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kolophonium

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Zugeordnete Kategorien: Kolophonium

philipp Profilseite von , 04.02.2005, 13:28:43
kolophonium
liebe kollegen/kolleginnen am bass... ich möchte einmal eine kleine umfrage starten wer welches kolophonium für welche anwendungen benutzt...
ich selber benutze im moment das thomastik mittel finde es aber recht bescheiden weil es irgendwie sehr unausgegoren reagiert bei schnellen bogenkapriolen und ausserdem für die tiefen saiten zu wenig klebkraft hat, so das ich unnötig viel druck anwenden muss für eine sichere ansprache.... pops hatte ich auch mal, ist allerdings viiiiiel zu klebrig für meine verhältnisse, wenn ich mal fenster abdichten muss oder so dann werd ichs nochmal einsetzen aber so isses mir zu wenig allroundtauglich....
daher bin ich moment am suchen nach einem kolophon das mir zusagt.... das nächste auf meiner liste wäre das "jade" von l'opéra in der nicht-solo ausführung, wurde mir jedenfalls von nem cello-kollegen sehr ans herz gelegt, mal schauen was die bassversion hergibt....
also... welche sorte(n) kolophonium benutzt ihr so?

mfg
philipp
Wolf-Dieter Profilseite von , 04.02.2005, 16:27:34
Hallo Philipp,
nach etwas Herumprobieren (auch Pops) bin ich bei Nyman geblieben. Leider gibt es das Bass-Kolophonium von Metzger in Hannover nicht mehr, das in drei Härtegraden und mit einer praktischen Stoffhülle geliefert wurde.
Gruß, Wolf-Dieter
Bassfreund Profilseite von Bassfreund, 04.02.2005, 23:46:12
Hallo Philipp,
ich benutze auch Nyman und bin zufrieden damit. Wo ich bei uns im Orchester auch hinschaue, wird von allen Bassisten Nyman benutzt.
Thorsten Profilseite von , 05.02.2005, 02:49:59
Jupp, bei uns genauso, alle nutzen Nyman.

Thorsten
Ostaphy Profilseite von , 05.02.2005, 11:53:21
Hi Philipp,

ich habe auch schonmal gehört (aber noch nicht praktiziert), dass einige BassistInnen sich ihr Kolophonium zusammenmischen. Wenn du damit rumexperimentierst, kommst du vielleicht auf ein für dich gutes Ergebnis. Ich hatte früher Pops benutzt und es reichte für 1 - 2 Wochen (!), wenn ich den Bogen ordentlich kolophoniert hatte. Nach dieser Zeit war dann der Saitenanspruch m. E. ideal. Vielleicht sollte man ein feineres Kolophonium regelmäßig benutzen und mit einem klebrigen wie Pops unregelmäßig die "Feinabstimmung" vornehmen?!
Wie klebrig ist eigentlich das Nyman-Kolophonium?

Gruß,

Ostaphy
Dave2 Profilseite von Dave, 10.02.2005, 20:56:51
MAN NEHME NYMAN... (guter Slogan, gelt? stammt von mir)
Auch wenn sehr viele POPS auf die Saiten schmieren! Seit mir mal bei heissem Wetter eine offene Popsdose in der Hosentasche geschmolzen ist, will ich von diesem erst recht nix mehr wissen.
Nyman ist relativ hart; aber Pirastro ist noch viel härter.

dave2
Dave2 Profilseite von Dave, 10.02.2005, 21:06:13
Nachtrag: POPS iss vielleicht garnich für den Bogen gedacht, sondern für das Gummiteil am Stachel. Schmiert man dieses nämlich mit POPS ein, dann rutscht der Bass auch auf Kirchenbodenfliesen nich so leicht weg.

