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Zugeordnete Kategorien: Pickup & Mikrofon

silver68 Profilseite von , 15.06.2006, 07:21:16
kondensator mikrophone
hallo,
welche mikrophone sind denn für das direkte einklemmen mit schaumgummi in den steg geeignet? ich nehme mal an kleinkondensator mikros sind die erste wahl. ich habe das letztens bei gary peacock gesehen und auch dan berglund hat so ein mikro im steg. berglund verwendet zusätzlich noch einen fishman 100 pickup. ich tendiere aber nur zu einem mikro.
meine wahl wäre:
akg c 451 b (niere)
neumann 184 (niere)
neumann 183 (kugel)
sd systems lcm 100 lp
welche richtcharakteristik sollte so ein mikro haben?
Bassist14 Profilseite von Bassist14, 15.06.2006, 09:37:12
hallo silver68

ich habe neulich sehr gute erfahrungen mit einen akg c 414 gemacht.
Jörn Profilseite von , 15.06.2006, 23:59:30
Ich hatte mal das derzeitig ca. 700 Mark teure System von SD-Systems und muß sagen, daß es so klang wie sich das Spiel England gegen Trinidad eben anfühlte; keine Kandidaten fürs Achtelfinale. Zum einen war das Problem beim Mikro inkl. Halterung, daß es vom Baß schlichtweg zu weit entfernt ist, Du es nicht ausrichten kannst und es schon bei niedrigsten Lautstärken koppelt. Zweitens war der Preamp oder Mixer mit einer sogenannten Feedback-Unterdrückung ausgestattet, die auf billigste Art nur die Höhen wegschnitt, auch wenn eine andere Frequenz den Feedback verursacht hat. Ich kann von SD-Systems nur wärmstens abraten.

Die beste Mikro-Sound-Erfahrung, die ich je hatte, war mit einem AKG-Gesangsmikro, das ich direkt ans F-Loch gehalten hatte. Nach meinen Erfahrungen glaube ich, daß ein Mikro nah an den Baß oder ans F-Loch ran muß. Hier mögen andere aber ihre Erfahrungen gegensetzen.

Viele Grüße
Jörn
jonas Lohse Profilseite von , 16.06.2006, 11:07:20
Ich habe mit dem SD-Mikro auch keine befriedigenden Ergebnisse erzielen können. Momentan verwende ich ein kleines Audix-Klemmmikro mit Hypernierencharakter.
Ich vermeide allerdings eine Positionierung über dem f-Loch, und suche mir eine geeignete Stelle über der Decke - meistens in Stegnähe. Je nach Bass ist die Stelle unter dem Stegbogen, oder eine in Stimmstocknähe effektiver. Der Abstand des Mikros zur Decke beträgt 1-5 cm, je nach dem. Das Mikro klemme ich an ein Alu-U-Profil (am Saitenhalter auf die E-Saite aufgefädelt), dessen Maße genau der Breite der Klemme entsprechen. So sitzt das dann bombenfest.

Prinzipiell wäre wohl ein Mikro mit Kugelcharakter, in einigen Metern vom Bass aufgestellt, das Optimale für die Physik des Basses. Aber das geht in der Praxis ja nicht ... auf der Bühne sind sehr nahe am Bass positionierte Hypernieren dann auch am einfachsten zu handhaben, da man sie besser auf den Bass fokussieren kann. Also das glatte Gegenteil einer entfernt aufgestellten Kugel ...
Harami Profilseite von Harami, 16.06.2006, 12:17:31
Ich habe ganz gute Erfahrungen mit dem Schwanenhals-Klemmmikro von Audiotechnica (pro 35) gemacht, am Besten als leichte Zumischung zum Piezo, dann koppelt es nicht so schnell. Tip zur Anbringung: eine passende Schraube mit großem flachem Kopf und Mutter durch den noch offenen Platz im Saitenhalter-Loch der G-Saite, daran (unten) ein kleines, rechteckiges, schwarzes Stück Sperrholz - ergibt eine kaum sichtbare Lasche, die seitlich unter dem Saitenhalter vorsteht. Dran kann man jedes Klemmmikro anklemmen und aufs f-Loch oder sonstwohin richten.
Bassist14 Profilseite von Bassist14, 16.06.2006, 09:20:39
hallo silver68

