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Ersatz für Velvet Anima Saiten?

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Zugeordnete Kategorien: Saiten

rehblau Profilseite von rehblau, 11.10.2020, 18:14:38
Ersatz für Velvet Anima Saiten?

Hallo zusammen,

seit über 10 Jahren spiele ich Velvet Anima Saiten und wäre gerne dabei geblieben, aber jetzt hat der Produzent S. Schertler aus der Schweiz die Produktion eingestellt.

Hätte jemand einen Tipp für einen passenden Ersatz? Der Sound sollte v.a. pizzicato aber auch arco funktionieren.

danke Grüße rehblau

DrJohn Profilseite von DrJohn, 15.10.2020, 18:18:18

Hallo Rehblau,

achja, das Thema Saiten...

Hast Du da genauere Informationen, dass die Produktion komplett eingestellt wurde? Ich habe nur gehört, dass es aktuell Probleme mit der Saitenwickelmaschine gibt.

Ich würde mir mal die Gut-a-like Swingmaster ansehen. E+A sind auch mit Kupfer umwickelt. Ich denke, der Sound kommt daher den Animas/Garbos recht nahe: https://gut-a-like.jimdofree.com/gut-a-like-varianten/gut-a-like-swingmaster/ Sind wahrscheinlich etwas dicker als die Animas. Vom Preis her sind sie echt erschwinglich!

Ich selbst spiele auf meinem einen Bass die Gut-a-like Deluxe (diese schwaz anlaufende Kupferumwicklung ist nicht so mein Ding) und bin damit sehr zufrieden. Lassen sich auch streichen - wie Darmsaiten eben. Die E-Saite ist aufgrund der Umwicklung etwas "grob", aber es geht.

Hervés Stringmatrix kennst Du sicher, oder? http://www.hervejeanne.de/saitenmatrix-d Er hat Samples von Anima und Gut-a-like Swingmaster

Ansonsten hatten mich die Pirastro Evah Pirazzi Slap auch überrascht, die trotz des Namens auch super pizz-Saiten zu sein scheinen und soundmäßig auch Richtung Darm gehen: https://www.youtube.com/watch?v=hAxRLkbTgWs Hab sie allerdings selbst noch nicht ausprobiert.

Vielleicht wäre es auch eine Alternative, mal echte Darm-Saiten auszuprobieren? Die Efrano-Saiten sind da recht preiswert und klingen auch gut: https://www.youtube.com/watch?v=duTK6n0Vzow

Schöne Grüe
Johannes

Samy Profilseite von Samy, 15.10.2020, 18:52:53
DrJohn Profilseite von DrJohn, 15.10.2020, 19:20:55
?
rehblau Profilseite von rehblau, 23.10.2020, 10:16:16

Hallo Johannes,

danke für die Antwort! Ja, die Stringmatrix kenne ich, ist sehr hilfreich, die Gut-a-like Swingmaster scheinen mir etwas zu dumpf, wenig Obertonreich, ebenso die Efrano, ich spiele eben nicht nur Staight Ahead Musik, sondern auch Moderneres und Arco.

Wie wahrscheinlich einige Anderen warte ich auf die Tempera Saiten, die in der Entwicklung sind. Als Übergang werde ich wahrscheinlich Evah Pirazzi Slap oder Innovation probieren, mal sehen, wie lange ich meine Animas noch spielen kann so ohne Gigs (Corona).

bis jetzt scheint es noch nicht viele verzweifelte Velvet Spieler*innen zu geben, auf diesen Austausch hatte ich gehofft. Grüße Rehblau

DrJohn Profilseite von DrJohn, 25.10.2020, 19:33:15

Hi Rehblau,

zum einen finde ich, dass Darm-Saiten gestrichen gar nicht unbedingt weniger brilliant als Stahlseiten klingen. Zum anderen mag ich Darm-Pizz-Sound auch sehr in modernem Jazz, den ich auch viel spiele. Aber das ist natürlich eine Geschmacksfrage.

Tempera finde ich auch interessant. Sollte man vielleicht man einen Extra-Thread dafür aufmachen. Gerade jetzt, wo der Newsletter mit der Info kam, dass es auch Pizz-Saiten geben wird (anfangs war auf der Homepage nur von "Streicher-Saiten" die Rede).

Ich trauere übrigens auch den Velvet-Saiten hinterher, weil ich total gerne mal die Compas 180 auf meinem einen Bass ausprobiert. Die Klangen in Hervés Video echt vielversprechend und ich hatte sie auch mal "live" auf dem Bass eines Kollegen getestet.

Schöne Grüße
Johannes

raumfahrer Profilseite von raumfahrer, 28.10.2020, 10:06:05

Hallo Rehblau,    

ich spiele auch seit Jahren die Animas und stehe vor dem gleichen Problem, glücklicherweise habe ich noch 1 Satz bunkern können. Die Evah pirazzi Slap scheinen ja eine Alternative zu sein, falls Du sie probierst, bitte bitte ein Feedback......