dave2
Wolf-Dieter Profilseite von , 11.02.2005, 08:16:38
Danke für den Hinweis, Dave. Das ist eine sehr praktische Verwendung für den Rest von Pops, der bei mir noch herumsteht. Was machst du, wenn die Kirche eiskalt ist? Nyman? Gruß, Wolf-Dieter
philipp Profilseite von , 11.02.2005, 15:21:17
zur not kann man ja auch das schäbbigste kolo zum löten benutzen... die unbearbeitete variante reicht dafür ja sogar schon :)
lustig isses natürlich auch pappnasen davon zu überzeugen das man mit kolo an den pfoten nen geileren pizz-sound kriegt... hab ich ma mit nem e-basser gemacht den ich nich leiden konnte *g*

mfg
philipp
Bassfreundin Profilseite von , 12.02.2005, 00:51:18
Der einzige Vorteil von PETZ: Es riecht so schön nach Wald!
heini Profilseite von , 05.04.2005, 17:26:01
Ja, früher (vor ca. 20 Jahren) roch es tatsächlich so - ich hab immer vor dem Üben inhaliert. War ja auch das einzige, was ich (im Osten) bekam. Inzwischen riecht es ja gar nicht mehr so gut und stark; die haben wohl rausgefunden, dass viele übers Schnüffeln das Proben vernachlässigten...
pff^^ Profilseite von , 19.02.2005, 23:37:57
Ich nehme Nyman. Ein gutes Kolo für jeden Einsatz. Pops ist eigentlich ein gutes Kolo, nur ist es nicht bei jeder Temperatur zu gebrauchen.
zu Petz: das einzigste Tolle is der Bär auf der Dose, aber sonst taugts nix.

zu Koloeigenmix: das Problem ist, welche Kolos man am besten zum mixen nimmt und dann in welchem Verhältnix ;)

Was auch ganz nett ist, ist selber gemachts flüssig-kolo... einfach verschiedene kolos zermörsern und in spiritus lösen. dann kann man seinen bogen ganz schnell vollbuttern für die nächsten wochen
(ich übernehm keine haftung für schäden an bögen durch spiritus)
Wolf-Dieter Profilseite von , 20.02.2005, 12:16:49
Es geht auch ohne Spiritus: Kolophoniumreste vorsichtig erwärmen (evtl. im Wasserbad) und wenn alles flüssig ist, einmal umrühren, fertig. Gruß, Wolf-Dieter
Bassfreund Profilseite von Bassfreund, 20.02.2005, 12:24:00
Wie unterscheidet sich eigentlich Carlsson von Nyman? Ist es härter?
pff^^ Profilseite von , 20.02.2005, 13:52:53
Carlsson ist etwas härter, hat aber eine feine Ansprache
philipp Profilseite von , 20.02.2005, 18:08:01
könnte sein das ich mich irre aber ich meine mich zu entsinnen mal beschwerden darüber gehört zu haben das carlsson recht staubig ist und den bass schneller zusaut als nymans das tut...
aber eigentlich tun sich die beiden nicht allzuviel... sind schon wirklich sehr ähnlich..

mfg
philipp
Ich Profilseite von , 16.03.2005, 20:32:49
Also ich nehme Hidersine, den Standart aus unsrem Musikladen, es geht auch recht gut, aber ich habe ein Problem damit, dass es mir einfach zu stark anspricht.
philipp Profilseite von , 16.03.2005, 20:48:39
also ich spiele mittlerweile das millant deroux doublebass solo und zwar für alle anwendungen...
den vorteil des kolophons würde ich darin sehen das es sehr gleichmässig anspricht und nicht wie andere sorten mal so mal so...
der nachteil ist ganz klar das das zeug bei kälte hart wie glas wird und nicht mehr auf den bogen zu kriegen ist... hitze macht ihm allerdings dafür wenig aus.... und wie bereits gesagt, wenns mal auf dem bogen ist dann ist die ansprache sehr gut und vor allem immer gleichmäßig

mfg
philipp
pff^^ Profilseite von , 21.03.2005, 22:48:08
kennt einer von euch zufällig ne internetz seite, wo alle bass kolophone aufgelistet und die eigenschaften beschrieben sind?
Leonie Profilseite von Leonie, 25.03.2005, 22:24:17
Ich benutze "Liebenzeller Metall-Kolophonium" (unten steht noch "Gold Vl H", was das auch immer bedeuten soll?) und bin damit sehr zufrieden. Ich weiß allerdings nicht, ob man das überall bekommt.