von denen auf deiner liste würde ich eines der neumänner nehmen. ideal wäre eine umschaltbare charakteristik, kugel für aufnahmen, superniere für live.
habe neulich mit einem neumann tlm170 gearbeitet, also wenn ich 2500,- für ein mikro übrig hätte würde ich das nehmen...
das klang schon ganz gut...
silver68 Profilseite von , 17.06.2006, 13:13:18
zum sd systems mikro. es gibt da auch einen mikrohalter. http://www.thomann.de/at/sd_systems_sdsclmdclamp_modular.htm ist aber etwas teuer. wie ist die qualität, abgesehen von der montierung, des sd mikros? ich tendiere in richtung mikroabnahme, da ich mir vor kurzem einen pickup (david gage realist) gekauft habe und der mit meinem gallien krueger 150s bescheiden klingt. der ton ist nur so ein kurzes bom. kein sustain, obwohl ohne verstärkung mit thomastik spirocore saiten ein sehr gutes langes sustain. mit bogen klingt er jedoch sehr gut, da der pickup eher dunkel klingt. werde mir aber einmal ein mikro besorgen und noch etwas probieren. ich suche einen seidigeren klang und irgendwie habe ich doch kein gutes gefühl, wenn da so ein 2-3mm dickes plättchen zwischen stegfuss und decke steckt. vielleicht wäre auch eine kombination gut. welcher kleine preamp eignet sich denn da vor meinem gallien krueger, der das mikro signal (am besten mit phantomspeisung) und ein pickupsignal) sauber vorverstärk? gruß silversurfer68
Christoph. Profilseite von , 17.06.2006, 15:16:17
Hallo,

Mikrofon über amp funktioniert im Prinzip eher garnicht. Der Amp steht in der Nähe des Basses und ist lauter als der Bass, das Mikro fängt also primär das Ampsignal ein und nicht das Signal des Basses. Sowas nennt man dann Rückkopplung.

Das Spielen über Mikro braucht eine generell andere Vorgehensweise: Amp weg, floormonitor für dich und deine Kollegen, und laut wird es erst im Saal. Speziell der GK150 ist nicht wirklich für die Mikrofonverstärkung geeignet, da brauchst du eher was fullrange-mäßiges.

Wenn du möglichts "mikrofonige" Anteile zum Piezo dazumischen möchtest empfehle ich ein akg c411, das macht sehr wenig Probleme mit feedbacks und wer reichlich probiert findet auch eine Position am Bass, die ganz gut klingt. Dazu ein Stegflügelpiezo und fertig. Die Mischerei wird schwierig, es gibt kaum einfache Lösungen. K+K und l.r.baggs haben kleine Preamps, die auch Kondensatormikros versorgen können, jedoch nicht das akg. D-tar solstice wäre gut und unkompliziert, kostet aber auch eine Stange Geld. Ein kleines Behringermischpult tut es auch, jedoch ist es für einen Piezopickup völlig ungeeignet.

Eventuell fährst du mit dem golden bullet von k+k nicht schlecht. Das schwächste Glied in deiner Kette ist aber der GK. Der klingt bescheiden und lässt sich am ehesten aufwerten durch einen guten Piezo plus outboard-preamp zum Aufmotzen des Signals. Das ist für den Livebetrieb auch realistischer als mit (dazugemischtem) Mikro zu spielen.

Just my 2 cents!!!!!!!!!!!!!!!!!
jonas Lohse Profilseite von , 17.06.2006, 18:25:38
Ich kann dem nur zustimmen: GK und Mikro geht schonmal gar nicht. Bzw. das, was an mikrofonartigen Klang übrig bleiben würde, lohnt den ganzen Aufwand nicht.
Du solltest Dein Augenmerk neben dem Mikro selbst auch vorallem auf das, was danach kommt, lenken. Denn irgendwie müssen die beiden Signale ja gemischt und jeweils adäquat vorverstärkt werden - hier liegt der Schlüssel zum Sound-Erfolg. Aus diesem Grunde sind ja auch zweikanalige Amps mit Phantomspeisung (wie z.B der Acoustic Image) inzwischen recht beliebt. Die haben den Vorteil, dass man einfach nur in den Amp einstöpseln muss, und fertig. Ob das dann aber auch wie gewünscht mikrofonig klingt, ist dann aber immernoch eine andere Frage. Denn das grundlegende Mikro-Problem "Laut = Feedback" bleibt.
jonas Lohse Profilseite von , 17.06.2006, 18:46:45
Zum Preis der SD-Halterung bieten andere ja schon ein Mikro + Halterung an. Das SD ist m.E. soviel Geld definitv *nicht* wert. Das gibt's besseres für kleineres Geld.
Mich hat übrigens konkret der tendenziell dünne, etwas klirrende (und unbassige) Klang des SD gestört.

