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geringe Luftfeuchtigkeit im Winter <

K-Bass hängend lagern?!?

> Stimmstock umgefallen, Baß neu stimmen

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Zugeordnete Kategorien: Pflege

berni Profilseite von , 05.01.2007, 00:04:14
K-Bass hängend lagern?!?
hello!

hab endlich meinen chinakracher bekommen und hab mir auch bald darauf einen kontrabasshalter gebaut.

der kontrabass wird dabei am hals (an den knubbel, der nahezu rechteckig zum hals nach "hinten" geht ==> verständlich was ich meine?!?) gehalten. er hängt somit mit seinem ganzen gewicht am hals frei in der luft...

eine derartige lagerung ist ja bei E-gitarren und E-bässe üblich.

kann der bass dadurch beschädigt werden, oder ist es unbedenklich?!
berni Profilseite von , 05.01.2007, 00:09:12
hab gerade gelesen, der teil heisst wibelkasten, wo der bass aufgelagert ist...

:-)
Ceperito Profilseite von Ceperito, 05.01.2007, 08:40:47
Hallo Berni,
in diesem Forum gibt es eine Anleitung zum Selbstbau eines Wandhalters.
Die Dinger sind kinderleicht zu bauen und geben dem Bass einen sicheren und schonenden Halt.
Das Design kannst Du ja nach Deinem Geschmack verändern, ich habe meine Wandhalter in derselben Farbe eingepinselt, die auch die Wände haben, an denen sie befestigt sind.
Dann fallen sie nicht auf.
Wenn Du den Bass mit dem Gewicht auf dem Stachel lagerst (wie beim o.g.Wandhalter), bist Du auf der sicheren Seite, wenn das Gewicht deines Basses dauerhaft am Wirbelkasten oder am Hals wirkt, kann das unter Umständen dazu führen, dass sich das Holz verzieht.
Liebe Grüsse
Jan
dominicn Profilseite von dominicn, 05.01.2007, 07:10:18
wenn der Bass nicht schon Probleme hat, dürfte das klar gehen
berni Profilseite von , 05.01.2007, 10:01:23
bisher ist alles ok, nur hängt der bass erst seit 3 tagen...

ich hab mir gedacht, dass gerade diese aufhängung gut ist, weil der stachel entlastet wird...
dominicn Profilseite von dominicn, 05.01.2007, 11:03:19
also der stachel muss nun wirklich nicht entlastet werden - das ist übertrieben
sargschreiner Profilseite von , 05.01.2007, 13:17:00
Ich denke, das mit der hängenden Lagerung ist sogar von Vorteil, auch wegen der Luftfeuchtigkeit. Eventuell kannst du den Steg runter machen, das entlastet den Stachel zusätzlich. Wie man den Steg wieder anpasst, habe ich in einem anderen Fred ja genau erklärt.

Und zuletzt: wenn man Saddam hängen kann, sollte das mit Kontrabässen erst recht machbar sein, es sind ja schließlich keine Massenmörder!!!!!!!

hope zed helps.........
Ceperito Profilseite von Ceperito, 05.01.2007, 16:38:53
Also wenn schon hängen, dann bitte am Stachel aufhängen, das entlastet den Hals und das Instrument ist dann auch bequem im Sitzen spielbar.
Und mit der Luftfeuchtigkeit hilft´s auch, wird der Bass kopfüber gelagert, kann das Wasser besser abfließen.
Aber den Steg würde ich nicht so runtermachen, wer läßt sich schon gerne runtermachen?
Der Steg braucht eher Zuwendung!
sascha loss Profilseite von , 05.01.2007, 16:25:59
...nun, aber wenn der Baß danach genauso hin ist wie der Saddam, ist das ja auch nicht das, was man will...

Ich persönlich würd nen Baß glaub ich nicht am Wirbelkasten oder an der Schnecke aufhängen... Bei meinen Geigen mach ich das oft, aber ein Baß wiegt ja sicher das 20 oder 30 fache einer Geige und hat vielleicht nur einen 2-3 mal so dicken Hals...

