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Rockabilly-Bühnen-Show...

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Zugeordnete Kategorien: Rockabilly

M4nTis Profilseite von , 31.03.2006, 14:12:05
Rockabilly-Bühnen-Show...
...oder kann ich mich auf meinen Kontrabass stellen?
ich hab mir im Februar den Thomann Blueburst KB gekauft,und bin seit dem kräftig am üben,läuft auch ganz gut,hatte auch 4 jahre E-Bass-vorerfahrung.
in videos etc. sieht man immer wieder das sich die Bassisten aufn Bass stellen oder der Gitarrist aufm Bass nen solo spielt oder ähnliches^^ das is natürlich sau mäßig cool!!! bloß woher weiß ich das,wenn ich mich auf mein bass stell,der nich durchbricht und ich 800€ in den sand gesetzt habe?!?!?!
bigintelligence Profilseite von bigintelligence, 31.03.2006, 17:30:04
Ich würde mir erst mal die Spieltechnik aneignen, sonst wird's eh ne Lachnummer. Kommt auch auf Dein Gewicht an!
astro Profilseite von , 02.04.2006, 21:59:01
Jup. Ist doch besser mit Spieltechnik zu überzeugen als mit vom oder durch den Bass fallen... Kleines Schmankerl am Rande: http://www.youtube.com/watch?v=rV0IizvQHW0&search=double%20bass
Andre Profilseite von Andre, 08.04.2006, 12:43:13
oh das glaub ich nicht, was macht der denn da?!
Super der Typ echt! Respekt!