Gruß Uli

 

 

 

hervejeanne Profilseite von hervejeanne, 29.10.2020, 09:44:41

Einige von euch hatten mir diese Frage auch schon direkt gestellt. Ich habe leider keinen heißen Tipp. Ich denke dass die EP Slap vom Klang/Timbre her nicht besonders nah an den Animas sind: Die Animas haben ja viele (komplexe) Obertöne, die EP Slap klingen im Verglich deutlich dumpfer. Aber in Bezug auf Saitenspannung und Streichbarkeit könnte es passen (EP Slap lassen sich gut streichen).

Ansonsten hatte ich angeregt, Innovation Silver/Golden Slaps auszuprobieren (Golden sollen minimal mehr punchy klingen, ich habe die aber noch nicht ausprobiert). Die haben einen helleren Klang und ich würde sagen dass die im Punkto Sustain zu den Animas passen können (etwas mehr Sustain als EP Slap). ABER: Die Kunststoffumwicklung macht diese Saiten sehr schlecht streichbar.  Hat jemand Erfahrung mit dem anrauen der Oberfläche? Ich hörte, dass das helfen soll. 

Vielleicht kann man sich auch Innovation Polychrome anschauen, die hatte ich nur kurz auf dem Bass, im Moment habe ich die nicht zu Hause. Aber demnächst will ich diese Saiten ausführlicher testen. Im meine, dass die grob in Richtung EP Slap gehen, aber nicht ganz so Old School (nicht ganz so dunkel und nicht so kurz im Sustain).

DrJohn Profilseite von DrJohn, 29.10.2020, 10:34:29

Ich hab eine ganze Weile lang die Presto Jazzicato mit Kunstoffumwicklung gespielt (E+A in Kombination mit D+G Darm blank). Nachdem ich sie im Bogenbereich mit Sandpapier etwas angeraut und mit frisch kolophoniertem Bogen "eingestrichen" hatte, ließen sie sich ganz ok streichen. Nicht so gut wie echte Streichersaiten oder gute Hybrid-Saiten, aber gut genug für gelegentliches Klassik-Spiel.

DrJohn Profilseite von DrJohn, 29.10.2020, 10:26:17

Hi, ich hab mal bei Tempera angefragt, wann die Saiten kommen, ob sie für pizz geeignet sind und was sie kosten sollen. Hier ein paar interessante Punkte aus der Antwort von Jan-Ole:

  • Wenn es gut läuft, handelt es sich nur noch um Wochen. Es gibt allerdings eine Warteliste.
  • Die Saiten werden über Händler (bald auf der Homepage) und direkt online verkauft.
  • Preis: 380-400€ plus Mehrwersteuer
  • Tempera (zumindest diese erste Version) ist für Streichen optimiert. Sie klingen wohl pizz besser als andere Streichersaiten, aber für Jan-Oles Geschmack nicht optimal.

Das kann jetzt jede*r für sich interpretieren. Für mich als überwiegend Jazzer heißt es, dass Tempera in der jetzigen Form erst mal nicht interessant ist, zumal man für den Preis ja 2-3 andere Saiten-Sätze ausprobieren kann.

Schöne Grüße
Johannes

Samy Profilseite von Samy, 29.10.2020, 15:37:08

Ich habe aber auch irgendwo gelesen, dass es in "absehbarer Zeit" (was auch immer das bedeutet) auch Temperas geben soll, bei denen der pizz- Ton optimiert werden soll...1 mir fällt gerade nur nicht mehr ein, wo das war...7 ich bin jedenfalls gespannt auf die Temperas und auch auf ihren pizz-Einsatz, nachdem vor ein paar Monaten Kaplans auf einem anderen Bass probiert habe, die mich auch und gerade pizz total begeistert haben....zumindest auf diesem Instrument...

schaedlich! Profilseite von schaedlich!, 15.12.2020, 14:38:36

Wurde mir (am Tel. auch so gesagt.  ;-)

DrJohn Profilseite von DrJohn, 28.11.2020, 19:27:20

Fundstück: Auch Rufus Reid vermisst die Animas schon, hat aber noch ein paar Sätze gebunktert: https://www.youtube.com/watch?v=vjP1N4KKJJ4&t=1406s

Ich habe mittlerweile die Evah Pirazzi Slap auf meinem Bass und kann bestätigen was Hervé schon geschrieben hat: Sie sind vom Klang her kein Ersatz für die Animas, höchstens von der Spannung her. (Mir als Darm-Sound und -Spielgefühl-Fan gefallen sie übrigens sehr gut, da sie sich auch gut streichen lassen und die Mischung D,G darm und E,A umwickelte Synthetik ziemlich gut harmoniert.)

@Samy: Das mit den Tempera-Pizz-Saiten stand in dem Newsletter drin, siehe auch meinen Beitrag weiter oben vom 25.10.2020, 19:33:15. Ich hatte bei Tempera danach gefragt, aber keine Antwort erhalten, wann es die geben wird. Wahrscheinlich haben die erst mal mit den Arco-Saiten genug zu tun...

