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Wie lange habt ihr Unterricht genommen.

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Basst_scho Profilseite von Basst_scho, 21.09.2020, 11:58:37
Wie lange habt ihr Unterricht genommen.

 

 Grüß Euch,

Habe 2015 im zarten Alter von 48 Jahren das Kontrabassspiel begonnen,und seitdem in den Untericht gegangen.

Nun spiel ich auch schon seit einem Jahr in einem Orchester,was nicht gerade leicht ist.

Muß da sehr viel üben,und nebenbei noch Unterricht wird mir nun etwas zuviel.

Aber ich weiss auch ,dass ich sicher noch lange nicht ausgelernt habe.

Nun würde mich interressieren,wie lange seit ihr so in den Unterricht gegangen.

Musikalische Grüße

Basst_scho

 

 

 

16fuss Profilseite von 16fuss, 21.09.2020, 12:00:24

Ich bin nach den ersten 10 Jahren recht gut allein klargekommen. bassist

Uli Profilseite von Uli, 21.09.2020, 21:52:47

Weiß gar nicht mehr genau...so mit Anfang bis Mitte 50 habe ich ein gutes Jahr pizzicato bei einem Jazzer in einer Musikschule gelernt. Danach ein knappes Jahr bei einem Klassiker das Bogenspiel. Allerdings hatte ich vorher schon viele Jahre Kontrabasstubaspiel 'auf dem Buckel'. Da wußte ich wenigstens, was auf dem Notenständer liegt. Aber ich lerne jetzt mit Ende 60 immer noch dazu, und das wird auch so bleiben. Und es macht Spaß! heart

Claudia Profilseite von Claudia, 22.09.2020, 11:10:25

Servus,

bei mir sind's jetzt genau 6 Jahre Unterricht. (1x pro Woche, nur in den Schulferien nicht) und ich hab immer noch einige Noten im Schrank liegen, von denen ich spieltechnisch noch ein ganzes Stück entfernt bin. Und ich red da jetzt nicht von den Cello Suiten, sondern eher so Sachen auf Jugend musiziert Level, wie das Lady Choice vom Stefan Schäfer. ;-)

Ich merk auch dass der Übe-Aufwand mit der Schwierigkeit der Stücke immer mehr steigt. Da bin ich ganz froh, dass ich mich in meinem kleinen Laien-Orchester eher langweile und dafür nicht zusätzlich üben muss. (Wir spielen keine Originale, sondern hauptsächlich vereinfachte Schulorchester Sachen. Oder halt meine verhassten Walzer, wo ich eh nur auf der Eins meinen Senf beisteuern darf...)

Ein "richtiges" Orchester würde ich, zusätzlich zum Unterricht, vermutlich vom Zeitaufwand auch nicht unterbringen, wenn nicht bei beidem mit den gleichen Stücken gearbeitet wird.

Viel Spaß weiterhin beim Spielen :-)

nagybögö Profilseite von nagybögö, 26.09.2020, 17:37:00

Die Antwort steht und fällt mit der Übezeit, die Du investiert hast. Das Erlernen eines Streichinstrumentes braucht Zeit.

Im Unterricht kannst Du die schwierigen Orchesterstellen des aktuellen Programms erarbeiten. Viele Orchesterstellen haben Etuden-Charakter, da kann man viel dran erarbeiten und Fortschritte machen.

Ste-Fan Profilseite von Ste-Fan, 01.10.2020, 09:39:07

Wenn es zeitlich (viele Muggen starten ja schon nach dem Kennenlernen der Leersaiten...), finanziell und menschlich passt, würde ich nicht aufhören damit, Unterricht zu nehmen. Es kann eine "Quality-Time" sein, die du in keiner anderen Form bekommen kannst. Und der Grund, mit Unterricht auzuhören, weil man nicht üben kann, ist m. E. irrelevant: Du gehst doch nicht in den Unterricht, um der Lehrkraft etwas abzuliefern, sondern um dir etwas von ihr abzuholen. Ich hatte wegen einer Abendschule mal ganz bewusst ein Jahr lang mir keine Zeit zum Üben genommen, bin aber weiterhin in den Unterricht gegangen, um das Bassspielen nicht aufgeben zu müssen und hatte es auch so mit meinem Lehrer abgesprochen. Es war eine sehr schöne Zeit mit viel Bass-Duos und Prima-Vista-Sachen. I.d.R. ist ja allein schon das Zusammensein mit einer Künstlerpersönlichkeit durchaus inspirierend...

Neuester Beitrag Basst! Profilseite von Basst!, 18.10.2020, 17:56:18

Hallo zusammen!

ich bin mit meiner antwort etwas spät... ich schliesse mich ste-fan zu hälfte an. ich bin jetzt 33jahre alt und gehe seit 7jährig immer in den unterricht. (zuerst cello, jetzt bass - aber es geht ums prinzip) was ich etwas anders mache ist, dass ich die unterrichtsphasen respektive abstände etwas variere, je nach lebenszustand und zeit wo ich dafür geben möchte. als kind ging ich all woche einmal und jetzt kann es sein, dass ich u.U. einen monat oder länger verstreichen lasse bis ich zur nächsten stunde gehe. 

ich sehe es auch nicht so, dass ich zum lehrer gehe und etwas "abliefern" muss, aber ich gehe auch nicht nur zum spielen zu ihm. ich übe zu Hause meine zeit, und wenn ich das gefühl habe, ich könne jetzt hier oder da unterstützung brauchen, gehe ich wieder in eine stunde. ich glaube aber, es kommt auch immer auf den lehrer und die "vereinbarung" was man lernen möchte und wo man hilfe erhalten will an.

zu der anfangsfrage gibt es aber meines erachtens keine "richtige" oder "falsche" antwort sondern das ist etwas wo jeder für sich entscheiden muss!

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