HISTORISCHER FRANZÖSISCHER KONTRABASS ZU VERKAUFEN
Ca. 1750–1780 | Repariert von Paul Ritter im Jahr 1909
Zum Verkauf steht ein historischer, vollständig aus massivem Holz geschnitzter und handgefertigter viersaitiger Kontrabass, dessen Entstehungszeit auf etwa 1750–1780 geschätzt wird.
Aufgrund seiner Bauweise, Korpusform, abfallenden Schultern, Lackierung, handwerklichen Ausführung und natürlichen Alterungsspuren wird eine französische Herkunft vermutet, möglicherweise aus Lyon oder Mirecourt.
Zuschreibung: Werkstatt oder Umkreis von François Pillement, ca. 1750–1780
Herkunft: Frankreich, möglicherweise Lyon oder Mirecourt
Bauweise: Vollmassiv, vollständig handgefertigt
Zustand: Restauriert und spielbereit
Der Kontrabass weist eine dokumentierte Reparatur durch Paul Ritter aus Schöneck (Sachsen) aus dem Jahr 1909 auf.
Nach eingehender Untersuchung und unter Berücksichtigung mehrerer Expertenmeinungen gilt es als sehr wahrscheinlich, dass die ursprüngliche Stimmmechanik im Zuge dieser Reparatur von Paul Ritter ausgetauscht oder verändert wurde.
Dies könnte erklären, weshalb die Schnecke und der Wirbelkasten Merkmale aufweisen, die für den sächsischen Instrumentenbau charakteristisch sind.
Das heutige Erscheinungsbild der Schnecke und des Wirbelkastens sollte daher nicht zwangsläufig als Hinweis auf die ursprüngliche Herkunft des Instruments gewertet werden. Vielmehr könnten diese Merkmale auf die späteren Arbeiten zurückzuführen sein, die 1909 in Sachsen durchgeführt wurden.
Maße
- Schwingende Saitenlänge: 107 cm (D-Mensur)
- Korpuslänge: 114 cm
- Obere Korpusbreite: 50,5 cm
- Mittlere Korpusbreite (C-Bügel): 36,5 cm
- Untere Korpusbreite: 64 cm
- Zargenhöhe oben: 18,5 cm
- Zargenhöhe unten: 19 cm
Ein äußerst interessanter historischer Kontrabass mit beachtlichem Alter, individuellem Charakter und einer dokumentierten Reparatur aus dem Jahr 1909 durch Paul Ritter in Schöneck, Sachsen.
Ernsthafte Kaufanfragen sind willkommen.