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die nervige Quinte

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Zugeordnete Kategorien: Bassbau - Saiten

Janski Profilseite von , 21.02.2007, 20:22:04
die nervige Quinte
Ich hab ein spezielles Klangproblem, vielleicht weiß jemand Rat. Ich hab seit kurzem einen gut klingenden alten Baß (ca. 100 Jahre alt) der viel gespielt worden ist, aber in den letzten 10 Jahren fast nicht mehr. Er klingt sehr schön, nur ein Ton nicht: das D spricht sowohl als Leersaite als auch auf der A-Saite gegriffen nicht richtig an, und beim Streichen dröhnt der 2. Oberton, also die Quinte so penetrant mit, dass man das D selbst kaum noch hört.
Kennt jemand so ein Klangverhalten? Gibt es Erfahrungen, ob man da was machen kann? Wenn ja, was?
Für sachdienliche Hinweise bin ich äußerst dankbar.
bassogrosso Profilseite von bassogrosso, 22.02.2007, 01:56:34

Hallo Janski

der Verdacht liegt nahe, dass es sich um einen "Wolf" handelt, also eine Art Schwingungsblockade (welche viele Bässe aufweisen, mehr oder weniger stark...). Ich habe da mit Feinjustierung des Stimmstocks sehr gute Erfahrungen gemacht.

Es kann manchmal auch schon helfen, den Steg um 1 mm zu verrücken bzw. die Stegfüße wieder  zusammenzuschieben, falls sie etwas auseinandergedriftet sind  (bei gespannten Saiten und mit Hilfe eines Gummihammers... - ich weiß, das klingt brutal, aber so macht's auch der Geigenbauer, - wenn keiner zuschaut...) Falls das hilft, solltest du über einen neuen, perfekt an die Decke angepassten Steg nachdenken (⇒Geigenbauer)

In deinem Fall (wenn der Bass lange nicht gespielt wurde) kannst du auch versuchen, durch permanentes, konsequentes Bespielen dieses Ds (so lange du es eben aushältst, einen einzigen Ton zu bearbeiten..) die Blockade wieder aufzulösen.

Probieren geht auch hier über Studieren!

ps. Es gibt hier im Forum  Berichte über "Vibrationsentdämpfung" (VED) , damit habe ich aber keine Erfahrung...

viel Erfolg!

Neuester Beitrag jonas Lohse Profilseite von , 22.02.2007, 02:16:25
Vielleicht hilft es bereits, die Saiten unterhalb des Stegen am Mitschwingen zu hindern. Mit etwas Klettband zum Beispiel. Oder den Saitenhalter auszutauschen (gegen ein leichteren/schwereren, je nach dem). Beides lässt sich ja ohne größere Probleme selbst bewerkstelligen.
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