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Schlangenholz vs. Fernambuk

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Zugeordnete Kategorien: Bogen & Streichtechnik

phil Profilseite von phil, 11.02.2009, 17:29:47
Schlangenholz vs. Fernambuk

Liebe Kollegen der tieftönenenden Zunft,

ich hätte gern ein paar Meinungen zum  Thema "Holz" bei Bögen. Im Marktplatz gibt es ein paar sehr gut aussehende Schlagenholzbögen, die ich aber nicht alle ausprobieren kann/will.

 

Daher meine Frage: Gibt es (außer den augenfälligen optischen Unterschieden) relevante Unterschiede zwischen den unterschiedlichen Holzsorten Schlangenholz / Fernambuk, insbesondere bezüglich des Klangs? Wie sieht das mit dem Gewicht aus - sind Schlangenholzbögen leichter?

 

Danke für Eure Rückmeldungen!

 

Bässter Gruß,

Phil

 

Bassist14 Profilseite von Bassist14, 11.02.2009, 22:35:11

lieber phil,

schlangenholz ist schwerer,

der bogen klingt und spielt sich anders.

aber ums ausprobieren kommst du nicht herum.  willst du ein rein theoretisches wissen erwerben, oder mit den bögen spielen? dein post scheint mir da etwas unklar. ("die ich aber nicht alle ausprobieren kann/will.")

bögen fallen soooo unterschiedlich aus, bei allen prizipiellen gemeinsamkeiten einzelner gruppen (pernambuk/schlangenholz/carbon), daß der einzige weg sich ein bild zu machen imho nur über viel eigene erfahrung geht.

(ich finde die yitamusic-schlangenholzbögen (ebay) fürs geld gar nicht übel.)

Neuester Beitrag Langisch Profilseite von Langisch, 12.02.2009, 11:17:36

 Hallo Phil,

Schlangenholz ist als Holzart wesentlich dichter als Fernambukholz. Daraus folgt, daß Schlangenholzbögen schon mit relativ schlanken Stangen relativ hohe Gesamtgewichte erreichen können. Die Stangen sind zwar prinzipiell etwas biegefester als andere Holzarten (ausgenommen Eisenholz), aber trotzdem muß dann auch immer überprüft werden, ob die Stange nicht zu dünn ist, und deswegen zur Biegung neigt.

Daher, wie Bassist14 schon so richtig sagt: Ausprobieren! Extremfälle können sein: zu klobig und zu schwer, oder aber zu wabbelig und instabil. Das, was dazwischen liegt, kann schon verflucht gut sein.

Ich spiele persönlich beides, habe für den Dienst einen relativ langen und schweren Schlangenholzbogen (142g). Der sorgt für einen sehr markanten und konstant sonoren Ton, grad auch auf 5-Saitern. Wenn es aber klassisch oder kammermusikalisch wird, dann kann man schnell überpräsent werden. Da bevorzuge ich dann tatsächlich eher Fernambukbögen.

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