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Zugeordnete Kategorien: Griffbrett - Unterricht & Didaktik

Bassfreak Profilseite von , 24.08.2008, 09:44:58
Lagen
Hallo community, hab grade was zum Thema Lagen gefunden: http://www.silviodallatorre.de/index.php?lang ... =double-bass&ebene=3&thema=311 Was meint ihr so dazu? Irgendwie blick ich da nämlich auch nie durch und weiß nich, in welcher Lage ich grade spiele (na ja bei meiner intonation kann man das vielleicht auch nie wissen). Aber theoretisch ja schon. Also wie haltet ihr das denn so? Schönen Tach noch!
jlohse Profilseite von jlohse, 24.08.2008, 10:32:36

 Als Nicht-Klassiker habe ich die Simandl-Lagen stets ignoriert, ich kann bis heute nicht sagen, wo z.B. die dritte Lage ist 
Für mich hat das Griffbrett bis zur Oktave 12 Lagen, wie eine Gitarre auch; ich denke da also eher in Tönen als in Lagen.

Ceperito Profilseite von Ceperito, 24.08.2008, 10:33:25

 Bei Kommunikationsschwierigkeiten betreffs der Lagen beziehe ich mich auch auf Halbtonschritte. Damit können sich alle Vertreter verschiedener Fingersätze und Techniken bzw. Schulen verbindlich artikulieren:
E-Saite leer: 0.Lage,
F gegriffen mit Zeigefinger auf der E-Saite: 1.Lage,
Fis gegriffen mit Zeigefinger auf der E-Saite: 2.Lage,
G gegriffen mit Zeigefinger auf der E-Saite: 3.Lage,
usw.
Das D am Daumenstopp gegriffen mit dem Zeigefinger auf der G-Saite ist dann die
7.Lage.
Die Oktave die 12.Lage.
Das kann sich dann jeder auf seine gelernte Definition von Lagen übersetzen.
Zumindest ist damit eine Verständigung gewährleistet.
 

L.G.Jan
 

jlohse Profilseite von jlohse, 24.08.2008, 10:36:00

 Ich sehe, wir (Ex-) Gitarristen sind uns da einig …

Ceperito Profilseite von Ceperito, 24.08.2008, 10:39:40

ja.

bassknecht Profilseite von bassknecht, 24.08.2008, 12:47:30

Hallo, 2005 habe ich einen thread zum Thema "Sinnvolle Lagenbezeichnung?" gestartet, habe ihn gerade nochmal durchgesehen, es steht neben einer Menge Kontroversem, Schnellschüssen aus der Hüfte aber auch Durchdachtes und Wissenswertes darin, u.A von Sidato, auf dessen Saite Du Dich beziehst  (er hat wohl auf den thread hin den entsprechenden Beitrag auf seiner Seite verfasst).

http://www.geba-online.de/forum.php?action=vi ... bezeichnung&search_kat_id=

Ich persönlich zähle (wenn überhaupt) ebassmässig  mit dem ersten Finger in 12 Bünden.  Die diatonische Lagenzählung nach Simandl kann ich mittlerweile auch, da ich sie natürlich meinen Schülern beibringe, für den Fall dass sie sich mal mit anderen Bassisten über Fingersätze unterhalten. Ich ärgere mich natürlich immer über diesen Umweg, habe aber den Nebeneffekt, dass die Schüler sich über die Tonanordnung auf dem Griffbrett, beim Lernen auf einer zweiten Ebene Gedanken machen müssen und dass ist vom biologischen Lernvorgang her (Synapsenbildung) viel effektiver als lineares Auswendiglernen. Unser Gehirn funktioniert nun mal so, in aller Regel kann sich ja auch besser jemandes Vornamen merken, wenn man den Nachnamen gleich mitlernt. Am besten sind natürlich Doppelnamen wie z.B Uta Maria Hunsrück Steinseifer oder Annkatarina von Wohlfarth Hundgeburth. Seit ich das kapiert habe, bin ich ein Freund der kruden Lagenbezeichnung geworden und informiere neben der chromatischen Anordnung sowohl über Simandl´s Zwischenlagen als auch über  Streicher´s Hochlagen. Meine Schüler kennen nicht nur das Griffbrett des Kontrabasses sondern auch gleich noch das Bochumer Einwohnermeldeverzeichnis - ist doch praktisch oder? Ciao Roland

Hen Profilseite von Hen, 25.08.2008, 10:43:48

Also ich finde die ganzen Lagenbezeichnungen von Simandl auch echter Schwachsinn. Ich musste auch nach denen lernen, habe sie aber in meinem Leben noch nie in der Praxis bewusst gebraucht. Einzig im Unterricht bekomme ich immer wieder die Rufe meines Lehres "neee, besser 3. Lage, D-Saite", und die Lage nennt er auch sehr selten. Über den pädagogischen Sinn von Simandl kann ich nichts sagen denn ich bin kein Pädagoge. Aber das wichtigste was ich meinen Schülern vermittel ist das man einfach wissen muss wo der entsprechende Ton zu spielen ist, wo auf der G-Saiten, wo auf der D-Saite, usw...
Welche Lage das dann am Ende ist weis ich uach nicht wirklich beim spielen. Das man sich aber in einer Lage befindet, also mit einer Handstellung arbeitet und je nach Lage die Finger anders spreizen muss damit es sauber ist und und und, das muss jeder Bassist wissen und beachten. Ob er diese Position dann 3. Lage oder Krefeld nennt, ist ja jedem dann selber überlassen.

Soviel dazu von mir (ich weis, nichts besonderes oder neues aber egal, wollte auch was dazu sagen^^)

Neuester Beitrag Basstölpel Profilseite von Basstölpel, 25.08.2008, 11:56:27

d'accord, das Simandl System ist voellig willkuerlich (orientiert an C-Dur Toenen auf der GS).

Was auf SDT's Seite angesprochen wird, naemlich eher in Armpositionen als in konventionellen Lagen zu denken, ist mir intuitiv erstmal klar. Ich spiele mittlerweile ein Mischmasch aus 3- und 4 Fingertechnik. Unabhaengig davon wieviel Finger ich verwende sind fuer mich in meiner mentalen Landkarte eng beieinander liegende Lagen ein Bereich. Was ich allerdings nicht so recht kapiere: nachdem was ich ueber 4FT aufgeschnappt habe, wird haeufig gesagt dass der gerade aktive Finger in optimale Position gebracht werden soll und der Rest der Hand entspannt und folgt. Das bedeutet aber doch dass die gesamte Hand - und damit auch der Daumen - schon innerhalb einer Lage (und rest recht zwsichen benachbarten Lagen) nicht fixiert ist, sondern beweglich. Dagegen habe ich Rabbath System (auf das SDT sich hier doch bezieht oder???) (wiederum durch das was ich mal hier und da aufgenwschnappt habe) so verstanden,. dass der Daumenan einer Stelle bleibt und der Rset der Hand dann ziemlich weite ausfluege macht - was sich in der Theorie gut anhoert, fuer mich praktisch aber einfach unbequem ist . Ich finde es weit natuerlicher, einfach mit der Hand zu folgen, es sei denn, der Daumen ist durch den Knick des Halsansatzes eh fixiert. Dabei spoielt vielleicht auch eine Rolle, dass ich eine relativ hohe Saitenlage spiele.

 

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