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Kontrabass-Transportwagen selbstgebaut

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Zugeordnete Kategorien: Transport

dominicn Profilseite von dominicn, 16.03.2006, 19:48:23
Kontrabass-Transportwagen selbstgebaut
Hallo, ich habe jetzt eine gekaufte Sackkarre zu einem Kontrabass-Transportwagen umgebaut, der gut gepolstert ist (Luftbereifung sowie gepolsterte Berührungsstellen) und auf den man den Kontrabass schnell und einfach aufspannen kann. Interessierte können sich hier meine Bauanleitung (mit Bildern) ansehen: http://dneumann.piranho.com/kontrabass/ Viel Freude damit wünscht Dominic
jonas Lohse Profilseite von , 16.03.2006, 20:57:14
Das mit der Krokoleder-Imitat-Handtasche finde ich cool.
dominicn Profilseite von dominicn, 16.03.2006, 21:06:05
Die habe ich auf dem Boden ausgegraben, ist schon ein älteres Modell und meine Mutter erlaubte mir, sie derart zweckzuentfremden. Sie hatte halt zufällig die optimalen Abmessungen ...
HilfsCheckerBassist Profilseite von , 16.03.2006, 23:58:09
... jetzt noch irgendwie einen Basshocker und Flaschenöffner ranbauen, fertig ist der Kontrabass-Leatherman ...
dominicn Profilseite von dominicn, 17.03.2006, 00:09:01
Naja, Flaschenöffner wäre kein Problem, beim Basshocker muss ich erstmal passen. Vielleicht hat ja jmd. eine praktische Idee ;-))
Harami Profilseite von Harami, 17.03.2006, 11:54:34
Bin zwar mit meinen Rückengurten ganz zufrieden - aber guter Tip ! Wie wäre es, die Anleitung in "Wissen" einzustellen (wenn all Anregungen bzgl. Flaschenöffner etc. eingearbeitet sind)?
jonas Lohse Profilseite von , 17.03.2006, 15:08:57
Die Variante mit dem Rad in der Stachelbirne finde ich übrigens auch ganz praktisch. Vorallem, wenn man den Bass steckenweise im Auto transportiert, denn das ist mit drangeschnalltem Sackkarren wohl eher umständlich.
dominicn Profilseite von dominicn, 17.03.2006, 17:00:30
Was dann auch geht (ist nur etwas teurer) sind zusammenklappbare luftbereifte Sackkarren; die kosten nur leider ca. 200 EUR. Ich hatte so ein Rad in der Stachelbirne noch nicht, aber ich denke, dass man damit nicht so gemütlich fahren kann, weil man ja zusätzlich das Gleichgewicht des Basses halten muss, was bei der Sackkarre weitgehend wegfällt.

Aber da hat ja auch jeder eigene Vorlieben.
streichbass Profilseite von streichbass, 18.03.2006, 22:25:48
Ich fahr auch schon sehr lange Sackkarre! Das ist PRIMA! Allerdings lege ich den Bass flach drauf, das gibt bessere Straßenlage.
Und die Gesamtbreite (60cm) ändert sich dadurch gar nicht. Mein Instrument ist 60 breit und auch 60 tief.
dave 1 Profilseite von , 18.03.2006, 22:59:41
Schön, dass sich jemand auch mal um die Nebenwirkungen des Bassspiels kümmert, die einem die Hauptwirkung fast vermiesen können. Ich hab mir Ähnliches mit so einer Senioren- Einkaufstasche auf Rädern gebaut, die den Vorzug hat sehr leicht zu sein, aber den Nachteil kleiner Rädchen.

Mein Hauptproblem ist aber nicht die ebene Gerade, sondern sind die TREPPEN. Das geht.besonders abwärts, teuflisch in die etwas älteren Knie. Sodass der Bass öfters (auch zum Vibrationsentdämpfen :=)) einfach im Auto liegen bleibt. Über eine oder mehrere Nächte.

Weiss jemand irgendeine Lösung für Senioren und Treppen (ausser Umsteigen auf Geige)??