Grüßle
pff^^ Profilseite von , 25.03.2005, 22:27:04
Liebenzeller kann man bei paganino.de bestellen. @Leonie: Kann es sein, dass Liebenzeller mit Goldstaub versetzt ist oder gibts das nur bei Geigenkolophonen?
Leonie Profilseite von Leonie, 29.03.2005, 14:02:19
Ja genau. Soweit ich weiß,g ibt es Goldstaub versetzte Kolophonium für alle Streichinstrumente.
grüßle
Roderick Profilseite von Roderick, 30.03.2005, 00:28:33
Was haltet ihr davon wenn jeder mal die Eigenschaften von seinem Kolophonium beschreibt? (Marke, Preis, Farbe, Härte, Ansprache, Staub,...)

Bis jetzt hab ich im Internet noch keine Seite gefunden, wo Basskolophone mit ihren Eigenschaften im Vergleich aufgelistet wurden. Vielleicht könnte das Ergebnis einer solchen "Umfrage" für den ein oder anderen hilfreich sein.

Ich hab 3 Kolophone:
- Nyman (das benutz ich): ~10eur; dunkelbraun; herrlich duftend; weich bis mittelhart (evtl. vom Temperatur abhängig?!); meiner Meinung nach immer gute Ansprach -> Alrounder; geringe Staubentwicklung
- Thomastik Härtegrad II Mittel: 10eur?; dunktelorange; milder Herbstnadelwaldgeruch; hart (ich benutz es darum nur im Sommer); temperaturabhängige Ansprache; geringer Pulverstaub; Dose mit Fingerloch im Boden; Alu ums Kolo mit Sollabreissstellen -> gute Verpackung ;)
- Petz (hihi): "Es riecht so schön nach Wald!" (Bassfreundin); hell; meiner Meinung nach sehr temperaturabhängig (entweder ist es hart oder so weich, dass es zerläuft); das Kolophonium ist viel kleiner als die Dose -> das Fingerloch ist nicht wirklich zu gebrauchen (bei meiner zumindest); meiner Meinung nach starke Staubentwicklung, die Saiten sind nach dem Üben schneeweiß, die Ansprache ist meiner Meinung nach auch sehr temperaturabhängig

Welche Kolophone habt ihr sonst noch?

Auf auf zum großen Kolofoniumtest!!
philipp Profilseite von , 30.03.2005, 13:35:56
wie wärs denn mit ner kleinen datenbak hier?
wenn genug leute mal nen paar worte zu nen paar kolos verfassen würden könnte das doch was werden oder?
und wenn ihr grade dabei seid dann schreibt doch auch mal nen bisl was über eure saiten in die datenbank die es hier ja schon gibt ;)

mfg
philipp
Sebi Profilseite von , 30.03.2005, 16:20:31
Ich habe mein Kolophonium dummerweise gerade verlegt. Das ich find sehr bescheiden und bin auch sehr am fluchen. Für die, die es interessiert =)
philipp Profilseite von , 30.03.2005, 16:30:24
hat mich jedenfalls brennend interessiert! :)
hast du es beim unterricht vergessen?
oder ist es untern tisch gerollt?

mfg
philipp
Roderick Profilseite von Roderick, 30.03.2005, 16:39:33
Eine Kolophoniumdatenbank ist eigentlich eine super Idee!
Ich glaube hier hat bestimmt jeder schon ein paar ausprobiert und kann etwas darüber sagen... sollte also schon machbar sein.

