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angebrochener Wirbelkasten

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MartinMOE Profilseite von , 01.06.2021, 00:04:30
angebrochener Wirbelkasten

Hallo liebe Bassfreunde, nachdem mein Bass (einfacher Sperrholzbass) umgefallen ist, habe ich einen Riss/ Bruch am Ansatz des Wirbelkasten entdeckt. Meine Idee ist, zur Stabilisierung eine Schraube von der Rückseite bis zum Grifbrett zu setzen. Macht das Sinn oder schwäche ich mit der Aktion das Ganze nur noch mehr?

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Danke für eure Tipps schon einmal jetzt!

OttoRubner Profilseite von OttoRubner, 01.06.2021, 08:44:09

Moin, ich kann den Riss nicht wirklich erkennen. Kannst du mal genauer fotografieren und die Stelle markieren? Sollte es der Riss entlang der Maserung sein am Halsansatz: Saiten runter, Sekundenkleber reinlaufen lassen, mit einer Schraubzwinge ein paar Minuten fixieren und fertig. Jetzt schreit gleich einer: Knochenleim!! Immer invasiv reparieren!! Is klar. Man muss Reparaturaufwand und Wert der Kiste in eine vernünftige Relation setzen. Ponal ist übrigens zu weich. 

Sollte das ein durchgehender Riss sein, der immer weiter aufklafft, muss man den dübeln. Das ist dann eher was für den versierten Holzwurm, der du nicht bist, sonst hättest du nicht gefragt, ob man das mit einer Schraube flicken kann. Schrauben würde ich da eher nicht, das wird den Schaden eher verschlimmbessern.

 

MartinMOE Profilseite von , 01.06.2021, 20:15:53

Hi Otto,

danke für di schnelle Reaktion. Ich hänge 2 Bilder an in denen der Riss ( bei 5 cm) besser zu sehen sein sollte. Der wird nich größer, aber ich fürchte, dass bei üblicher Nutzung - man stößt halt mal irgendwo an - der Wirbelkasten gänzlich abbricht.

Für Kleber scheint der Riss zu klein zu sein. Eine Verschraubung ist zwar brutal, aber scheint mir am besten zu wirken. Ich habe nur Bedenken, dass ich mit dem Vorbohren die Stabilität eher schwäche. Wenn du dazu was sagen könntest...

Gruß

 

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OttoRubner Profilseite von OttoRubner, 01.06.2021, 21:00:46

 

Ja klar, diesen Riss hatte ich ja schon erahnt auf deinem ersten Bild. Ich denke, dass der weiter aufgehen wird, da ziehen ja auch die Saiten dran und wenn man aneckt, dann meistens mit dem Wirbelkasten irgendwo, davon wird das nicht besser.

Wenn du das unbedingt verschrauben möchtest, musst du das so machen, ich halte dich nicht davon ab. Ich würde, wäre es mein Instrument, die Saiten abnehmen, den Riss etwas aufdrücken und einen sehr dünnen Kleber reinlaufen lassen, das geht mit dem passenden Sekundenkleber, eventuell auch mit einem verdünnten Titebond.

Die Schraube müsste sehr tief versenkt werden, also musst du vorbohren, dann greift sie aber nicht so richtig. Vielleicht mit einer sehr schlanken Dielenschraube. Aber eigentlich ist das Quatsch, kleben reicht aus. Der Stabilität dürfte die Vorbohrung egal sein.

Mehr kann ich nicht empfehlen. Viel Glück!

KlausHörberg Profilseite von KlausHörberg, 01.06.2021, 21:08:03
Die Saiten hast Du hoffentlich schon gelockert. Und dann ab damit zum Geigenbauer, schlimmstenfalls rät er Dir zum Selbstversuch....
KlausHörberg Profilseite von KlausHörberg, 02.06.2021, 11:41:19
Bevor Du da was pfuschst....
- wie hoch ist der Zug der Saiten?
- wie weit ist Dein Kopf beim Spielen vom Wirbelkasten weg?
MartinMOE Profilseite von , 06.06.2021, 12:55:57

20210606_124142Hi Klaus, danke für die deutlichen Worte. Leider lohnt sich bei dem Bass keine Reparatur durch einen Profi mehr, denn das Griffbrett ist wegen schlecter Verklebung auch schon mal abgeplatzt. Wenn der Instrumentenbauer meine Klebeaktion sieht, fällt der vom Glauben ab.
Ich hänge nur halt an diesem Teil, weil er mich schon so viele Jahre begleitet. Mit dem Bruch jetzt besteht allerdings auch eine Verletzungsgefahr und die möchte ich mit der wohl letzten Rep-Aktion ausschließen können oder zumindest auf ein Minimum reduzieren.
Deshalb komme ich noch einmal auf meine erste Frage zurück, ob eine Schraube geführt wie im Bild gezeigt ein Abbrechen verhindern kann oder die restliche Stabilität mit einem Bohrloch sogar noch schwäche?
Danke und Gruß
 

KlausHörberg Profilseite von KlausHörberg, 06.06.2021, 14:35:35
Dann geh wenigstens zum Schreiner damit.
ctrlzjones Profilseite von ctrlzjones, 06.06.2021, 14:57:02

Wenn schon bohren dann vielleicht besser mit einem passend gerfertigten Holzdübel und Kleber als mit einer Metallschraube.

 

 

OttoRubner Profilseite von OttoRubner, 06.06.2021, 15:28:31

Zitat -----Deshalb komme ich noch einmal auf meine erste Frage zurück, ob eine Schraube geführt wie im Bild gezeigt ein Abbrechen verhindern kann oder die restliche Stabilität mit einem Bohrloch sogar noch schwäche?----- Zitat Ende

Wir haben es hier mit einem im Internet weit verbreiteten Phänomen zu tun: Dem Fragesteller gefällt die Antwort auf seine Frage nicht, er hat streng genommen auch keine Frage sondern wünscht sich lediglich eine Bestätigung seiner bereits feststehenden Position. 

Dieses Phänomen füllt mittlerweile gut 10 von 9 Milliarden Internetseiten und steht sinnbildlich für je nach Tagesform Redundanz, Ignoranz oder Verblödung. Die Frage wurde längst beantwortet, durch beharrliches Wiederholen hofft der Fragende, doch noch die Antwort seiner Wahl zu erhalten. 

Ego te absolvo: Die Schraube kann ein Abbrechen verhindern und wird trotz des Bohrlochs die Stabilität wahrscheinlich nicht schwächen. Amen. Ite, missa est.

 

 

Neuester Beitrag MartinMOE Profilseite von , 06.06.2021, 19:44:50

Hi Otto,

ich ahnte nicht, dass eine Frage zu einem Unfall - der mich übrigens wirklich traurig macht - solche Ungemach erzeugt. In der Willkommenbotschaft heißt es, Zitat:

Diese Seite richtet sich nicht nur an diejenigen, die Kontrabass spielen, sondern auch an die, die sich für den Kontrabass interessieren und neugierig sind, was alles in diesem überwältigendem Instrument, steckt!
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Da habe ich wohl etwas faiscj verstanden und melde mich wieder abmelden - Ignorantia est aliquis qui non audiam.

 

Trotzdem Danke für die Hilfe...

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