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Der Kontrabass von Musik Produktiv und Gewa

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Andi H. Profilseite von , 06.02.2005, 13:50:27
Der Kontrabass von Musik Produktiv und Gewa
Hat jemand von euch den Kontrabass von Musik Produktiv oder Gewa bei sich zu Hause und spielt drauf oder schon mal angetestet? Ich suche einen Einsteiger-Kontrabass, der mit meinem Zivi-Gehalt noch bezahlbar ist (bisschen mehr wie 1000,- € sind einfach nicht drin).

Danke für Eure Antworten.
Tony Rocky Horror Profilseite von , 06.02.2005, 14:37:25
Lies dir doch mal den Artikel "Ricarda/Gedo-Bässe" durch, da steht im Prinzip alles schon drin:

-aufgrund der immensen Serienstreuung kann man nicht sagen: dieser oder jener Hersteller ist per se gut oder Scheisse!! Es gibt solche und solche, und man braucht etwas Erfahrung, um die Spreu vom Weizen zu trennen. Man muss sowas also genau in Augenschein nehmen/lassen

-das Wichtigste am Billigbass ist das Setup: Steg, Griffbrett, Stimmstock, Besaitung. Wenn man das richtig einstellen lässt kann man für relativ wenig Kohle einen ordentlichen Bass erwerben

-man findet durchaus gebrauchte Bässe im unteren Preissegment, bei denen (fast) alles schon ziemlich gut eingestellt ist. Sprich die Bassisten in deiner Nähe mal gezielt an, da findet sich immer was. Vergiss eBay!!

-ein Kontrabass ist kein Ebass ein Kontrabass ist kein Ebass ein Kontrabass ist kein Ebass u.s.w.!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! Und deshalb funktionieren die Kriterien, nach denen man einen Ebass kaufen gehen kann, beim Kontrabass nicht!!!!!!!
astro Profilseite von , 06.02.2005, 15:20:10
Vieleicht soltest Du auch über einen Bass von Thomann nachdenken. Die sind etwas teuerer, aber dafür europäische Markenware... Habe dazu in einem anderen Thread schon was geschrieben, also kopiere ich das hier einfach mal rein: Habe gerade ein wenig Recherche zu den Thomann Bässen betrieben. Sie werden in der Tschechei von Strunal (www.strunal.com) gebaut. Habe zwar selber keine Erfahrung damit, aber im Forum von Rockabilybass wird den Strunal Bässen durchweg eine hervoragende Qualität nachgesagt. An den Palatino und Co China Kisten wird andererseits kein gutes Haar gelassen. Das kann ich aus eigener Erfahrung nur bestätigen. Bei dem Thomann Bass 1 handelt es sich meiner Meinung um das unterste Model 50/1 von Strunal. Da für Rockabilly Sperrholz wegen der Stabilität im rauhen Bühnenaltag ;-) aber eh das Material der Wahl ist, reicht das locker. Das Griffbrett ist leider nur aus Hartholz. Wenn du bei Thomann nachfragst können sie dir aber auch das Model 50/4 mit Ebenholzgriffbrett bestellen. Ebenholz ist besser zum Slappen geeignet, da es härter ist und beim Slappen nicht so schnell abnutzt. Nachtrag: Wenn Du ein wenig geschickt bist und deinen Bass selber lackieren/ölen (oder was auch immer) willst, können sie dir den Bass auch unlackiert besorgen. Das kostet dann nochmal etwas weniger. Der zuständige Mensch bei Thomann ist sehr hilfbereit und soweit ich gehört habe, stellen sie den Bass auch halbwegs vernünftig ein. Über Music Produktiv und Gewa kann ich nichts sagen.
Neuester Beitrag konpet Profilseite von konpet, 25.03.2005, 14:08:39
Hallo Andy,
weiss nicht ob noch Hilfe gebraucht wird?!
Das Problem ,wenn man einen Kb in einem Musikgeschäft -und nicht beim Geigenbauer- kauft, ist :
die Instrumente sind meist noch im "Rohzustand" d.h.:
Der Steg ist meisten noch nicht eingerichtet. Dadurch ist die Saitenlage in der
Regel sehr hoch, was die Bespielbarkeit unnötig extrem erschwert.
Die Saiten die ab Werk aufgespannt werden sind meiner Erfahrung nach, entweder "Stacheldrähte",oder "Gummibänder"

Auf so einem Bass zu spielen, führt mehr zu Frust, als zu fortschreitenden Erfolgserlebnissen.

Ein Schüler von mir hatte sich einen SperrholzBass bei Produktiv-ich glaube für 600€-gekauft, und dann ungefähr dasselbe nochmal für einen neuen Steg, neue Saiten und einen neuen Stachel (der war nähmlich auch nicht so dolle-was zwar auf`s Spielen keinen Einfluss hatte, aber doch ziemlich nervte) ausgegeben.
Leider hab ich auch bei den Bässen um die 1000€ in den Musikgroßgeschäften wie Thomann oder Produktiv kein Instrument gesehen,
die bereits in einem spielfähigen/fertigem Zustand waren, sodass man immer noch zusätzlich investieren muss.

Ein mit Bässen erfahrener Geigenbauer kalkuliert diese Arbeiten immer schon mit ein, sodass der Bass dann evtl. etwas teurer ist, aber auch ne Menge Frust erspart (wenns dann immer noch Probleme gibt, liegt`s nicht mehr am Bass ;-) )

Hoffe ich hab nicht zuviel "herumgesabbelt", rate aber zur Vorsicht bei Kontrabässen aus "normalen" Musikgeschäften.
( am besten erfahrene Bassisten mitnehmen)

Gruß konpet
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