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Dampit?Luftbefeuchter und Co?

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Zugeordnete Kategorien: Pflege

Frank W. Profilseite von , 07.10.2003, 11:13:38
Dampit?Luftbefeuchter und Co?
Hallo Zusammen,
zum Thema Luftfeuchtigkeit und trockener Heizungsluft habe ich schon recht unterschiedliche Meinungen gehört und möchte nun einige Ratschläge, wie ich meinen Bass in den zukünftigen Wochen vor Rissen schützen kann. Sollte ich stetig auf die Luftfeuchtigkeit/Temperatur achten und dem entsprechend mit einem Dampit (ich glaube so heißt der "Schlauch" zum reinhängen in den Bass)entegenwirken? Andere Quellen halten nichts vom Dampit und sprechen von Luftbefeuchtern, nassen Handtüchern über der Heizung oder Wasserverdunstern an den Heizkörpern?
Es wäre nett, wenn ihr mir von Euren Erfahrungen und Methoden berichten könntet.
Besten Dank schon mal im Voraus.
Gruß
Frank
Patric Profilseite von , 10.10.2003, 15:31:04
Hi ! Ich hab' best Erfahrungen mit dem Dampit ! Allerdings packe ich, den bass im winter nach jedem üben ( !!! ) wieder in eine gute ( leider auch teure ) hülle ! Dann komm die trockene Luft von außen nicht so schnell an den bass und die feuchte ( vom dampit ) bleibt besser drin ! oder ?
Fred Profilseite von , 12.03.2006, 13:49:03
wie funktioniert denn so ein dampit?wie oft muss man den neu befeuchten? kann man sich auf diese Feuchtigkeitsanzeiger, die mitgeliefert sind verlassen? könnt ihr mir einen speziellen damit empfehlen? ... dieser hier war bislang der günstigste, denn ich gefunden habe: http://www.thomann.de/artikel-149083.html?sn=e42f3d1a1180296cf5c5f0ad83483a12 ansonsten finde ich das hier auch interessant, zumal der automatisch auf eine eingestellte feutigkeit regelt: http://cgi.ebay.de/BEURER-LB-60-LB60-Luftbefe ... goryZ69203QQrdZ1QQcmdZViewItem
Fred Profilseite von , 12.03.2006, 13:50:05
argh falscher link, der 2. gepostete link sollte eigentlich dieser werden: http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/B000C3R684/gebaonline-21
Christian Klein Profilseite von , 12.03.2006, 15:02:06
Zum Thema Luftbefeuchter:
Nach Jahre langen Forschungsreisen durch die Welt der konventionellen und
wahrhaft futuristischen Gerätschaften im obersten Preis-Segment
und den verschiedensten Methoden (Verdampfung, Zerstäubung etc.)
kam ich aus gesundheitlichen Gründen (Bakterien-Schleudern ;-) wieder
auf die "Naturheilverfahren":
Zimmerpflanzen (!) und im Extremfall nasse Leintücher.
Uwe Profilseite von Uwe, 12.03.2006, 18:18:45
Der derzeitige lange Winter hat es geschafft, daß bei einem meiner beiden Bässe sich einige Dezimeter Leimung geöffnet haben, und das trotz eines (einsamen) Luftbefeuchters, der am Heizkörper hängt.

Eins der nächsten Projekte, denen ich mich jetzt zuwende, dürfte deshalb wohl einer der Luftbefeuchter werden, so wie sie Jean Pütz in seinem Hobbythek-Buch Nr. 6 beschrieben hat (ich habe die dritte Auflage von 1983). Dort ist die Rede von Zyperngras-Stauden, aber auch von einem Verdunsterstein aus bearbeitetem Gasbeton, aus dem von oben (mit Hilfe einer Aquarienpumpe) Wasser quillt, und der von Blumen umgeben ist - das Ganze sicher zur offenen Freude meiner Frau.

Um das regelmäßige und damit auch lästige Nachfüllen von Wasser kommt man wohl bei keiner Lösung herum, Jean Pütz schreibt von etwa 2 Litern pro Tag.