Schöne Grüße
Johannes

mattes Profilseite von mattes, 30.11.2020, 15:44:03

Moin

Ich habe eine Zeit lang Innovation Honey gespielt und war ganz glücklich damit, zuletzt waren die allerdings "durch", zunehmend matschig im Ton. In den USA will ich die nicht bestellen, ich will eine Rechnung mit MwSt haben. In Ermangelung von Alternativen habe ich Spirocore 4/4 mittel wieder aufgezogen, aber ich mag diese Saiten auf meinem Bass einfach nicht. G Saite zu dünn, zu metallisch, vor allem E Saite zu massiv und zu viel Sustain, Bogenansprache wirklich bescheiden. 

Evah Pirrazi habe ich ne Zeit lang gespielt, aber die Haptik von dicken gespannten Gummiseilen ist nicht so meins. Presto Nylonwound habe ich aus Verzweiflung auch schon ausprobiert, funktioniert auf meinem Bass aus verschiedenen Gründen leider nicht. Die ganz neuen Saiten von Markbass Contra Series sind mir zu elastisch, stelle die demnächst in die Markthalle. Ob Zyex light einen Versuch wert wäre? Ich frage mal hier, weil es hier im weiteren Sinne um Alternativen zu Stahlsaiten geht.

schaedlich! Profilseite von schaedlich!, 10.12.2020, 19:52:16

Hallo in die Runde -

auch ich habe Velvet "Anima" gespielt und vor kurzem zu meiner Bestürzung festgestellt, daß sie nicht mehr erhältlich sind. Ich habe keinerlei Informationen im Internet darüber gefunden, was da eigentlich los ist beim Stefan Schertler - ebensowenig wie Ihr, nehme ich an. Ich wundere mich, warum es nicht einmal einen Vermerk auf der Home Page gab - der Katalog ist nach wie vor unverändert im Netz ("Anima", z. B. unter http://www.sr-acoustic.com/index.php?id=3150 - Stand: heute). Immerhin sind die weltweit vertrieben worden und sehr viele Kollegen haben sie gespielt (Rufus Reid wurde ja schon erwähnt).


Also - ich habe dieses Kapitel für mich beendet und die sog. Animas runtergenommen von meinem "Darmsaiten-Baß" - obwohl sie noch nicht so ganz austauschbedürftig waren. Aber die Perspektive, jetzt noch vielleicht ein Jahr drauf herum zu spielen und erst dann keinen Nachschub mehr zu bekommen, finde ich nicht akzeptabel. Ich habe mich anderweitig umgeschaut.


Zunächst habe ich geglaubt, daß die Pirastro "Evah Pirazzi SLAP" eine Alternative seien. Da es davon die beiden Versionen mit D- und G-Saiten als Darmsaiten und auch als Kunststoffkern-Saiten mit Metallumspinnung gibt, habe ich mir gleich mutig die Darmsaiten-Version mit einer zusätzlichen Kunstoffkern-G-Saite bestellt. Schade, daß ich zu der Zeit die Notiz von Hervé hier noch nicht gefunden hatte, denn EP/Slap waren (auch) für mich keine Erfüllung (und sie stehen zum Verkauf): die Saiten klingen im Grunde gut, schön natürlich und tatsächlich "nach Darm" (die Kunstsoffkern-G allerdings NICHT) - aber für meinen Geschmack einfach zu arg altmodisch/"old school" mit SEHR kurzem Sustain etc. Insgsamt klingen sie dumpf und sind mir auch im Handling viel zu weich. Ich habe das Gefühl, ich bleibe ständig irgendwo hängen, kann sie wer-weiß-wohin langziehen und bis ich den Ton loslasse, ist der Takt vorbei. So ungefähr...
 

Daraufhin habe ich noch mehr Mut zusammengenommen und Gerold Genssler kontaktiert.
Er hat mir viel Interessantes gesagt. Zunächst einmal hat er mir für meine Wunschvorstellungen von Darmsaiten-Sound die "J-ROQUE" empfohlen. Um es vorwegzunehmen: die gibt es - obwohl im Katalog noch etwas anderslautendes steht. Und vor allem: sind wirklich klasse. Der Sound ist super und sie fühlen sich sehr gut an, haben auch eine anständige "gefühlte Zugspanung" (kein Ähnlichkeit mit Wäscheleinen :-) Die Verarbeitung ist offensichtlich spitzenmäßig und obendrein sehen sie schön aus, finde ich.