dave
PS.: Dominicus, hast Du genau gekuckt, ob nicht Omas Sparkassenbuch in der Tasche versteckt war?
dominicn Profilseite von dominicn, 21.03.2006, 07:27:41
Bei meiner ersten Sackkarre (noch ohne Luftbereifung, deshalb musste das schleunigst geändert werden) hatte ich den Bass auch flach drauf, aber ich finde es bei mir so besser, denn mein Bass hat eine Breite von 75 cm, wobei der Abstand Boden-Stegoberkante nur ca. 50 cm beträgt. So komme ich jetzt wesentlich besser durch Türen. Es ist z.B. sehr ärgerlich, wenn du mit dem Zug fahren möchtest und das sind diese älteren mit zwei nebeneinanderliegenden Türen, die aber durch eine Stange separiert sind. Mit der alten Variante musste ich dann den Bass schnell hinlegen, Karre abbauen und einzeln reintragen. Wenn mal allein ist kann das wirklich stressig werden. @dave1: Eine einfache Lösung für die Transportprobleme wird es wohl nicht geben. Man kann mit meiner Sackkarre auch mal ein paar Treppenstufen fahren, nur sollte man sich dabei besser etwas bücken, um den Bass gut halten zu können und das ist echt nicht bequem. Bei mir zu Hause (2. Stock) baue ich lieber unten die Karre ab und schaff erstmal den Bass ohne Karre hoch - geht schneller und "bequemer". Aber gegen schwindende Kraft/Schmerzen beim Tragen helfen wohl nur Fahrstuhl, jmd. der dir beim Tragen hilft oder der Transportverzicht. Eine kleine Hilfe wäre es evtl., nicht den dicksten Bass zu nehmen aber das ist so einfach gesagt, wenn man an seinem Instrument hängt und so riesig ist der Unterschied vielleicht nicht ... Übrigens: Ein Sparbuch war leider nicht in der Tasche ;-( Dominic
Basskl Profilseite von Basskl, 23.03.2007, 14:46:59

Auf der Suche danach, meinen Bass aus der immobilen Ecke zu holen, möchte ich diese etwas ältere Diskussion wieder  nach vorn  holen. Ich finde die Sackkarrenversion schon gut, wäre mir allerdings zu sperrig, um den Bass zu rollen. Das Rad am Bass kann ich mir nicht so richtig vorstellen, wird das übergestülpt oder muss ich den Stachen vorher amputieren? Wie geht's dem Bass, wenn man irgenwo mit dem Rad hängenbleibt?

Nächste Idee:
Kleiner Bootswagen für Kanus. Da müsste man doch einfach die gutgepolsterte Basstasche seitlich draufstellen und losschieben können. Die Räder sind groß genug, die Breite scheint optimal zu sein, das Ding ist zusammenklappbar und sieht aus, als würde es kaum etwas wiegen. Kennt nicht einer einen, der ein Kanu + Bootswagen besitzt, so dass man das mal ausprobieren kann? Die Wagen kosten bei Ebay ca 50 €. Nur zum probieren wäre es mir zu teuer. Vielleicht gibts ja sachdienliche Hinweise über's Forum.

Gruß Klaus

 

zu faul mich anzumelden Profilseite von , 24.03.2007, 21:07:45
Das Rad am Bass ist ein Rad, dass anstatt des Stachels eingesett werden kann, dazu muss man sich aber erst mal einen Stachel besorgen, den man ohne weiteres unten rausziehen kann. Ich kann das Rad übrigens nicht empfehlen, wenn man damit unvorsichtigerweise über einen etwas höheren Bordstein oder in ein Schlagloch fährt, passiert es schon mal, dass der Bass danach ein größeres Loch unten hat. Daher benutze ich schon länger eine zusammenklappbare Sackkarre mit großen (!!!), luftbefüllten Reifen. Die kostet übrigens ganz und gar nicht 200 €, sondern ca. 60-80 € im Baumarkt. Ich kann empfehlen, Sackkarren mit großem Bodenblech zu kaufen, denn dann steht der Bass von ganz allein, wenn er mit einem Fahrradgummi befestigt wurde, und fällt nicht mal in der U-Bahn oder im Zug bei heftigem Rütteln um (über Vollbremsungen kann ich zum Glück noch nichts berichten). Den Bass gurte ich mit dem Steg nach vorne an, dass hat die besten Ergebnisse hinsichtlich Sturzvorbeugung und Straßenlage gezeigt. Dann kann man den Bass wunderbar handlich oben an der Schnecke packen, leicht nach hinten kippen und so mit einer Hand vorwärts bewegen und lenken. Zum Thema Treppen: Wenn die Räder groß genug sind (meine würde ich mal auf ca. 15 cm Durchmesser schätzen), kann man den Bass relativ leicht und ohne sich groß zu bücken die Treppen hoch und runter fahren, wenn man selbst seitlich nach oben bzw. unten geht. Funktioniert genauso wie diese Schwerlasttreppenrollgeräte, die Möbelpacker schon mal benutzen. Es dauert aber halt was länger, als die Oma einfach klassisch in den Arm zu nehmen und zu schleppen, ist deshalb nur für kurze Strecken zu empfehlen. Abends zu Hause die Treppe in den 4. Stock hoch trenne ich dann Bass und Wagen, der Bass kommt über die linke Schulter, der Wagen zusammengeklappt über die rechte. Polsterung habe ich übrigens nirgends, der Bass liegt direkt auf Alu, die Taschenpolsterung reicht da völlig aus, da der Bass fest auf den Wagen gespannt ist und dadurch kaum Kräfte entstehen können auch bei größeren Erschütterungen. Ist alles schwer zu erklären, wenn man es aber mal raus hat, will man nichts anderes mehr (außer vielleicht ein Auto, immer einen Parkplatz mit 2m Ladeweg und überall einen Aufzug).
kontrajan Profilseite von kontrajan, 25.03.2007, 11:24:03