Gruß, Uwe
Basstölpel Profilseite von Basstölpel, 13.03.2006, 21:48:32
Hallo,

laut Fachmeinung (Geigenbauer) könne man 'Dampit' mehr oder weniger abhaken, da es einfach zu wenig bringe auf das Volumen des Basses bezogen.

Meine Low-Tech Lösung ist einfach ein feuchtes Frottee Handtuch auf dem Heizkörper (mehr Oberfläche als Befeuchter-Anhänger).

Würde eher davon abraten, den Bass in der Hülle zu lassen. Habe mal meinen Bass in der Hülle vergessen und war für eine Woche weg, danach hatte er einen Wasserschaden, glücklicherweise betrifft dies nur die Optik (Lack). Anscheinend hatte sich Kondenswasser gebildet und unten gesammelt.

Gruss

Armin
Bassfreund Profilseite von Bassfreund, 14.03.2006, 11:59:54
Dampit bringt auch meiner Meinung nach nicht genug.

Wichtig: Stets mit Hygrometer messen. Vorsicht bei Haarhygrometern, die muss man ab und an "eichen", sonst zeigen sie totalen Quatsch an. Ich benutze ein digitales Hygrometer. Das hat zwar auch eine gewisse Messtoleranz, aber die kann man für unsere Zwecke vernachlässigen.

Verdunster über der Heizung sollte man gleich in den Müll schmeißen. Erstens bringen sie nicht genug, zweitens sind sie Keimzuchtstätten erster Güte, denn die Temperatur liegt da wohl immer so um die 30 bis 40 Grad Celsius.

Ich habe mir einen Luftbefeuchter gekauft. Da gibt es verschiedene Systeme, die unterschiedlich arbeiten. Ökotest hat ein Gerät der Firma Beurer mit "gut" getestet. Dort wird das Wasser mittels zweier Elektroden zum Kochen gebracht, was Bakterien abtötet. Kaltverdunster sind nicht zu empfehlen (Bakterien und Keime). Das Gerät (inzwischen gibt es ein Nachfolgemodell) kostet so um die 50 Euro. Bei mir funktioniert es sehr gut, ich kann die Luftfeuchtigkeit damit so um und bei 50% halten.
alex_de_luxe Profilseite von , 13.04.2006, 07:49:33
ich habe den venta luftwäscher gekauft. im winter läuft der eigentlich immer, und die zimmertüre ist zu.
einfach ein tuch über die heizung kann kurzfristig etwas bringen, alles im zimmer nimmt aber die feuchtigkeit auch auf, wenn es sehr trocken war.

ein hygrometer ist zu empfehlen. so um die 60%rel. luftfeuchtigkeit sei gut. am anfang war es ziemlich schwer das zu erreichen, weil, eben alles total trocken war. mit der zeit hats dann geklappt. wenn man aber dann das fenster öffnet, ist es innert kürzester zeit auf 40% oder weniger.

für meinen bass tue ich alles :)
Neuester Beitrag Tilman Profilseite von , 13.04.2006, 21:18:37
Ich setz noch einen drauf: Mein Bass steht in einem Raum mit ca 6qm, den ein Grossraum-Luftbefeuchter auf konstant 55-60% haelt. Das Ding ist fuer Raeume bis 400qm ausgelegt und laeuft wahrscheinlich einmal am Tag fuer 10 Sekunden. Dafuer habe ich noch genug Reserven, falls der Bass mal umziehen muss oder die Putzfrau, die Entlueftung anlaesst, und ich muss nur alle paar Wochen Wasser nachfuellen (grosser Tank, kleiner Verbrauch). Im Endausbau mit UV-Lampe gegen Keime und externem Hygrostaten hat das Geraet allerdings auch nahe an 1000 EUR gekostet (www.entfeuchter.at); das ist leicht uebertrieben, fuer den Raum haette es ein Venta mit externem Hygrostaten (wird zwischen Steckdose und Befeuchter geschaltet, schaltet sich je nach eingestelltem Bereich ab oder an) und Ionenstift (statt ewig Frischetroepfchen nachzufuellen). Von Dampit hat mein Bassbauer abgeraten, weil Schimmelgefahr besteht, wenn der Schlauch nicht ordentlich ausgewrungen wurde und in den Bass tropft.
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