Ich habe mal eine kleine Meditation auf Video aufgenommen (in jeder Hinsicht ohne Perfektionsanspruch) - hier zu sehen bzw. natürlich vor allem zu hören:
https://youtu.be/ltiv453pzc8
Ich würde sagen, daß diese Saiten eher die Nachfolde der "Velvet GARBO" antreten könnten - sie sind besser! - weil sie deutlich dicker sind als die meinerseits vorher gewohnten "Anima" (Garbos hatte ich vordem eine Zeitlang gespielt). Ich bin aber dabei, mich (wieder) umzugewöhnen, da sie einfach so gut klingen. Natürlich sind bei einem Preis von (netto) 500 Steinen leider keine Experimente quer durch Gerold Gensslers Katalog möglich, aber es gibt die darin aufgeführten Saiten. Der Katalog ist leider lange nicht aktualisiert worden, aber Gerold hat bereits angekündigt, daß es demnächst ein Update 2021 geben soll.

Aktuell habe ich für einen anderen Baß noch die "BASSO" bestellt. Sie kommen demnächst - in neuester Version. Ich bin riesig gespannt.
Auf basswort.de und hier werde ich dann auch noch etwas dazu schreiben.

hervejeanne Profilseite von hervejeanne, 11.12.2020, 13:22:51

Danke Johannes für diese Infos.

Ja, von den EP Slap (komplett synthetik)  bin ich auch nicht 100% überzeugt. Ich bin seit zwei Jahren Fan von Pirastro Oliv für G und D und suche einen Synthetik Set, der in diese Richtung klingen würde (hat jemand Tipps?). Die EP Slap Synthetik gehen grundsätzlich in die Richtung, klingen aber doch etwas "toter" (Sustain/Obertöne), haben weniger "Substanz" im Ton, und haben auch etwas weniger Spannung (obwohl so krass wie du, Johannes, finde ich die Spannung persönlich nicht). Ich hatte schon bei Pirastro angeregt zu probieren, einen Prototyp EP Slap Synthetik mit etwas mehr Spannung herzustellen, aber die haben sich darauf noch nicht zurück gemeldet.

Bzgl. Sonores/Genssler: Ein Kollege hat die Basso Saiten (hier zu hören: https://youtu.be/MUzDmfxdZ7M ) und die finde ich auch super, vielleicht bestelle ich die auch mal. Ich würde sagen, die liegen klanglich zwischen Velvet Compas 180 und Pirastro Oliv (D/G). 

schaedlich! Profilseite von schaedlich!, 11.12.2020, 16:59:41

Hallo Hervé - bin über die EP/Slap ganz Deiner Meinung. Mit der Zugspannung: ich fand sie tatsächlich zu weich, habe aber in der Beschreibung ein bißchen "literarisch" übertrieben, mit Verlaub. Spaß muß sein ;-)

Danke für das Hörbeispiel - klingt wirklich interessant.
Ich werde mit auch entsprechend zurückmelden, wenn ich die BASSO erhalten und probiert habe.

rehblau Profilseite von rehblau, 11.12.2020, 12:50:47

hallo zusammen,

zunächst mal: vielen Dank für Eure Reaktionen auf die Frage: "Ersatz für Velvet Anima?".
Ich habe selbst bisher noch keine Alternativen getestet, da mein Anima Satz noch "tut", wollte mich einfach rechtzeitigauf die Alternativen vorbereiten. Der letzte Beitrag von Johannes über die J-Roque Saiten von Gerold Genssler ist äusserst interessant. @Johannes, die Seiten deiner Aufnahme G.a.m.a. klingen sehr gut!
Ich finde im Netz allerdings keinen Katalog von Gerold, d.h. die kriegt man nur persönlich bei ihm? Habt ihr seine Kontakt E mail? Ich denke diese Seiten J Roque sind schon relativ alt? Was ist Basso? Auch Genssler Saiten? 
Es ist den meisten ja bekannt dass er unter dem Namen Tempera neue Saiten entwickelt, die Klassiksaiten sollen demnächst fertig werden, später sollen Jazzsaiten folgen.
So lange kann ich aber wahrscheinlich nicht warten.

Ich melde mich wieder wenn ich etwas probiert habe und freue mich über Infos über ältere Genssler Saiten, die noch zu kriegen sind, das scheint für mich die iteressanteste Alternative zu sein.

Grüße an die Kolleg*innen Rehblau
 


 

 

 

 

 

Samy Profilseite von Samy, 11.12.2020, 15:54:42

Hier findest du die Flyer von Gerold... das sind meines Wissens nach die "aktuellsten" Infos, die es als eine Art "Katalog" gibt...

schaedlich! Profilseite von schaedlich!, 11.12.2020, 17:34:10

Ich hab da auch erstmal überhaupt nicht durchgeblickt.
Habe dann aber auch die Liste und die Hörbeispiele gefunden - fand aber beides nur bedingt aufschlußreich.
Habe G. nach tel. Rücksprache dann so verstanden, daß es alle Saiten in dem Katalog nach wie vor bzw. auch wieder gibt - auch z. T. in weiterentwickelten Versionen, zumindest, was die BASSO angeht..

