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zusatzbox

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slappy Profilseite von slappy, 24.01.2012, 22:04:32
zusatzbox

 hallo, hab noch eine frage. hab eine gk kombo 700 rb mit 2 mal 10er boxen. da der schlagzeuger auch bei den proben sehr laut ist würde ich sie gerne mit einer box erweitern habt ihr eine sinnvolle idee? gespielt wird rockabilly und blues.

Bassist14 Profilseite von Bassist14, 24.01.2012, 22:24:36

>>>habt ihr eine sinnvolle idee?<<<

aufrüsten bringts nicht, ich würde mit dem drummer reden, der soll leiser spielen, der 700rb ist doch eh schon sehr großzügig dimensioniert

midioma Profilseite von midioma, 24.01.2012, 23:45:58

Warum willst Du die Zusatzbox? Das wird nicht richtig klar. Bist Du insgesamt für das Publikum zu leise (das kann nur einer aus der Entfernung beurteilen), hört Dich die Band nicht oder hörst Du Dich nicht richtig wegen des lauten Schlagzeugers?

Wenn Du Dich nicht hören kannst: Die Box auf einen Stuhl oder Tisch stellen damit sie näher an deinem Ohr ist oder, wenn möglich, etwas nach oben und in Deine Richtung kippen damit Du mehr von den Höhen mitbekommst. Wenn es wummert und mulmt die Bässe etwas zurückdrehen. Der Kontrabassklang wird um die 700-800 Hz wichtig unter 100 Hz kann (fast) alles raus. 

Wenn die Band Dich nicht hören kann, könnte eine Box auf jeder Seite des Schlagzeugers hlfreich sein. Ansonsten den Bass mit in die PA und etwas (befreit von den tiefen Bassfrequenzen) auf die Monitore. 

Ich finde ja mehr als 200W sollte man auf der Bühne nicht verwenden müssen, der Rest muss von der PA und den Monitoren kommen. 

Puck Profilseite von Puck, 25.01.2012, 01:16:06

geh mit dem slap in´ne aktive monitorbox. z.B. "the box", kostet ca.150€ 

damit kannste dich garantiert hören

slappy Profilseite von slappy, 25.01.2012, 09:09:06

danke schon mal. ich hör mich schlecht und die band entsprechend. auch für kleine auftritte ohne pa wars ne überlegung. die monitorbox für den slap is ne gute idee. reicht die gerade als monitor oder kann die mehr?

TedHarbeck Profilseite von TedHarbeck, 25.01.2012, 10:41:00

Hallo Slappy,

Erstmal: Puck hat aus meiner Sicht vollkommen Recht. Ich kenn Deinen Verstärker nicht, ich habe das mal mit einer passiven Box auch so gelöst, die ich an meinen Trace-Elliot angeklemmt habe, die stand dann auf einem hüfthohen Staiv neben mir. Das war dann noch mal 50 Euro billiger und ging auch. Ein paar Jahre...

Aber: Ich war vor ein paar Jahren mal bei Einer 2X15 Fenderbox plus 4X10 Marshall für den Slap im Ü-Raum plus Monitor-Box.  Naja, aber ich mach das jetzt auch 30 Jahre und bin inzwischen so gut wie taub. Kein Witz und vielleicht mal eine Überlegung wert, ob man sich das antun möchte.... Die Frage ist dann irgendwann bei Auftritten, wozu man noch eine PA braucht. Der Sound draußen wird dann von der Backline völlig vermatscht. Hat man gar keine PA da, ist es auch immer ein Kompromiss zwischen dem Sound für draußen und seinem eigenem Gehör.  Da mir der Bass aber dann immer noch zu leise war, habe ich vor ein paar Jahren komplett auf InEar-Monitoring umgestellt, auch im Ü-Raum, und das klappt für mich super. Man ist dann aus dieser ewigen "LAuter-lauter-lauter"-Schleife raus.

Mein Fazit wäre: Gib den anderen Deinen Verstärkersound, mix Dir Deinen eigenen Sound per Kopfhörer dazu. Das hat auch den Vorteil, daß der Kopfhörer Drum und Rest dämpft. Aber das ist natürlich meine sehr persönliche Meinung, muss jeder selber wissen, wie ers macht.