Über meine Saiten würd ich gern was schreiben, aber leider kenne ich die Marke nicht ;) Sie sind silbrig, "etwas älter" und unten dunkelrot umsponnen; kennt die zufällig einer? ;)
streichbass Profilseite von streichbass, 31.03.2005, 23:09:21
Nymans macht eigentlich nur im Sommer Probleme, da schmilzt es. Ansonsten liebe ich es sehr.
Mark Meyer-Eppler Profilseite von Meyer-Eppler, 04.04.2005, 22:05:34
Hallo, den Vorschlag für eine Kolophonium-Datenbank haben wir aufgenommen. Die wird dann pünktlich zur Empfehlung im Mai vorgestellt. Wer Interesse hat, die Vorabversion zu sehen und an der Entstehung mitzuarbeiten melde sich bitte bei mir. Viele Grüße, Mark von Kontakt
Roderick Profilseite von Roderick, 05.04.2005, 16:20:53
Hurra ;D

Ich freu mich schon drauf, wird bestimmt interessant, wenn die mal voll ist.
Meyer-Eppler Profilseite von Meyer-Eppler, 03.05.2005, 20:58:59
Hallo zusammen! Die Kolophonium-Datenbank ist da! Ist der Tipp im Mai geworden. Allerdings könnten da noch mehr Informationen drinstehen => Bitte fleißig Kommentare hinterlassen. Viele Grüße Mark von GEBA-online
Barmin Profilseite von Barmin, 03.05.2005, 22:53:29
Noch 'ne weitere alternative Kollophonium-Anwendung:
Von meinem Lehrer habe ich die Maer, dass Johnny Dyani sich K. auf die Finger schmiert, zum besseren pizzen, kann Euch aber nicht sagen, welche Sorte.
felixJ Profilseite von felixJ, 04.05.2005, 00:36:51
Kolophonium zum besseren Pizzicato auf die Finger kann ich mir eigentlich kaum vorstellen. Hiess es nicht, dass NHØP gänzlich auf den Bogen verzichtete um ja gar Kolophonium an die Finger zu bekommen?
philipp Profilseite von , 04.05.2005, 10:47:15
schmier dir mal nen bisl kolophonium auf deine finger und dann pizz los... nach keinen 30 sekunden hast du mit einiger sicherheit die fetteste blase der welt... es ist völlig sinnlos kolophon auf die finger zu machen weil es die reibung erhöht und es dadurch schwerer wird zu pizzen

mfg
philipp
Christian Klein Profilseite von , 04.05.2005, 00:38:16
Kolofonium ohne Ende:

Mein Geigenbauer gab mir den Tipp, den Stachel damit einzureiben (inbesondere beim EUB, aber eigentlich bei allem, wo Metall auf Metall festgeschraubt werden muss).
Funzt vorzüglich!
Gast Profilseite von , 04.05.2005, 10:46:35
In der Kolodatenbank fehlt noch Alaska und Sonella.
Meyer-Eppler Profilseite von Meyer-Eppler, 05.05.2005, 10:26:33
Alaska und Sonella habe ich aufgenommen. Zu Sonella konnte ich jedoch keine Informationen finden.
Weiß da jemand mehr?

Viele Grüße

Mark
Roderick Profilseite von Roderick, 05.05.2005, 10:47:00
Roderick Profilseite von Roderick, 05.05.2005, 11:18:49
Noch ein kleiner Nachtrag: bei amazon.com gibt es ein "Carlo Robelli Bass Rosin" http://www.amazon.com/exec/obidos/tg/detail/- ... s=musical-instruments&v=glance (leider kein Bild) Und hier gibts ein schönes Bild von Super Sensitive Clarity: http://www.amazon.com/exec/obidos/tg/detail/- ... s=musical-instruments&v=glance
Meyer-Eppler Profilseite von Meyer-Eppler, 05.05.2005, 11:35:27
Hallo Roderick, danke für die Links. Habe die Infos gerade in der Kolo-Liste eingetragen. Viele Grüße Mark
Roderick Profilseite von Roderick, 05.05.2005, 12:17:33
So, folgendes ist dann wahrscheinlich das letzte Kolophonium für heute ;-) Melos! (aus Griechenland) http://www.melosrosin.gr/products_en.htm
Meyer-Eppler Profilseite von Meyer-Eppler, 05.05.2005, 12:30:23
Danke. Ist auch drin.