Durch die Entwicklung der neuen "Tempera" usw. kam er wohl nicht dazu, das alles mal wieder zu aktualisieren, aber das soll ja demnächst passieren (wie schon gesagt. s. o.).

rehblau Profilseite von rehblau, 11.12.2020, 12:53:09

P.S. ich vergass zu erwähnen, dass ich an Stefan Schertler (Velvet Strings) persönlich geschrieben habe: Frage was er empfiehlt, aber keine Antwort erhalten.

schaedlich! Profilseite von schaedlich!, 11.12.2020, 17:58:15

Hallo rehblau - das paßt nach meinem Empfinden zu dem gesamten "Geschäftsgebaren" dort (falls man  es überhaupt so nennen kann).
Ich meine, ein zunächst weltweit vertriebenes Produkt im Wortsinn sang- und klanglos einzustellen, ohne die kleinste Information an die Außenwelt abzugeben, ist schon mindestens seltsam. Ich habe jedenfalls intensiv recherchiert und konnte rein garnichts entdecken.
Aber gerade wegen dieser doch einigermaßen blasiert erscheinenden Informationspolitik - wie es mir eben vorkommt - möchte ich mir erlauben, einen kurzen Kommentar vom Gerold Genßler aus einem Tel.-gespräch zu zitieren. Aus seiner Sicht sei es nämlich eigentlich sogar erstaunlich, daß man es dort zustandegebracht habe, die Saiten quasi in Eigenregie überhaupt über so lange Zeit zu produzieren - die er ja vor 17 Jahren entwickelt hatte. Es seien aber bestimmte Kenntnisse dort später nicht mehr vorhanden und daher vorauszusehen gewesen, daß man mit der Zeit immer mehr Probleme in der Fertigung usw. bekommen würde. Der Punkt wurde offenbar nun erreicht.
Gut, das erklärt zwar noch nicht dieses Schweigen auf seiten von Schertler/Velvet, aber mir genügt G.´s Kommentar so weit.
Man muß jetzt nach vorn schauen, nicht?

schaedlich! Profilseite von schaedlich!, 15.12.2020, 15:29:27

Noch etwas zu den Saiten "Velvet ANIMA":  auch dafür könnte sich eine mögliche Nachfolge im Portfolio von Gerold Genßler finden: ich vermute das so bei der Sorte "AP".
Die sind dünner und die tieferen Saiten haben eine Metall-Umspinnung (kein Flachdraht, sondern G. schleift Runddraht außen flach!). Die Bezeichnung steht übrigens laut G. für "all purpose".
Schön und gut, nur müßte man sie halt mal ausprobieren können...

Es gibt ein Video von John Goldsby https://youtu.be/snkcdWu6U_I
Zu "Saiten" steht zwar nix dabei, aber ein Kollege sagte, das seien Genßler APs.
John spielt das super toll. Mein persönlicher Eindruck vom Klang ist: auch sehr schön! Nicht so ausgeprägt nach "Darmsaite" wie die J-Rs. Die Attack ist ebenfalls sehr deutlich; das Sustain unerwarteterweise (sogar) kürzer als bei den J-Rs. Liegt vielleicht aber auch an Baß/am Spieler. Ein weites Feld. ...

Ich habe G. angefragt, aber es gibt z. Zt. (Mitte Dez. 20) leider keine AP - erst wieder frühestens irgendwann im Januar. Ich bin mir noch nicht sicher, ob ich mir die auch noch leisten kann/sollte. Allerdings möchte ich es gern wissen ;-) und werde ihn dann jedenfalls nochmal anfragen. Mal sehen, was daraus wird.

Ich war ja nach den (dickeren) GARBO vorzugsweise die dünneren ANIMA gewohnt, lasse mich aber nun auf die (wiederum dickeren) J-ROQUE hier ein, weil sie so schöne, tragende Bässe haben und diesen besonderen "tief-mittigen Punch", den ich so noch mit keinen anderen "Darmsaiten-artigen" gehabt habe. Die Zugspannung ist zwar weicher, wenn so will: gutmütiger als bei z. B. HELICORES (die ich auf einem anderen Bass spiele), aber nach einer gewissen Eingewöhnungszeit kann man auch hin und her wechseln (ich glaube, man muß sich auf Metallsaiten dann aber auch extra ein bißchen fit halten :-) Arco scheinen sie etwas leichter anzusprechen als echte Darmsaiten (mit denen ich arco in der Tat nicht gut umgehen kann), aber Genaueres weiß ich zu dem Aspekt noch nicht.
Daß sie (die J-R.) eine - obendrein qualitativ deutlich bessere - Nachfolge für die Velvet-Garben sein könnten, sagte ich ja weiter oben schon.