Aber nicht vergessen: Wir machen ROCKabilly, das ist Rockmusik, und die ist laut. Jazztipps bringen höchstens was für Authentic-Sound, nicht für Neorockabilly usw. Wenn man diese Art von Musik auf diese unsere Art macht, wird man irgendwann körperlich dafür bezahlen.

Ted

badbone Profilseite von badbone, 25.01.2012, 12:29:11

Naja, wieso muss ich als Bassist immer die Aufrüstung betreiben und mit meiner Gesundheit bezahlen wenn, dieser Tip: "Der Trommler soll leiser spielen", einfach und kostengünstig ist? Genau so ist das auch mit den Gitarristen, da kommt einer an mit ner 120 Watt Fenderröhre, reist die zu zwei dritteln auf, damit die klingt und alle anderen haben taube Ohren.

Der GK hat doch hohe Leistung, vieleicht mal richtig einstellen. Das korrekte Frequenzbild macht viel aus. Bassfrequenzen sind halt sehr weit geworfenen Klänge, die hört man nicht gut von nahem. Sound ist ja auch eine Sache für sich, der Sound der mir als Bassmann gefällt muss lange nicht der Sound sein der im Gesamtklangbild gut wirkt. Das ist es in den meisten Fällen nähmlich nicht. Frag mal Mixer, was Du als Bassbühnensound gut findest, wird ein guter Mixer niemals dem Publikum zumuten, weil es meist nicht in das Gesamtsoundbild passt. Es darf niemals vergessen werden das Musiker den Sound nicht für sich sondern für das Auditorium sprich die Kundschaft machen. Wer klennt es nicht das der eigen Sound auf der Bühne total mies klang, aber im Publikum als positiv aufnommen worden ist.

Manchmal habe ich heute echt den Eindruck das es nur noch um Leistungsmäßiges Wettrüsten geht. Hauptsache laut, viel Leistung. Aber auch mal am eigenen Spielverhalten, Dynamik usw zu arbeiten kommt keinem in den Sinn. Es ist ja auch schwierig leise zu spielen, keine Frage.


Es wurde angemerkt das es auch um Auftritte ohne PA geht, haut der dann auch so auf die Felle? Einen richtig prügelnden Drummer zu übertönen braucht einiges an Wattleistung, sei es für Bass, Gitarre und Gesang. Denkt da auch mal jemand an die Zuhörer oder an den begrenzten Platz in kleinen Lokalitäten?

Die Tips zum eigenmonitoring sind gut, keine Frage. Insebesondere das InsOhrmonitoring. Ich habe auch noch  einen Bassturm, aber der geht nie mehr mit auf die Reise. Das schleppen tue ich mir nicht mehr an.

Ich Probe mittlerweile im keller von einem Mehrfamilienhaus, alles schön leise gestellt, Schlagzeuger spielt leise (dennoch mussten wir noch einiges im Raum dämmen). Ergebniss: Die Proben sind entspannter, kein fiepen mehr im Ohr und kreativer allemal da die Konzentration aufrecht gehalten wird.

Klar ist Rockmusik keine Aufzugmusik, dennoch wage ich mal einen Hinweis in die Vergangenheit: Womit haben unsere "Vorbilder" Musik gemacht? Was hatten die zur Verfügung? Auch wenn die Hörgewohnheiten heute anders sind, haben die alten Aufnahmen immer noch Druck und Dynamik und das ohne Monsteranlagen und Sounds die an Körperverletzung grenzen. Oder gehen wir noch weiter zurück, wie kommt es das man bei alten Swingbands, trotz Bläser und dem ganzen Pipapo den Bass heraushören kann, wenn man gerade alten ? 

slappy Profilseite von slappy, 25.01.2012, 14:13:50

danke jungs, aber zerfleischt euch mal nicht. ted hat schon recht rockabilly ist halt mal laut und dem schlagzeuger einen maulkorb verpassen geht nicht. ich merke halt, dass 2 mal 10er beim gk einfach zu wenig ist, egal bei welcher einstellung. hab schon ein paar preamps probiert, aber ich denke ich komm an einer zweiten box nicht vorbei. die frage war nur welche? oder ich stell meine komplette anlage um?  

