ich hab bis jetzt drei/vier jahre als autodidakt gespielt, aber da stößt man halt irgendwann an die grenzen.

grüße, enzo
Co Profilseite von Co, 10.01.2005, 21:34:11
aaalso philipp,
riesige Hände hab ich mit meinen 1,68m nicht. Trotzdem kann ich ohne weiteres in jeder Lage zwischen Zeige- und Kleinem Finger eine kleine Terz unterbringen. Wenn ich den Daumen fixiert habe und mit der Hand sozusagen um diesen herum rotiere geht auch fast eine Quinte. Das ist natürlich nicht mehr wirklich praktikabel, aber fast.

Zu Enzo: Lern den Simandl! Das ist die Grundlage. Du musst allerdings verstehen, dass seine Fingersätzte aus einer Zeit stammen, als der Kontrabass vom Spieler einen wesentlich höheren Kraftaufwand verlangte. Gegen die Typen von damals sind wir alle wohl ziemlich verwöhnt, was Stahlsaiten und entsprechende Saitenlage angeht.
philipp Profilseite von , 11.01.2005, 12:04:18
ne kleine terz schaff ich leider wirklich nicht... das heisst ich schaff sie, aber nur mit schmerzen in der hand und meine intonation ist das dermaßen gruselig... wirklich zum weglaufen.... aber wenn du soweit kommst dann nutz es aus so gut du kannst... es gibt da so einige läufe wo sowas sehr nützlich ist.... pass nur immer und überall auf deine handgelenke auf die verknicken sich bei einer großen streckung der hand sehr leicht....

und auch zu enzo: um den simandl kommt man leider einfach nicht herum.... man kann ihn lieben oder man kann ihn hassen aber man kommt nicht um ihn herum ;)

mfg
philipp
bass-schulz Profilseite von , 11.01.2005, 13:20:33
Hallo Philipp,

das kannst Du auch nicht schaffren, wenn Du die Hand streckst! Es geht nicht darum, die Finger liegen zu lassen, sondern darum, sie von einem zum anderen Ton laufen zu lassen. Also: spiel immer nur einen Ton und geh dem nächsten entgegen! Man weiß heute aus der Sportphysiologie, dass eine flexible Beweglichkeit wesentlicher effektiver ist als, um beim Bass Spielen zu bleiben, mit irgendwelchen starren, gestreckten oder gespreizten Fingern zu agieren.

Es gibt Schulen zur Vier-Finger-Technik, schau halt mal in eine rein, wenn es Dich interessiert.

Gruß

Schulz
philipp Profilseite von , 11.01.2005, 14:00:20
hehe.... ne ich denke 3 finger reichen mir eigentlich voll und ganz... und ausserdem weiss ich auch nich wie das so aussieht mit der akzeptanz der grossen orchester... eigentlich würd ich gerne mal in einem spielen und wenn ich dann mit der finger viere da aufkreuze weiss ich nich wie die reaktionen sein werden.... :)
und die flexible beweglichkeit kann ausserdem bei einem so großen instrument wie dem bass schnell dazu führen das die gelenke ausserhalb des sogenannten mittleren aktionsradius agieren müssen was dann wiederrum sehr schnell zu sehnenleiden führen kann....
ausserdem muss auch ein spielen nach simandl nicht zwangsläufig zur verspannung und verkrampfung führen... ich muss ja schließlich bei einem halbwegs guten bass mit moderner besaitung (meinem zb) garnicht soooo viel kraft aufwenden.... wenn mans genau nimmt reicht eigentlich das gewicht des arms fast aus... daher ist meine hand eigentlich immer sehr entspannt wenn ich spiele und ich spiele 3 fingerige simandlschule
ich denke ich werde daher erstmal beim 3 fingersystem bleiben und wie die situation es mal erfordern sollte das 4 fingerige system stellenweise einzusetzen dann denke ich drüber nach es zu verwenden

mfg
philipp
bass-schulz Profilseite von , 11.01.2005, 20:58:09
Hallo Philipp,
ich weiß ja nicht, ob Du Bass studierst oder nicht, aber wenn Du Ambitionen hast eine Orchesterstelle zu bekommen, dann musst Du heutzutage individuelle Antworten auf musikalische Herausforderungen anbieten (die Zeiten, wo man als Bassist noch einen "is halt ein schweres Instrument-Bonus" hatte, sind vorbei). Es gibt jede Menge Orchesterpassagen, die mit der Simandl-Technik schlichtweg unspielbar sind, wenn Bedarf bestehen sollte, nenne ich Dir mindestens 20 Stück davon.

Gruß

Schulz
Fey Profilseite von , 11.01.2005, 15:29:44
Mensch Jungs, habt ihr mich jetzt verunsichert...und ich spiel vermutlich (wenn mein Dirigent mich auswählt...da wir aber nur 3 bässe sind und ich stimmführer bin seh ich große chancen...) mit dem münchner rundfunkorchester im gasteig und prob auch mit denen, zwar nur für ein Konzert, aber immerhin, ich kann nur stark hoffen, dass die mich da net auslachen oder so...:-)
naja also, keep on bassing (hehe)
fey
finlandia & rhapsody <Zurück zur Liste> Kontrabass Seiten

Nur angemeldete Benutzer dürfen Beiträge schreiben. Bitte hier einloggen: LogIn



Zuletzt aktualisiert von Besucher am 05.05.2021, 19:34:42.