Die J-R brauchen übrigens (insbes. wg. der relativ großen Materialmasse - viel Seide halt ;-) eine recht lange Einspielzeit. Jetzt nach etwas mehr als einer Woche klingen sie auch schon wieder "offener", singen etwas mehr. G. sagte, er findet, daß die Saiten auf meiner Aufnahme noch etwas "zu" klingen würden (da hatte ich die Saiten so 3-4 Tage).
Er empfiehlt, die Saiten (insbesondere die tiefen) auch ruhig hin und wieder in der Mitte anzufassen und lang zu ziehen (habe ich schon gemacht). Die Fasern müßten sich noch richtig "aneinanderlegen, Backe an Backe" - schön anschauliche Beschreibung.  Tja, ich arbeite daran ...

P. S. Trotz Ankündigung komme ich vorerst noch nicht dazu, mehr bzw. weitere Erfahrungsberichte auf basswort.de zu schreiben. Ich melde mich wieder.

Und apropos Aufnahme: das Gerät war eine Kamera SONY MV1. Das kleine Ding ist dafür gebaut, aus möglichst geringer Entfernung mit Schwerpunkt Sound möglichst eine ganze Band aufzunehmen (Youtube-Clips u. ä.).. Das erklärt die - nicht einstellbare - Weitwinkel-Perspektive und den relativ guten Sound.

DrJohn Profilseite von DrJohn, 15.12.2020, 17:51:18

Das finde ich gut: Johannes testet sich durch den Genssler-Katalog, macht immer so eine schönes Video und bereichert uns mit dem Wissen um Saiten und schöner Musik. thumbs_up3

schaedlich! Profilseite von schaedlich!, 11.03.2021, 16:34:27

Nachdem jetzt ein wenig Zeit vergangen ist, möchte ich, wie versprochen, wenigstens schon einmal einen Zwischenstand mitteilen - obwohl ich die Frage "Ersatz für Velvet Anima-Saiten" (zumindest für mich) noch nicht lösen konnte.


Ich vermute, daß es Gerold Gensslers "CORAX" sein könnten - aber er hat sich dazu recht unklar geäußert. Jedenfalls bin ich daraus nicht schlau geworden, habe mir aber  vorgenommen, das noch einmal mit ihm zu besprechen. Den Test bez. "Corax" konnte ich jedenfalls noch nicht finanzieren 3. Ist aber in Planung...

Der Zwischenstand zu "J-Roque" ist so ungefähr, daß sie sich sehr schön bewähren.
Ich muß nun aber quasi zwischendurch vorwegschicken, daß sie leider zur Zeit nicht lieferbar sind. Schade! G.G. erklärte das mit Materialproblemen bei der Rohware von chinesischen Seidenlieferanten. Es wird noch etwas dauern...
Apropos: es dauerte ja, wie gesagt, ein Weilchen, die Saiten einzuspielen; mittlerweile sind sie das aber auch, denke ich. Zu Beginn war ich von den beiden höheren Saiten begeistert, mit den beiden tieferen Saiten A und E aber noch nicht so zufrieden. Tatsächlich haben die A und E durch die größere Materialmenge etwas länger für das Eingespieltwerden gebraucht. Logisch, eigentlich. Jetzt klingen sie aber schön ausgeglichen und die Übergänge zwischen den einzelnen Saiten sind nun auch gut, insbesondere der von der A- zur D-Saite - der ja etwas "sensibel" ist (bzw. jedenfalls hier eben auch war). Anfangs - so direkt "aus der Packung" - waren mir die Saiten eine Nummer zu dick, weshalb ich sie eher mit Velvet "Garbo" verglichen habe. Mindestens. Man gewöhnt sich aber daran (jedenfalls habe ich mich daran gewöhnt) und jetzt lege ich viel mehr Wert auf den "fetten Punch", den sie natürlich durch diese Beschaffenheit haben. Zwischendurch hat mir G.G. freundlicherweise die E- und die A-Saite der Sorte "AP" zum Vergleich zur Verfügung gestellt, aber das ist eine etwas andere Welt und so haben die beiden Sorten auch nicht so recht zusammengepaßt. Die "AP" (das bedeutet: All Purpose) sind dünner, daher klarer und haben mehr sustain. Sie sind insgesamt nicht ganz so laut; klingen ansonsten (so weit ich das anhand der beiden tiefen Saiten, also recht eingeschränkterweise feststellen konnte) eher nicht explizit nach "Darmsaite", aber haben einen schönen, warmen Ton. Die Dynamik und alles andere ist gut für jazz-pizzicato und obendrein haben sie eine richtig gute Arco-Ansprache. Also offenbar ziemlich coole "Allround"-Saiten. Durch diese Erfahrung war mir dann jedenfalls klar geworden, daß die "J-Roque" eben doch sehr gut aufeinander abgestimmt sind. Meine Erfahrung ist also: ich mußte etwas Geduld haben. Der "Darmsaiten"-Sound ist, wie gesagt, bei den "J-Roque" sehr ausgeprägt und authentisch, außerdem ist aber die Arco-Ansprache nach meinen (allerdings nicht sehr umfassenden Erfahrungen) wesentlich besser, als bei Natur-Darmsaiten. Trotzdem muß man sich natürlich darauf einstellen - dann geht es jedoch ganz gut. G.G. hat übrigens noch erläutert, daß die "J-Roque" aus der Idee eines kompletten Satzes "nicht umsponnener Darmsaiten" entstanden sind. Die sollten jedoch mehr Sustain und Klarheit im Klang haben. Das ist, so würde ich abschließend sagen, sehr gut gelungen.
Auf dem kleinen Video-Clip, den ich mal aufgenommen hatte, als ich die Saiten erst ein paar Tage drauf hatte, ist der Klang trotz der relativ kurzen Einspielzeit ziemlich weitgehend so "enthalten", wie er eigentlich auch jetzt ist. Also wie gesagt: "untenrum" etwas klarer, differenzierter und etwas mehr sustain (insbesondere auf der A-Saite). Wer das nochmal nachhören will: https://youtu.be/DGrWxJnPMyA (ich hatte das Video zwischendurch gelöscht und mit angemessen kleinerem Bildausschnitt nochmal hochgeladen; vorher kannte ich mich mit der Video-Bearbeitung noch nicht aus..).
Zu den "BASSO"-Saiten: auf einem meiner Bässe klangen die sehr vielversprechend. Eine schöne Alternative zu Stahl in jedem Fall. Keine Darmsaite, würde ich sagen. Ich muß sie beizeiten jedenfalls noch auf einem anderen Baß ausprobieren (die Saiten sind übrigens "mensur-größenmäßig" alle recht flexibel). Dafür brauche ich jedenfalls noch mehr Zeit. Ich melde mich wieder, wenn ich mehr weiß.
So long, schöne Grüße!bye