Das Problem mit deinem Realist ist merkwürdig: zwar klingt der tendenziell eher dumpf als drahtig, aber wenn das Sustain akustisch vorhanden ist, sollte der Realist das auch übertragen.
Einen sustainreicheren Klang erzielst Du eher mit einem Pickup in Saitennähe (z.B. Wilson), als einem Mikro.
Jörn Profilseite von , 18.06.2006, 02:15:59
Die Typen von SD-Systems scheinen völlig einen an der Waffel zu haben: 130 Euro für 'ne billige Mikro-Halterung ist genauso bekloppt wie 700 Mark für ein nicht funktionierendes oder zumindest sehr unbefriedigendes Tonabnehmersystem.
silver68 Profilseite von , 18.06.2006, 13:18:05
scheint wohl doch etwas schwierig mit dem mikro zu sein.

was sind denn für aktiv fullrange boxen zu empfehlen? mackie srm 450?

zum wilson: habe auf der internetseite der firma eine preisangabe von über 600,- euro gesehen, für den pickup mit 4 elementen. ist schon viel geld für einen pickup!

das wird noch eine teure angelegenheit, um das passende für mich zu finden.
also zB mit dem wilson: pickup über 600,- euro, zum geigenbauer wegen des einbaues.
wenn das teil dann nicht gefällt, wieder einen neuen steg machen lassen,...
Bassist14 Profilseite von Bassist14, 18.06.2006, 13:25:18
zum thema wilson:
den gibts auch mit nur einem element für ca. 180 €. (wird z.b. von einem gewissen jonas l. vertrieben.. ;-) )
das kommt dann ins rechte steg-bein, position ähnlich wie beim balsereit.
klingt recht "elektrisch" ist aber gerade als ergänzung zum mikro vielleicht eine gute möglichkeit.
und man muß nur ein loch bohren.
ich hab das teil auch. benutzte es aber momentan nur als notfall-lösung, und habe das loch von geigenbauer mit einem kleinen (herausnehmbaren)holzstöpsel schließen lassen.
das funktioniert ganz gut.
jonas Lohse Profilseite von , 18.06.2006, 18:17:40
... der Ehrlichkeit halber sei angemerkt, dass Jørgen Wilson die einzelnen Elemente ganz regulär, also auch an andere Händler verkauft, und vor mir schon andere auf die Idee mit der Montage in den Stegfuß gekommen sind ... da will ich mich gar nicht mit fremden Federn schmücken (lassen).
Ich kenn übrigens auch jemanden, der darauf schwört, ein Wilson-Element in ein dafür gebohrtes Loch in der Bassdecke (!) zu stecken.
Hervé Jeanne Profilseite von , 19.06.2006, 17:55:29
Wer ist der Bassist mit dem Wilson in der Decke? Das will ich mal sehen und hören!
silver68 Profilseite von , 18.06.2006, 18:58:39
@jonas lohse: was kostet der wilson mit 4 elementen bei dir?
jazzbass Profilseite von jazzbass, 19.06.2006, 09:24:54
eine Frage an die Mikrofon-Experten. Hat jemand von Euch Erfahrung mit den Mikrofonen von DPA gemacht ?