Mark
Roderick Profilseite von Roderick, 15.05.2005, 14:33:52
So hab noch Bilder für Hidersine gefunden. Weich: http://www.sharmusic.com/Prod_images/p2152b.jpg Mittel: http://www.sharmusic.com/Prod_images/p2151b.jpg Hart: http://www.sharmusic.com/Prod_images/p2150b.jpg Das Kolophon ist erhältlich bei sharmusic.com für jeweils 4,49 Dollar Achja, da gibts auch noch Bilder für die verschiedenen Pirastros: http://www.sharmusic.com/search.asp?SKW=ACCBASSROSKEY§ionID=5&catID=41
Meyer-Eppler Profilseite von Meyer-Eppler, 16.05.2005, 21:36:00
Hallo Roderick,

super, jetzt haben fast alle Einträge auch Bilder :-)


Danke,

Mark
pff^^ Profilseite von , 17.05.2005, 09:48:15
für die Thomasik gibts bei sharmusic.com auch Bilder.
Dann fehlt eigentlich nur noch Carlo Robelli ;)
Achja und ich glaube das Jade ist doppelt drin.

Super Datenbank! Hätte nicht gedacht, dass es so viele gibt!
Meyer-Eppler Profilseite von Meyer-Eppler, 30.05.2005, 22:57:56
so, alles eingearbeitet.

Wer findet ein Bild zum Carol Robelli?


Viele Grüße

Mark
Roderick Profilseite von Roderick, 31.05.2005, 00:21:41
Für Carlo Robelli ein Bild zu finden wird schwer sein. Laut meinen Recherchen (google) gibts das nur bei samash.com, weil das irgendwie eine Spezialanfertigung oder so für die ist. (Kann aber auch anders sein) ich hab jedoch ein Bild von der Robelli Cello Link vielleicht sehen die Verpackungen ähnlich aus... ;) Beim Nyman ist übrigens das Bild von der Celloverpackung dran. Unter google ... : http://images.google.de/images?q=nyman+bass+rosin&hl=de&btnG=Google-Suche gibts noch Bilder vom Bass. :)
Meyer-Eppler Profilseite von Meyer-Eppler, 05.06.2005, 18:35:56
Danke. Habe die Bilder aktualisiert.

Mark
Roderick Profilseite von Roderick, 09.06.2005, 22:00:31
Alle, die Ahnung von Kolophonium haben, bitte mal in die Kololiste schauen!
Vermisst ihr noch eins? Sind alle Angaben korrekt?

Falls jemand zu Thomastik Spezial mittel und hart ein Bild hat... immer her damit ;-)

Danke!
maren Profilseite von , 16.06.2005, 21:14:12
nyman is mir schon ein paar mal weggeschmolzen, dass stimmt. bleibt aber net aus.
han zz carlsson, is kein großer unterschied zum nyman, find ich. kommt mir nur irgendwie kleiner vor.
aber kauft bloss kein kolo, ohne des vorher auszuprobieren. ich hab mal eins gekauft, marke weiß ich net mehr, und des is mir sofort zerbröckelt!
Christoph Profilseite von , 05.07.2005, 11:51:50
Bestes Kolophonium meiner Meinung nach ist POP´s!!!!!

Selber habe ich verschiedene K. gespielt. Nyman ist eigentlich echt gut. Aber wenn man im Orchester richtig Gas geben will, ist das zu wenig. Besonders auf den tiefen Saiten fehlt der Wums (Basser mit 5-Saiter sehen das wahrscheinlich ähnlich).

Pop´s Bass Rosin ist zwar klebrig, aber wenn man es vorsichtig zentimeterweise in kleinen Portionenen mit nicht zu viel Druck aufträgt bringts auch in den höchsten Lagen noch einen sehr schönen Klang. Also: Pops birngts voll: schöner Klang, volle Dynamik (ppp bis fff), spiccato, schnelle Ansprache.
Und tatsächlich: der Ratschlag mit Pop´s als Antirutschmittel für den Bass ist echt spitze!!