TedHarbeck Profilseite von TedHarbeck, 26.01.2012, 11:14:19

Hai Slappy,

Bitte überlege nochmal, was genau Du benötigst:

Musst Du Dich gegen den Rest im Gesamtklang mehr durchsetzen? Frag die anderen, ob Sie Dich laut genug hören, ich habe noch nicht ganz verstanden, ob dass so der Fall ist. Wenn auch die anderen Dich zu leise finden und Ihr in Eurem Lautstärkeempfinden einer Meinung seid (und nur das ist am Ende entscheidend), dann ist Deine Lösung ungeeignet, und Du brauchst eine weitere Box, um Dich den anderen mitzuteilen. Natürlich kann man auch insgesamt leiser spielen, aber falls sich diese Option nicht stellt (das kann ja auch mal künstlerische Gründe haben, weil man laut sein WILL, nä), hilft Aufrüstung mit z.B. einer 4x10, die habe ich jetzt im Ü-Raum für meine Mitmusiker (Gitarre und Drum). Klappt gut.

Falls nur Du findest, Du seist zu leise, ist das oben von Puck dargelegte Verfahren aus meiner Sicht zielführend, denn dann brauchst auch nur Du zusätzlichen Ton, ob nun ins Ohr oder draußen ist eigentlich egal.

Wenn ich Dich richtig verstehe, würdest Du außerdem eine zu kaufende Box gerne mal so(Monitor) oder so (Backlineverstärkung) nutzen wollen. Da sehe ich ein Problem, weil ein Monitor nicht reichen wird, um einen vom Publikum als zu schwach empfundenen Bassverstärker zu pushen und auch matschen wird.

Also: Was brauchst Du genau?

Ted

badbone Profilseite von badbone, 25.01.2012, 15:13:41

Hier zerfleischt sich keiner. Es geht auch nicht um einen Maulkorb sondern um eine Appell an Dynamisches, angepasstes spielen, das ist kein Maulkorb sondern eine Herausforderung. Geht nicht, gibt es nicht. Es sei denn der kann es nicht. Das ist dann aber nicht Dein Problem.

Mal ganz krass gesagt: ich möchte nicht für die Limitierten Fähigkeiten meiner Musikerkollegen bezahlen.  Das mal ganz Wertfrei und ohne jetzt die musikalischen Leistungen Deiner Mitmusiker zu beurteilen, ich kenne die nicht. Aber das ist bei mir mittlerweile nach über 25 Jahren musizieren ein Grundsatz geworden.

Aber ich kann mir eben nicht vorstellen das Du mit der Anlage zu leise bist. Es gibt da das Phänomen der Frequenzüberlagerung. Wenn Du bei Deinem Bass Frequenzen hervorebst, die schon von anderen Instruenten bedient werden, gehst Du unter. Der Basston setzt sich in solchen Fällen nicht durch. ZB Tiefbässe kannste vergessen, da die von der Basstrommel kommen. Zumal Tiefbässe mehr gefühlt als gehört werden, wer bei einem Jungspund mit mehr Watt als PS neben der Ampel stand weis was ich meine. Hochmitten sind dem Gitarristen überlassen. Im Gesamtgefüge kannst Du am besten mit Tiefmitten arbeiten. Klingt solo für Dich vieleicht im ersten Moment etwas dünn, aber im Gesamtbild kommst Du eher durch und das ist es was zählt.

Probiere also mal eine Art Badewanne am EQ einzustellen. Tiefbässe absenken, Tiefmitten anheben, Hochmitten absenken, Höhen wegen dem Slap flat bzw leicht anheben. Es ist eine grobe richtlinie aber zumindest mal als Anhaltspunkt nehmen und damit experimentieren.

zwar Profilseite von zwar, 26.01.2012, 21:45:31

nochmal zum zu lauten drummer...

 

wir konnten das problem lösen durch andere sticks,  nämlich die tangosticks von rohema.  die sind sehr dünn vorne, aus weißbuche und schön leicht. trotzdem kann man damit dynamisch spielen, nur eben insgesamt leiser. ich habe vor jahren unserem drummer welche geschenkt, seitdem spielt der die nur noch. kosten das paar keine fünf euro.