Aber das ist nur so ne ganz subjektive Einschätzung meinerseits...
berni Profilseite von , 05.01.2007, 21:41:05
@ sargschreiner: meine frage war rein aus sorge um die konstruktion, damit der bass keine beschädigung erleidet... ich nehme aber an, du willst mir vielmehr damit sagen, dass eine lagerung am (ausgefahrenen ?!?) stachel kontruktiv kein problem für den bass ist... ==> richtig ?!? ich entnehme deinen worten, dass du mich aber eher veräppeln willst (wieso sollte eine hängende lagerung besser sein i bezug auf die luftfeuchtigkeit bzw. welcher normale mensch spannt seinen steg nach jeden spiel ab...) PS: ich habe berufsbedingt sehr viel mit statik zu tun und weiss ganz gut, welche kräfte in welcher richtung wie durch einen körper treffen. @ sascha: alter, du hast genau verstanden, worum es mir geht! genau das ist die frage! meine überlegung war, dass durch eine lagerung am stachel der bass ein moment an der unteren ende des korpus' auftritt und so spannungen (durch torsionsbewegung des stachels) an der leimstelle zwischen decke und boden auftritt und somit der bass beschädigt werden könnte. wie ich dass jetzt aber verstanden habe, macht dem stachel eine derartige lagerung überhaupt nix aus und ich brauch mir also keine sorgen zu machen?!? BITTE HELFEN!!!
bassknecht Profilseite von bassknecht, 06.01.2007, 01:37:34
Hallo bernie,
ich habe spontan den Eindruck,. dass Du Deinerseits eine Tendenz hast die hier antwortenden Leute zu veräppeln. Mag sein, dass Du berufsbedingt viel mit Statik zu tun hast, dass muss aber kein Garant  sein dafür, dass  Du auch Ahnung von Statik hast (Bauordnungsamt?) . In Bezug auf Statik vermute ich Entwicklungspotential bei Dir. Da Torsionskräfte Verdrehungskräfte an einer Welle sind, könnte  Eine Gefahr dadurch nur entstehen, wenn Du aus Spaß Deinem Bass gegen Verdrehung blockierst, gleichzeitig darunter liegst  und mit einer Wasserpumpenzange wie bescheuert Verdehungskräfte auf den Stachel aufbringst. Diese Vorstellung ist aber genau so bizarr , wie die Vorstellung den Steg nach jedem Spielen abzuspannen.
Leut, lasst so einen Scheiß doch einfach sein, dann ist Kontrabassspielen viel entspannter
In Wahrheit  hast Du die Befürchtung, dass Hebelkräfte die Stachelbirne aus der Unterzarge herausbrechen. Das passiert nicht,  weil die Birne nicht einfach nur in das dünne Zargenholz eingelassen ist, sondern in ein solides Konstruktionsteil  das Du nicht sehen kannst weil es im Inneren des Korpus sitzt. Das Teil heißt Unterklotz, also keine Panik.
Wäre das nicht so, könntest Du auch nicht spielen mit einem Bass der auf seinem Stachel steht. Wenn man Deine Vorstellung konsequent weiterdenkt, müsstest Du extrem breitbeinig im Sitzen wie auf einer Gambe spielen oder mit einem Kran, einer Art Galgestativ Deinen Bass ständig von Erdboden abkoppeln und immer an einem Gehenkten herumfingern. Wenn du dazu dann noch das mittelalterliche Blutgewand eines Henkers tragen würdest, wäre das Extrempunk oder eher Death Metal. Lass es lieber, das macht kleinen Kindern nur Angst. also mach Dir keine Sorgen, es ist normalerweise bei einem Kontrabass statisch alles im grünen Bereich.  Ciao Roland    
Sascha Loss Profilseite von , 06.01.2007, 02:19:23
...außerdem: Wenn du eine Leimstelle zwischen Decke und Boden hast, würd ich nochmal genau nachsehen: wenn du gaaaaanz genau hinguckst, solltest du dazwischen etwas erkennen, das der Volksmund schlicht \"Zargenkranz\" nennt. Sollte das nicht der Fall sein, würd ich mal checken, ob es überhaupt ein Bass ist, den du da in den Händen hältst...

Übrigens: Mit einem speziell gebogenen Baßhalter-Haken (kann man sich aus nem alten Kleiderbügel und 2 Spax-Schrauben selber machen!) kannst du den Bass auch (durch das rechte f-loch) am Stimmstock aufhängen!

Jetzt aber genug hier! Gut Nacht!
Uwe Profilseite von Uwe, 06.01.2007, 08:34:03
Ich habe gerade wieder vier Konsolen für die Baßaufnahme fertiggestellt, wie sie unter http://geba-online.de/site.php?site_id=375&bezug_alt=40 beschrieben ist und sich bei mir seit mehreren Jahren bewährt hat.
 
Zwei Änderungen habe ich durchgeführt: der Bogenhalter hat nun eine explizite Hakenform bekommen, und die Oberfläche ist ausschließlich gewachst, also nicht mehr wahlweise geölt. Der Materialpreis beträgt ca. 30 Euro, er enthält alles vom Holz bis zum Schärfenlassen der Fräseinsätze.
 
Diese Konsolen habe ich nur aus Spaß an der Freud’ hergestellt und gebe sie ab zum Preis von je 30 Euro plus Versandkosten. Das Brett, das den Hals des Basses aufnimmt, ist für den Transport abgeschraubt und muß hinterher wieder montiert werden
 
Gruß, Uwe
Neuester Beitrag berni Profilseite von , 07.01.2007, 21:38:15
@ bassknecht: danke für korrektur! natürlich hab ich drehmoment gemeint und nicht torsion!!! eh klar... nein am bauordnungsamt bin ich nicht, sondern vielmehr bautechniker mit dem schwerpunkt ausführungsplanung (hochbau). die schule und das fach statik ist doch schon ein paar jahre her (hätte doch vor dem eintrag einen "ritterschnitt" durch den bass machen sollen :-) nix für ungut!)... ich bin jetzt auch beruhigt, und glaube werde meinen ständer umbauen, sodass der bass mit dem stachel am boden aufsteht... ich bin halt doch eher (noch) e-bassist (und da ist eine halterung am kopf ja bekanntlich OK) und eher ängstlich was die lagerung von instrumente angeht. jetzt wo ich genauer durch die f-löcher reingeschaut habe, hab ichn auch diesen "stachel-verstärkungsklotz" entdeckt. @sascha: ja zargenkranz hat mein bass auch ;-) @uwe: danke für angebot, aber ich werde meinen wandhalter nur ein wenig adaptieren, dann passt es schon wieder... @all: DANKE FÜR EURE TIPPS!!!!
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