//www.dpamicrophones.com/page.php?PID=104
Sascha Loss Profilseite von , 17.12.2006, 17:36:07
Alter Thread, den ich da ausgegraben habe...
Zu den dpa´s: Ja, ich habe damit Erfahrungen gemacht. Wir haben in der Beschallungsfirma, in der ich arbeite einen recht großen Bestand an dpa´s und die Dinger sind richtig gut. Allerdings finde ich sie zur Live-Abnahme recht ungeeignet, da dasselbe Problem wie mit allen anderen Mic´s aufkommt: Feedback. dpa empfiehlt, die Mic´s mit einem kleinen Gummihalter an E- und G-Saite zu befestigen; das Mic ist dann unter den Saiten neben dem Steg (natürlich auf der Seite des Saitenhalters). Klanglich ist das ganz gut, wenn man nen Druckempfänger (Kugel) nimmt; auch mit nem Sennheiser MKE2 kann man sowas machen. Aber Live ist das ne Katastrophe. Ich hatte dann (als Notlösung) das Mic im f-loch fixiert, da war dann wenigstens der Pegel was höher und es kam Bumms aus der Kiste... Aber das Gelbe ist das auch nicht gewesen... An meiner Geige spiele ich eine Innenmikrofonierung mit einem MKE, das ist das System sms Soundlab (das Mic wird unten in den hohlen Alu-Endknopf geschraubt; die Linearisierung des Frequenzganges erfolgt in dem Preamp. Das system ist Phantomgespeist). Meiner Meinung nach ein guter Kompromiß: Klingt (zumindest an der Geige) wesentlich besser als ein sägender Piezo und ist einigermaßen Rückkopplungsarm, da das Mic im Instrument sitzt. So ein ähnliches System gibt´s auch für den Baß. Mit einem dpa oder MKE könnt man das auch so mal ausprobieren: Provisorisch im Bass befestigen (durch´s f-loch) und mit nem EQ gegenfiltern (die Hohlraumresonanz des Basses drastisch reduzieren und vermutlich Höhen rein...) Wär ein Experiment wert...
Grüße, Sascha
Sascha Loss Profilseite von , 17.12.2006, 17:42:53
Noch was zum Thema Mischen von PU- und Mic-Signalen:
Hierbei kommt es auf die Phasenlage an!!! Wenn ihr die Signale einfach mischt, und nicht darauf achtet, ist es purer Zufall, wenn die Signale einigermaßen in Phase sind und euer Signal nachher noch das hat, was ihr eigentlich hauptsächlich haben wollt: Bass nämlich!

Anders sieht das beim Recorden mittels Sequencer aus: Hier ist´s ne gute Lösung, beide Signale auf getrennten Spuren aufzunehmen und eine der Spuren nachher geringfügig zu verschieben, daß die Signale wieder in-phase sind. Aber wer will auf ner Studioaufnahme schon nen Piezo hören?!??? Ich hab immer die Erfahrung gemacht: Je weniger Piezo im Mix, umso gut...
Nochmal Grüße,
Sascha
Sascha Loss Profilseite von , 17.12.2006, 18:42:07
Hat eigentlich jemand Erfahrungen mit Kontaktmikrofonen (Körperschallwandlern auf Electret-Mic-Basis) am Kontrabaß gemacht?? Da fallen mir spontan 2 Systeme ein: Das AKG C411 oder das AST (Acoustic Soundboard Transducer)-System von B-Band (das in Stegnähe auf die Innenseite der Decke geklebt wird, aber eigentlich für Gitarre bestimmt ist)...

Von B-Band gibt´s auch ein extra Kontrabaß-System, aber das ist, glaub ich wieder ein Piezo, das in die Stegohren geklemmt wird...
Sascha
Hervé Profilseite von , 17.12.2006, 21:11:43
Hallo Sascha, über das C411 und andere Kontaktmics, wie das Schertler Dyn-B, wurde im Forum schon viel geschrieben.
Ich hatte mal Gelegenheit, zuhause das C411 und das Dyn-B zu vergleichen. Ich fand, dass beide den Nachteil hatten, dass bestimmte "Bereiche" des Basses ganz laut waren, und andere völlig abfielen. Bei mir war es um das Bb auf der A-Saite ganz laut und um das E auf der D-Saite ganz leise. Ich schätze, dass das mit der Eigenresonanzfrequenz der Decke zu tun hat.
Ich habe dann doch das C411 gekauft (zum experimentieren) und habe es bei einem Gig mit Jazz-Big-Band und Streichorchester eingesetzt, weil ich bei diesem Projekt eh relativ akustisch spiele. Die Reaktionen von Mischer & Co waren doch eher negativ, die sagten es hätte bei anderen Gigs (also mit Balsereit-PU abgenommen) besser geklungen.
Tja, seitdem liegt das C411 bei mir in der Schublade...
Sascha Loss Profilseite von , 17.12.2006, 21:31:43
Hallo Hervé, Tja, ich habe beim Stöbern noch einiges gefunden hier im Forum über den C411 und die Schertler-Systeme. Zu dem soundmäßigen Abfallen bestimmter Bereiche und der Sache, warum der Ort der Befestigung eines solchen PU´s so kritisch ist, schaut euch mal den Film des von mir hoch geschätzten guten alten Herrn Streu´s an: http://www.gourmet-guitars.com/video.asp?mofile=streu_tuning.mov Hier geht´s (allerdings wieder im Zusammenhang mit Gitarren) um die Partialschwingungen einer Instrumentendecke. Ich finde das ziemlich interessant. Gruß, Sascha
alexhaas Profilseite von alexhaas, 15.11.2008, 13:16:25