Werde ich mal ausschau halten wo die Band mal in Deutschland spielt! Aber hoffe mal der Rest der Band ist auch so gut!
Gruß an alle!
M4nTis Profilseite von , 03.04.2006, 20:01:52
ich geh mal davon aus,das wenn man aufer bühne steht und 30 bis 60 minuten am spielen ist,man AUSREICHEND die spieltechniken beherrscht...das seh ich als vorraussetzung! und bis ich gut genug bin um live zu spielen,werd ich mich auch nicht auf meinen bass stellen wollen! is doch klar,das man erstmal anständig spielen muss bevor man aufe bühne geht!!!
hat niemand erfahrungen mit ner coolen live-show? kennt jemand coole live-videos von shows?
alexr Profilseite von , 03.04.2006, 20:39:40
Das Stray Cats Video Rumble in Brixton ist ganz OK, zwar keine "spektakuläre" Show von Rocker aber bei allem was er macht sehr routiniert.
Kontrabass-Studio Profilseite von Kontrabass-Studio, 05.04.2006, 09:49:16
hi,
rockabilly und einstudierte bühnenshow schliesst sich m.e. aus. rockabilly ist eine musik, die aus dem herzen kommt.
eine durchstrukturierte und einstudierte show macht dich unglaubwürdig. es sei denn, dein ziel ist eine reine showband, die auf betriebsfeiern und hochzeiten auftritt. diese zielgruppe könnte spass an lustiger bassakrobatik haben...pass deine show doch der live-situation an. da wird dir schon was passendes einfallen. wenn dir danach ist, besteig den bass, schmeiss dich ins publikum, oder fackel ihn am ende der show ab. alles je nach situation vor ort.
warum videos? geh doch vor ort auf konzerte. damit unterstützt du auch die bands.
zu deiner ursprünglichen frage,ob dein bass das aushält: probiere es aus und guck was passiert. denn das ist rockabilly ;-)
Gisi Profilseite von , 05.04.2006, 16:03:02
Hi, du solltest vieleicht darauf achten, dass du einen recht robusten Bass für solche Stunteinlagen benutzt und das der das Instrument Besteigende nicht allzu schwer ist (so <75 kg). Ich hab mal meinen Gitarristen auf meine massiven Bass steigen lassen. Die Folge war, dass die Leimung dort, wo er ihn bestieg, auf eine Länge von etwa 30cm aufgegangen ist. Bei meinen sehr robusten Erstbass aus Sperrholz hatten wir da bis jetzt noch keinerlei Probleme (die 500€ Kategorie). Generell muß ich Kontrabassstudio rechtgeben. Es sind auch bei uns Sachen, die aus dem Gig kommen, und nicht einfach so einstudiert werden. Aber was ich hier. Try and error... MfG, Gisi
bassknecht Profilseite von bassknecht, 05.04.2006, 23:22:31
Ich kenne bei Rockabillybassisten zwei riesengrosse immer wiederkehrende Probleme. Erstens, mieser Sound und Feedback, Zweitens zusammenbrechende Korpi durch Besteigungen während der Bühnenshow (bzw. die Angst das dieses passieren könnte). Der gemeinsame Grund für beide Übel ist der hohle und bisweilen fragil gearbeitete Resonanzkorpus aber dem kann man abhelfen! Ich habe ein Verfahren entwickelt, welches ich um der Inquisition zu entgehen demnächst unter dem Pseudonym Victor F hier posten werde, vielleicht ermöglicht mir Mark Mayer Eppler von der Geba auch die Veröffentlichung einer kleinen und ebenso anschaulichen wie schauerlichen Fotoserie dazu
Ciao Roland
Rolle Profilseite von Rolle, 05.04.2006, 23:39:50
willst du den Body ausschäumen und ´nen E-Bass draus machen???
M4nTis Profilseite von , 06.04.2006, 19:39:54
da bin ich aber auch mal gespannt...und ich glaub ich werd mich vorläufig NICHT auf meinen bass stellen,bis ich genug geld zusammen hab,mir evtl. nen neuen zu kaufen ^^
außerdem hat doch nie jemand behauptet,das ich ne bühnen show "einstudieren" will ?!?!
guido Profilseite von , 18.04.2006, 20:53:29
wenn ich das richtig verstanden hab, hast du ne blaue sunburst-Lackierung. Die kannste dann vergessen...
Mein klobiger DDR-Sperrholzbass hält mich zwar aus (80 kg), hat aber schon gelitten.
Kleiner Tip, falls du das krakzeln nicht lassen kannst:
Dorn fast ganz rein, so daß er fast von alleine auf Dorn und Corpus liegt, und gemächlich langsam während der Gitarrist sich selbst verwirklicht aufsteigen.
Man kann dann auch erstmal harmlos anfangen: das Knie anwinkeln, den Unterschenkel in die Mulde legen, so daß man auf dem Schienbein steht.
Oder: wenn du deinen Bass wirklich liebst, leg du dich unten hin und spiel im liegen, kommt auch gut und ist für dein Baby die schonenste Variante.
M4nTis Profilseite von , 19.04.2006, 11:54:01
ja,ich glaub,wenn ich eines tages mal wieder aufer bühne stehen sollte,werd ich DAS machen,es sei denn ich hab nen ersatzbass in kofferraum ^^
und ne,nich der sunburst,sondern der blueburst...splittert die lackierung dann weg oder wie?
guido Profilseite von , 19.04.2006, 12:44:02
splittern wohl nicht, aber Lackierung scheuert je nach Bühnenbelag natürlich ab. Bei Teppich geht es, aber wann hat man das.
Neuester Beitrag Ray Madison Profilseite von , 20.04.2006, 10:34:44
Na, dann wollen wir uns mal der sportlichen Seite widmen ;-) Erstmal kann ich Dich beruhigen: Sooo leicht kracht ein Kontrabass nicht zusammen. Ich besteige sogar noch mit meinen weit mehr als 80 kg einen 25 Jahre alten Sperrholzbass und er lebt immer noch. Außerdem haben die Thomann-Bässe (die für Rockabilly augewiesenen) in den Zargenmulden extra ne Zusatzverstrebung damit wir Rockabillys ungeniert Höhenluft schnuppern können (zumindest teilte das Thomann auf Nachfrage mit. Das Gewicht der Bässe scheint dies zu bestätigen). Ein Schüler von mir hat sich so ein Ding in Schwarz (mit weissem Rand, cool!) gezogen und ich habe mir das Teil mal für einen Gig geliehen. Spitzenbass! Und das war der Günstige (450.- Euro, oder so), wenn Du also einen für 800 Euro hast, gehe ich mal davon aus das der mindestens halbmassiv ist. Also kann der auch was ab. Es stimmt zwar das beim Draufsteigen die Ränder abscheuern, aber das ist eigentlich minimal und passiert auch beim Hinlegen des Instruments. Abhilfe schafft da einfach während des Gebrauchs etwas Klebeband (u.U. reicht sogar Leukoplast, oder Gewebeklebeband) Beim Raufkraxeln dran denken das der Bass drei Auflagepunkte hat. Einmal den (ganz eingefahrenen!) Dorn und die Zargenränder links und rechts. So gesehen steht er erstmal relativ sicher. Beim raufsteigen habe ich persönlich die besten Erfahrungen (in Sachen Trittsicherheit und Halt) damit gemacht, den rechten Fuß seitlich auf die Zargenmulden-Kante zu stellen (praktisch längs zur Leimnaht) und dann (schööön vorsichtig) mit dem anderen Bein entweder oben das Knie gegenwinkeln, oder (sachte) den Fuß abstellen, oder das Bein einfach baumeln lassen. Das Alles ist natürlich auch eine Frage Deiner Grösse. Wie gesagt beruht alles hier erwähnte auf persönlichen Erfahrungen, kann also nur als Tipp, nicht als Anleitung behandelt werden. Ebenso sind natürlich die Bässe in Qualität und Verarbeitung unterschiedlich. Ich habe mir als Zweitbass den Thomann Bass 222, für 444.- Euro geholt und bin rundum zufrieden. So denn, viel Spaß beim Bergsteigen und laß mal hören ob's geklappt hat ;-) Zum Thema Slapbass für Anfänger stelle ich gerade ein paar Tipps und Tricks auf meiner Homepage bereit. www.raymadison.com Viel erfolg Ray
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