Sag doch mal bei welchem Baumarkt genau es diese Sackkarren gibt :) Würde mir das Rumtelefonieren ersparen...

Gruß & danke,

Jan

zu faul mich anzumelden Profilseite von , 25.03.2007, 11:31:14
Ich hab ihn damals im Bauhaus gekauft, das ist aber schon gut 3 oder 4 Jahre her.
kontrajan Profilseite von kontrajan, 25.03.2007, 11:34:48

Danke! Hab ich bei mir eine Riesenniederlassung in der Nähe, da schau ich mich mal um.

dominicn Profilseite von dominicn, 25.03.2007, 23:22:40

Wie du im Link ganz oben sehen kannst, habe ich meine Sackkarre bei OBI für 35,99 EUR gekauft. Kürzlich war ich wieder dort, um eine zweite zu kaufen - der Preis ist geblieben und bei mir hat sich das Ding bewährt.

dominicn Profilseite von dominicn, 25.03.2007, 23:28:53

Ich benutze meine Sackkarre nun schon seit einem Jahr regelmäßig und bin immer noch sehr zufrieden. Ein Auto wäre natürlich besser (zumal mittlerweile auch noch ein Stagepiano öfters mit auf Reisen geht), aber was solls. Mit der luftbereiften Karre ist der Bass gut geschützt und es ist überhaupt nicht umständlich oder anstrengend, damit zu fahren.

Den Sinn, einen Bootswagen zu nehmen, habe ich noch nicht verstanden, da es viel minimalistischer als mit einer Sackkarre wohl nicht geht. Wenn man natürlich eine zusammenklappbare hat - umso besser. Ich hatte damals eine ohne Luftbereifung, was definitiv nicht gut für den Bass ist. Außerdem lassen sich luftbereifte Karren zehnmal leichter fahren! Eine Klappkarre mit ordentlicher Luftbereifung habe ich noch nirgends gesehen, jedenfalls nicht für unter 100€ und da ist meine nichtzusammenklappbare echt super mit ihren 35,99€ Kaufpreis ;-)

zu faul mich anzumelden Profilseite von , 24.03.2007, 21:09:52
Nachtrag: Man kann den Bass auch hinter sich her ziehen, aber ehrlich gesagt kriege ich dann Schiss, wenn ich ihn nicht mehr im Blick habe. Die Leute haben ja nun wirklich keinerlei Respekt vor Kultur ;-))
thomas...xx Profilseite von , 28.03.2007, 21:59:30
hi
es gibt eine wesentlich einfachere lösung!
kaut euch einfach ein einkaufswagerl um lächerliche 10 bis 12 euro,
nehmt die tasche runter und fertig!!!!
man schiebt den bass dann auf dem wagerl einfach vor sich her.
es ist nichtmal eine gummispinne zum fixieren nötig....
ist sogar besser ohne sinne, da sich das instrument dann auf dem wagen leichter lenken lässt. mit einwenig übung überholt ihr bald so manchen fussgänger.....
lg thomas...xx
dominicn Profilseite von dominicn, 29.03.2007, 05:53:04

Luftbereifung ist da wahrscheinlich nicht dran, oder? Vielleicht kannst du uns mal ein Bild präsentieren ...

thomas...xx Profilseite von , 03.04.2007, 17:47:08
nein, keine luftbereifung...
du musst halt schauen dess du einen waagen mit weichgommireifen findest.
habe für meinen 10€ gezahlt wie gesagt.
foto geht leider nicht, da ich weder digicam noch fotohandy oder scanner besitze......sorry
lgthomas....xx
Neuester Beitrag dominicn Profilseite von dominicn, 03.04.2007, 19:13:26

na gut. das ist dann geschmackssache. aber ich würde meinem bass keinen wagen mehr ohne luftbereifung zumuten wollen ;-)

schließlich soll der gute das ganze ja ohne schäden überstehen und ich habe zumindest nicht immer nur total ebenen untergrund.

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