 Hallo Sascha,

hochinteressant. Da werde ich mich doch nochmal an die Neupositionierung meines Schertler-Mikros machen. Wäre die Frage, ob man sich lieber das Zentrum oder den Rand eines solchen "Klanghügelchens" aussucht. Und welches man denn überhaupt wählt. Da habe ich ja einiges zu tun...

danke für den Link, viele Grüße, Alex

Neuester Beitrag maddin Profilseite von maddin, 16.11.2008, 13:47:42

 Moinsen..dazu sei von mir noch zu sagen, daß ich meinen Dyn B UNTER den Bass neben den Stachel geklebt habe. Das klang für mich recht ausgeglichen und "akustisch". Der Klotz beim Stachel gleicht vielleicht einiges aus an Frequenzschwankungen?! Aber eben auch nur bis zu einer gewissen Lautstärke!

Ein anderer Punkt war der "Namensbrandingpunkt" , also oben auf der Rückseite..da wars so seidig und Saitengeräuschig..auch interessant, aber umständliche Montage.

Bassist_0815 Profilseite von Bassist_0815, 15.11.2008, 11:11:16

Wer hat mit welchem Mikro gute Erfahrungen auf Bühnen gemacht?

Bislang kenne ich nur Piezos:
1) Realist auf Acoustic Image 3: leise, basslastig, schnell Feedback
2) Balsereit auf AI3: fast optimal, noch zu wenig "Akustik"

Deshalb würde ich gern mal ein Mikro über den H-Clamp probieren. Zum Beispiel das Elektro Voice RE20, das einige Bassisten wohl verwenden. Oder das unidentifizierbare Mikro, das Brian Bromberg verwendet. Wer (er)kennt das? http://www.lemurmusic.com/double_bass.asp?bass=1

Uli Profilseite von Uli, 15.11.2008, 12:35:06

 Vielleicht ist mein Beitrag schon beinahe OT.

Ich trug mich auch mal mit dem Gedanken, meinen Bass verstärken zu wollen/sollen. Habe mich lange durchs Netz gelesen, gerechnet (in Euro ;-) und verglichen: Einen Piezo wollte ich nicht, da hätt' ichs mit einem E- Bass einfacher. Schließlich werden die Schwingungen abgenommen und nicht der Klang des Basses. Ein Mikro: Ja, das wäre es. In 2 Meter Entfernung aufgestellt! Aber ich bin kein Solist. Alle anderen Lösungen schienen nicht ideal.

Irgendwann habe ich mich entschlossen, nicht zu verstärken und Eudoxas aufzuziehen. Und- yep!- das is' es! Bassig, laut und von meinen Mitspielern anerkennend beachtet. Das Thema Verstärkung ist für mich erledigt.

Grüße Uli

Bassist_0815 Profilseite von Bassist_0815, 15.11.2008, 13:40:33

Hallo Uli,

in Bigband und Jazz-Combo möchte ich mich selbst hören und auch gehört werden. Sonst bleib ich zuhause. Kurz: Ohne Verstärkung gehts (für mich) nicht. Die Eudoxa hatte ich auch mal drauf und ja, die waren lauter, aber nicht laut genug.

Der Balsereit und der Acoustic Image machen schon ein gutes Klangbild. Aber Punch und Attack fehlen mir etwas.

Gruß
Bassist_0815

jlohse Profilseite von jlohse, 15.11.2008, 14:26:01

 Ich freue mich auch über jede Gelegenheit, bei der ich unverstärkt spielen kann – derer gibt es allerdings zu wenig. Selbst mit Verstärkung sehe ich mich oft genug der Bitte ausgesetzt, den Bass lauter zu machen (obwohl ich mich bereits mehr als ausreichend laut höre). Die Hörgewohnheiten sind heute eben andere, und es ist nur begrenzt möglich, die Kollegen und vor allem das Publikum umzuerziehen.

Uli Profilseite von Uli, 15.11.2008, 18:27:18

 Na, da hab ich wohl mit der Big Band, wo ich mitmachen darf, Glück gehabt- allerdings bin ich auch etwas sturköpfig...

und bis jetzt spielt niemand verstärkt- obwohl das kürzlich mal Thema war. Mit dem "sich selber hören" ist es allerdings wirklich nicht weit her, zumal ich ja eher neben bis hinter dem Bass stehe.

Grüße

Uli

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