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Welchen Halsumfang hat Euer Kontrabass?

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Zugeordnete Kategorien: Bassbau

Uli Profilseite von Uli, 24.05.2011, 18:36:42
Welchen Halsumfang hat Euer Kontrabass?

 Ich empfinde es als Plackerei, z.B. das Ab auf der E Saite greifen zu müssen, geschweige denn höhere Töne saitabwärts. Von daher argwöhne ich, daß der Hals meines KB wohl zu den dicken gehören könnte.

Kurz unter dem Obersattel, da wo das F1 angesiedelt ist, messe ich 14 cm, -am anderen Ende, also beim H, sind es 18 cm.

Was meint Ihr zu den Werten?

Das Griffbrett ist dabei 9 mm stark. 

Meine Hand mißt übrigens von der Mittelfingerspitze bis zur Handwurzel 19 cm.

Viele Grüße

Uli

 

dr.bigbass Profilseite von dr.bigbass, 25.05.2011, 07:16:43

 Fragen gibt es. Meine Hand und mein Arm mit Ellenbogen sind beweglich, so dass ich trotz kleiner Hand, die ich nicht abgemessen habe, keine Probleme habe, auf meinem 5Saiter, der sicherlich zu den größeren 4/4 Kisten gehört aber auch noch nie vermessen wurde, auch auf der E und H Seite zu spielen. Doppelgriffe oder Trippelgriffe über 1,5 Oktaven mit der G und D Seite werden dann zwar etwas schwierig, aber ich hab es auch noch nie gebraucht...

Da ich bei aller Bastelfreude, die es hier im Forum gibt (und der ich bei meinem kleinen 4Saiter auch verfallen bin, um endlich die Garbos aufziehen zu können (und da hab ich damals auch komische Fragen gestellt) nicht glaube dass jemand mit einer Flex am Hals ansetzt und der ja auch nicht so einfach zu wechseln ist, wie ein Steg, empfehle ich einen BAssbauer zu konsultieren oder die Technik zu überprüfen.

 

 

KlausHörberg Profilseite von KlausHörberg, 25.05.2011, 10:06:42

 Hallo Uli,

das ist nicht nur eine Frage des Halsumfanges sondern viel mehr der richtigen Handhaltung (laß das mal von einem Basslehrer Deines Vertrauens anschaun, Ferndiagnosen sind da nicht wirklich sinnvoll) und natürlich der Übung.

MlG, Klaus

zwar Profilseite von zwar, 25.05.2011, 10:37:37

 hey uli

das sind normale werte. es gibt schlankere hälse, klar, und größere hände. aber eigentlich müßtest du damit locker zurechtkommen. greiftechnik verändern, körperhaltung ggf korregieren (lassen). wie hoch ist  die saitenlage? hat dein griffbrett eine c-kante?

 

zwar

LowB Profilseite von LowB, 25.05.2011, 16:06:54

 Hi Uli!

Ich kann mich dem ersten Absatz von dr.bigbass voll und ganz anschließen. Mein Baßlehrer war zunächst gar nicht so begeistert, als ich ihm eröffnete, daß ein 4/4 5-Saiter mit 108er Mensur her muß. So ein mächtiges Instrument mit kräftigem Hals für einen kleinen (173cm) Mann mit noch kleineren Händen! Und? Völlig problemlos vom ersten Tag an, subjektiv und nach Beurteilung meines Lehrers, weil die Technik und die Kraft stimmen.

Entweder man kommt mit einem Instrument zurecht (weil man sich damit wohl fühlt) oder eben nicht, was spielen Zahlen und Maße da für eine Rolle!

Demnächst werde ich ihn mal genau vermessen - aber nur, weil ich mir einen EUB bauen möchte, der dann aber identische Hals- und Mensurdaten haben soll.

Grüße

Thomas

 

laufenterich Profilseite von laufenterich, 11.08.2011, 22:25:47

 Hallo Uli,

mein 1. Bass (in diesem Jahr) war eine Leihinstrument der Musikschule. Da ich zuletzt vor über 20 Jahren einen Bass in der Hand hatte, habe ich nicht gemerkt, dass der Musikschulbass eigentlich zu groß für mich ist. War zwar 3/4 aber mit dickem Hals. Als ich mir meinen eigenen Bass gekauft habe, hab ich mich damit richtig wohl gefühlt, da er einen schmalen Hals hat und ansonsten auch zu den kleineren 3/4 gehört. Ich breche mir keinen mehr ab um auf der E-S zu spielen. In einer anderen Musikschule hat man mir für das dortige Orchester einen extra noch kleineren Bass gegeben, angeblich 2/4 oder 1/4 ??. War im ersten Moment sehr angenehm, bin aber dann auf dem Griffbrett/Mensur durcheinandergekommen. Habe mir einen 3/4 KB geben lassen: Hals ist nicht ganz dick, nicht ganz schmal: wunderbar. Er passt einfach.

Ich will damit sagen, dass man es einfach ausprobieren muss, welcher Bass perfekt zu einem passt. Was die Frage der Technik anbetrifft, bin ich froh eine Lehrer zu haben.

Gruß Gudrun 

Christoph63 Profilseite von Christoph63, 12.08.2011, 18:37:20

 Bin der selben Meinung, dass es gut und von Vorteil ist einen Lehrer zu haben. Meine Lehrerin ist Solobassistin am hiesigen Orchester und damit eine praktizierende Musikerin, welche weiss worauf es ankommt. Der Unterricht bei ihr hat mir schon sehr viel gebracht und ich kann nur empfehlen, egal wie alt man ist und welche Erfahrungen man schon hat, Unterricht zu nehmen und das KB-Spiel auf die altmodische Art zu lernen!

Mit Gruss!

Christoph

LowB Profilseite von LowB, 12.08.2011, 19:45:33

Hi Gudrun! Hi Christoph!

Zunächst mal, Gudrun, Gratulation zu Deinem Baß! Volle Zustimmung zu Euren Beiträgen! Baß und Spieler/in müssen einfach zusammenpassen. Und die Technik muß ganz einfach stimmen, klassisch vermittelt von einem kompetenten Lehrer.

Aber viel ist schlichtweg einfach auch eine Frage der Gewöhnung. Beim E-Baß kann mir der Hals nicht schlank genug sein, spiele u.a. Fender Jazz Baß "Geddy Lee", Ibanez K5 "Fieldy" (nein, ich sammle keine "Signature-Bässe"). Gut, die handhabe ich auch etwas virtuoser als den von mir etwas behäbiger gespielten Kontrabaß. Mit dicken Hälsen auf dem E-Baß komme ich einfach nicht klar. Vor allem wegen der langjährigen Gewöhnung.

Wenn der Hals beim 5-Saiter Kontrabaß etwas dicker ist, ich mich aber damit wohlfühle und die Musik machen kann, die ich möchte, dann sind die Maße egal. Daß ein Hals, der einem Zug von fünf harten Saiten mit ca. 160 kg standhalten muß nicht so schlank sein kann wie bei einem 4-Saiter, der mit vier weichen Saiten noch nicht mal 100 kg Zug standhalten muß, sollte einem halt klar sein.

Grüße

Thomas

 

Neuester Beitrag Bigsby Profilseite von Bigsby, 22.08.2011, 13:13:38

 Hallo,

ich habe mir neulich den Hals meines Basses nachbearbeiten lassen. Inklusive Lackierung hat das 150€ gekostet und ich habe jetzt einen sehr schlanken und bequemen Hals.

Grüße

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