 

gruß

zwar

slappy Profilseite von slappy, 27.01.2012, 11:51:55

danke jungs. seid mir schon eine große hilfe. ich war am überlegen, ob ich mir einen neuen verstärker kaufe und  mit entprechenden boxen aufrüste. an der 4 * 10er denke ich komm ich nicht vorbei. war die überlegung ob ich die an den gk einfach dranhänge (ist als kombo schon schwer genug zum schleppen) oder einen kleinen amp (markbass) besorge. die box sollte dann groß genug auch für die backline sein und ton und slap bringen.

Neuester Beitrag badbone Profilseite von badbone, 27.01.2012, 12:07:53

Guter Tip mit den Trommelstöcken.

 

Also eine 4X10er Box hilf Dir sicher weiter. Ich selber habe auch eine mit regelbarem Hochtöner (gerade für den Slap zu empfehlen) . Damit bin ich auch ohne die zweite 1X15 ganz gut gefahren. Nachteil ist halt immer die Schlepperei und der Transportaufwand. Mittlerweile gehe ich nur noch mit einer RöhrenDIBox direkt ins Pult, zumindest wenn genug Monitore auf der Bühne vorhanden sind. Ansosnten reicht für mich auch der Briefcase.

Den Verstärker stelle ich seit Jahren auch nicht mehr in meinen Rücken, sondern seitlich, so das er mich und die anderen Musiker bestrahlt. Selbst bei kleinen Gigs, gehe ich immer mit über die Gesangsanlage.

Wegen der Verstärkerleistung, ich meine mittlerweile das gerade für einen Bass auf normalen Bühnen eher weniger als mehr Leistung besser ist. Ich habe den Eindruck bei hohen Leistungen wird der Schall auch weiter weggetragen. Was bedeutet das ich je näher ich an den Boxen stehe umso weniger höre ich. Ich kann mich da auch täuschen, es ist mein subjektives empfinden. Eine zB verdoppelung der Leistung bringt auch nicht doppelt so viel Lautstärke. Das sind höchstens ein paar Db. Der einzige Vorteil ist, das bei hohen Leistungsreserven die Zerrgrenze höher ist. Lautstärkemäßig bringt es nicht viel.

Ein Nachteil von Combos ist, gerade für den Bass, das geringe Boxenvolumen. Ein Bass muss viel Luft bewegen und wenn eine Combo hohe Leistung hat, ist der Raum für die Box viel zu klein. Insofern würdest Du mit einem Topteil und einer großen Box wesentlich besser fahren.

 

Bedenke halt bei Deiner Überlegung:

In anbetracht das der Bass schon groß ist:

Habe ich Bock viel zu schleppen.

Habe ich Transportraum.

Und bedenlke immer: Der Bass sollte aus Klanglicher hinsicht immer über die PA zumindest Gesangsanlage laufen. Denn der Sound der Dir aus dem Verstärker gefällt und bei dem Du Dich wohlfühlst, ist meiner Erfahrung nach für das Publikum tödlich und wird niemals so auf das Publikum losgelassen. Frag mal einen Mischer, der wird Dir das gleiche sagen. Der Basssound für das Publikum wird immer anders eingestellt als der Bühnensound aus Deinem Verstärker.

Wenn Du diese Punkte siehst wirst Du merken das ein Bassverstärker mit Box nur für das Eigen- und Bandmonitoring Sinn macht. Also brauchst Du wirklich ein Monsteranlage? Oder reicht nicht doch das was Du jetzt hast. Ich finde das dann das gesparte Geld eher mal in ein tolles instrument investiert werden kann.

 

Wie schon erwähnt habe ich eine Dynnaccord Röhre, eine 4X10er und eine 1x15er Anlage. Das klingt geil, auch leise gefahren. Deswegen habe ich die Anlage noch und auch wenn die nur noch im proberaum steht werde ich mich nicht davon trennen. Aber für Gigs ist mir der Transportaufwand zu groß. Den selben Klang bekommt man mittlerweile aber auch mit weniger Equipment hin, die technik ist heute so fortgeschritten. Aber ich kann mich halt schwer von so altem Kram, den ich liebgewonnen habe trennen. In der Beziehung bin ich ein Dinosaurier.

 

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