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Nochmal Bass-Combo

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Zugeordnete Kategorien: Verstärker&Bassboxen

Bianca Profilseite von , 27.11.2003, 08:56:15
Nochmal Bass-Combo
Hallo allerseits,
ich muss mir kurzfristig einen Bass-Verstärker zulegen. Als Pickup will ich einen Shadow SH950 einsetzen, mein Bass ist leider ein einfacher Sperrholzbass.
Als Angebot wird mir gerade angepriesen ein
Hughes Kettner Bassforce XL mit 15 Zoll, 200 WT für 595 EUR.
Hat jemand schon Erfahrung mit diesem Teil? Und lohnt sich die Mehrausgabe von 300 EUR zu dem Behringer BMX1200, von dem ich hier schon einiges im Forum gelesen habe?
Und wenn ich schon am Fragen bin, brauche ich noch irgendein Zwischenteil (ich meine nicht das Kabel ;-)
Ich hoffe, jemand kann weiterhelfen.
Gruß Bianca
Neuester Beitrag Christoph Profilseite von , 27.11.2003, 12:24:38
Moin,
leider gibt es kaum allgemeingültige Aussagen über Verstärker für Kontrabass. Ich kenne genug Leute, die mit Low-Budget Equipment einen guten Sound hinkriegen und wiederum andere, deren Anlage den Wert ihres Basses um ein Vielfaches übertrifft, obwohl der Bass schon nicht billig war, und dennoch Scheisse klingen. Wie immer macht es die Kombination aus allem: Spieler/in, Bass, Besaitung, Pickup, Amp, Box, Raumakustik, musikalischer Kontext. Eigentlich kann ich nur empfehlen, mal mit irgendwas anzufangen, das halberlei funktioniert, und weitreichende teure Investitionen ein wenig in die Zukunft zu verschieben bis du genug Erfahrungen gesammelt hast, um deinen Geschmack besser umsetzen zu können. Diese sehr allgemeinen Formulierungen lösen dein aktuelles Problem jedoch nicht. Deine Pickupwahl ist o.k., ich glaube, es ist das Teil mit 2 Elementen, das einelementige Teil tut es aber auch und ist billiger; kannst du die beiden Amps gegeneinander testen? Das wäre das Einfachste, dann kannst du nehmen, was dir besser gefällt. Als grobe Orientierung möge dir meine persönliche Erfahrung hilfreich sein: ich habe noch nie einen guten Kontrabassound aus einem 15er kommen hören, Marke egal!! Ich behaupte: 12er klingen für Kontrabass besser, da gibt`s weniger rumgedröhne. Das soll jetzt aber nicht der Einstieg in eine Lautsprechergrössenideologiedebatte sein, ist nur ein Erfahrungswert. Wenn du den billigen Behringer kaufst, kannst du das gesparte Geld in einen kleinen Preamp/Buffer/Impedanzwandler/DI-Box investieren. Das kann ich mit Sicherheit behaupten: ALLE Piezos klingen mit einem zusätzlichen Preamp besser, egal, was der Hersteller sagt. Auch hier fallen mir genügend Bassisten ein, die sagten: Nein Nein, das ist doch Balsereit und Klockenglang, da brauche ich sowas nicht, und kaum war der Preamp eingestöpselt, gab`s allgemeine Verwunderung (...aber die haben mir versichert, sowas bräuchte man nicht...). Mein Tip: L.R.Baggs ParaDI oder Fishman proEQ platinum, beides so gut ausgestattete Geräte, dass du z.B. den internen Preamp deines Combos umgehen kannst und direkt die Endstufe ansteuern könntest. Damit machst du ganz nebenbei aus deinem Amp einen zweikanaligen, das ist ganz praktisch, wenn man auch noch eBass spielt.
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