hervejeanne Profilseite von hervejeanne, 11.03.2021, 23:30:48

Danke Johannes!

Ich konnte vor kurzem auch J-Roque und Basso auf den Bässen eines Kollegens testen. Mein Eindruck war auch, dass die J-Roque sehr interessant sein könnten für Anima- (und vielleichz auch Garbo-) Spieler. Es ist natürlich ungünstig, dass die gerade nicht verfügbar sind!

Aber die Basso waren noch mehr nach meinem Geschmack. Die haben weniger diesen "komplexen", obertonreichen Sound, der auch etwas holziges hat, sondern klingen "glatter", sauberer, also (wie du sagst), in Timbre-Hinsicht nicht so sehr Richtung Darm. Aber wie findest du deren "Envelope" also den dynamischen Verlauf? Würdest du sagen dass die ähnlich viel Punch haben wie Pirastro Oliv (G und D)? Mein Eindruck war dass die ein bisschen die Charakteristik von Oliv G auf allen Saiten übertragen, vielleicht eine Nuance heller, und das wäre für mich eine tolle Sache. Ich brauche auf jeden Fall etwas Punch am Tonanfang und habe etwas Angst, die Bassos zu bestellen, wenn ich dann feststelle, dass die doch nicht ganz so punchy klingen. 

schaedlich! Profilseite von schaedlich!, 15.03.2021, 23:18:40

Hallo Hervé -

gerne würde ich da etwas antworten, muß aber vorwegschicken, daß es einige Jahre her ist, daß ich Oliv D und G auf einem Baß hatte. Meine Erinnerung ist deshalb nicht so frisch ... Die nun mit den BASSO von G.G. zu vergleichen traue ich mich jetzt noch nicht, weil ich mit denen einfach noch nicht genug Erfahrung habe.
Übrigens hast Du einen sehr schönen Sound mit der Kombination aus den Evah "Slap" E & A und den Oliven D & G. Aber ich weiß ja: Außenstehende können das nie so differenziert hören ;-)

Meine "Oliv-Erfahrungen" beziehen sich ausschließlich auf einen Baß, der sozusagen von Haus aus trotz bester handwerklicher Qualität nicht so allzu interessant geklungen hat (ein Rudolf Fuchs, Aalen, aus den 1960er Jahren; befindet sich nicht mehr in meinem Besitz). Mit den beiden Oliven hat er aber gleich viel interessanter geklungen. Die habe ich damals mit einer Obligato A und einer Helicore Hybrid E kombiniert.

Ich hatte die Basso´s neulich auf einem Baß, auf dem sie mir irgendwie zu glatt und zu hell klangen. Ein Problem allerdings mehr von dem Baß und weniger von den Saiten, wie ich weiß. Auf diesen Baß habe ich anschließend einen gebrauchten Satz Evah´s Weich aufgezogen und das war in dem Fall die Lösung. Ich komme gleich nochmal darauf zurück.
Den, wie Du es so treffend nennst, also den "Envelope" von den Basso´s fand ich sehr überzeugend. Sie haben eine Art "breiteren Punch" als Metall (insofern ähnmlich wie Oliv) und eine sicherlich ebenso kräftige Dynamik, bleiben auch schön voll in den höheren Registern. Mehr kann ich aber z. Zt. noch nicht sagen.

Noch kurz was zu Evah´s: ich finde zumindest die "Weich" (die "Medium" kenne ich nicht) haben gleich mehrere gute Eigenschaften - insbesondere scheinen es gelungene "Allround"-Saiten zu sein (also für arco und pizz). Zwar vermisse ich bei der G-Saite pizzicato ein kleines bißchen so etwas wie ein eindeutiges Timbre; sie klingt mir also ein wenig wie - sprichwörtlich - "nicht Fisch, nicht Fleisch", aber das fällt letzten Endes nicht allzu sehr ins Gewicht. Auf dem Bass spiele ich vorwiegend arco und das geht sehr schön. Live in einer Band habe ich noch so gut wie keine Erfahrung - aber Kunststück: da geht ja z. Zt. auch so gut wie garnichts. Kommt hoffentlich bald wieder ... Eine besonders wichtige Eigenschaft der Evah´s scheint mir zu sein, daß sie tatsächlich kleinere "Problemzonen" an einem Baß ausgleichen, mildern können. Das habe ich noch bei keiner anderen Saite erlebt - heilsame Wirkungen, sozusagen. Das Gegenteil gibt es wohl häufiger: so allerhand Saiten, die problematische Regionen an einem Baß sogar noch intensiver hervortreten lassen können....

Jetzt möchte ich als nächstes die Basso´s auf dem Baß spielen, der im Moment seinerseits noch Evah Weich drauf hat. Ich glaube vorläufig und intuitiv, daß die beiden Saitensorten letztlich gar nicht einmal so ganz unähnlich zueinander sind und bin jedenfalls gespannt auf den Vergleich. Demnächst werde ich den Wechsel wohl mal in Angriff nehmen und dann kann ich mehr sagen.
Ich frage mich gerade: müßte man nicht allmählich einen neuen Thread eröffnen?

Zu den "J-Roque" möchte ich noch nachtragen, daß mir auch hier die Live-Erfahrungen in einer Band noch fehlen. Erst dann weiß man ja wirklich, was mit den Dingern los ist :-)
Wie gesagt, die Live-Erfahrungen kommen hoffentlich bald wieder ...
Was ich Dir und allen Kollegen, die hier vielleicht mitlesen, natürlich auch wünsche.

So long - Johannes

Neuester Beitrag hervejeanne Profilseite von hervejeanne, 16.03.2021, 13:04:58

Hallo Johannes,

vielen Dank für diesen ausführlichen Post.

Das ist großartig, dass du die Bassos auf den Bass aufzieht, der bisher Evah weich hatte denn: Evah weich finde ich ziemlich gut, nur dass die nicht ganz so viel Anfangspunch haben wie die Olivs (bei Oliv spreche ich immer nur von G & D, da A & E Oliv für mich nicht wirklich brauchbar sind) haben. Für meinen Geschmack/meine Spielweise zu wenig. Insofern: Wenn du feststellt, dass die Bassos mehr Punch bzw. einen deutlicheren Attack als die Evah weich haben, dann würde ich die wahrscheinlich auch bestellen. 

Danke für deinen Kommentar zu meinem Oliv/EP-Slap sound. Mein Hauptbass hat seit längerem Oliv oben und Genssler Wraps unten. Das harmoniert noch einen Hauch besser als mit EP-Slap (auch wegen der Spannung), und der Sound der Gensslers hat ein bisschen mehr Substanz. 

Also, bin gespannt auf deine Erfahrungen zu den Bassos!

Alles Gute

Hervé

 

rehblau Profilseite von rehblau, 16.03.2021, 11:31:36

Hallo zusammen,
zunächst mal: vielen Dank für eure Gedanken und geteilte Experimente, ganz toll! Es scheint noch nicht wirklich der perfekte Ersatz für Velvet Anima gefunden zu sein, aber immer wieder kommt Genssler ins Spiel als zukünftige Alternative (alle warten auf die neuen Jazzer Saiten). Ich selbst warte noch bis mein letzter Satz Anima gar nicht mehr tut und mir nix übrig bleibt als zu wechseln. Mit Sicherheit werde ich mit Genssler experimentieren, denn gemischte Saitensätze sind nicht mein Ding, zu viele Parameter, Brüche, Möglichkeiten, Instrumentenabhängigkeiten etc... J-Roque oder Basso darauf scheint es rauszulaufen. Je nachdem was dann zu kriegen ist,  ich werde eines schönen Tages meine Meinung kundtun. besten Dank! rehblau

 

 

 

 

 

 

joerghess Profilseite von joerghess, 16.03.2021, 12:07:17
Hy zusammen, ich bin gerade sehr begeistert von Pirastro Perpetual mit Pirastro slap Darm g saite.
Für mich die ideale Zugspannung, direkter Sound, ohne zu viel Kraft spielbar, nur pizz. gespielt.
Kenne mich nicht mit Velvets aus und kann hier nichts dazu sagen.
LG Jörg Heß
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