Und Pop´s gehört nicht in die Hosentasche. Am besten immer in der Nähe der vielen gekühlten Bierflaschen aufbewahren!
philipp_ Profilseite von , 05.07.2005, 12:02:30
meiner meinung nach ist pops viel zu klebrig um eine klare artikulation zustande zu bringen und mein bass klingt mit pops wie eine bariton-kettensäge....
aber das mag von instrument zu instrument verschieden sein, und ist ausserdem natürlich nur eine aussage über meine persönlichen vorlieben ;)
(ich verwende übrigens mittlerweile bernardel und einen französischen bogen und mein bass hat noch nie besser geklungen)

mfg
philipp
Bianca Profilseite von Bianca, 02.09.2005, 09:51:50
Kolophon und Hitze,
Anfängerfrage: Was passiert, wenn das Kolo schmilzt? Verändert sich die Struktur, oder kann man es nachdem es wieder fest geworden ist noch benutzen?
Gruß Bianca
dave 1 Profilseite von , 02.09.2005, 22:14:46
Hi, Bianca,

ich weiss zumindest aus eigener Erfahrung mit Nyman, dass es - einmal stärker erhitzt oder geschmolzen - kaum noch auf den Bogenhaaren haftet. Der Bogen gleitet wie mit Schmierseife eingerieben über die Saiten.

Was habe ich schon an heissen Sommertagen geflucht, an denen zusätzlich im Auto das Kolo auf den Saiten schmolz.
Bis ich mir ein neues Nyman im Geschäft kaufte. Alles war wieder o.k.

Habt ihr mal dran gedacht, ob Kolo, wenn per Post oder son ähnliches Unternehmen angeliefert und destowegen 1-2 Tage bei 50 Grad im Transportauto lagernd, vielleicht schon einige Schmelzphasen hinter sich hat?? Also nur im Winter kaufen??

Facit für mich: Wenn einmal geschmolzen, ab in den Müll.

Dave
pff^^ Profilseite von , 02.09.2005, 23:11:35
Ich habe mir diesen Sommer während den heißen Tagen bei Thomann Pops' gekauft. Daran dass es beim Transport schmelzen könnte, habe ich bei der Bestellung nicht gedacht. Kam zum Glück unversehrt an.

Mit meinem Nyman hatte ich bezüglich schmelzen noch keine Probleme. Wenn irgendwie nachm Alu abmachen gebröckelt hat, hab ich es oft mit Feuerzeugwärme wieder geflickt und es hatte danach immernoch den gleichen Grip.
Jean Profilseite von Jean, 07.09.2005, 23:22:31
bei mir auch, hab einmal mein nyman in der sonne liegen lassen... ja schlau, so natürlich grausig aus und war auch erstmal nicht zu benutzen. Daraushin hab ichs wieder erwärmt und "zurechtgeformt". Nu benutz ich es immer noch und kann keinen unterschied zu vorher feststellen!
norbert szirch Profilseite von , 09.09.2005, 13:16:59
Auch ich habe die gleiche Erfahrung gemacht: wenn das Kolophonium (Nyman) einmal geschmolzen war, ist es nicht mehr zu brauchen. Wenn der Bogen im erhitzten Auto einige Zeit zugebracht hat und das Kolophonium auf den Bogenhaaren geschmolzen ist, hat das den Effekt, als ob er mit Seife eingeschmiert wurde!

Norbert
Wolfgang Profilseite von , 13.02.2006, 16:52:16
Liebe Bassisten,

ich bin Gambist und habe schon einige Cello-Kolophonien ausprobiert wie etwa Hill, Pirastro (Cello und Oliv), Kaplan (gibt's davon eigentlich auch was für Bass?). Bis jetzt mit wenig Erfolg für die ideale Ansprache. Mein bisher letzter Versuch war das Bass-Kolophonium von Nyman, das für die tiefen Seiten sehr gute Resultate zeitigte, für die hohen aber leider viel zu klebrig ist. Kennt jemand ein Basskolophonium, das in der Härte zwischen Cello und Bass anzusiedeln ist? Über eine Empfehlung oder einen Erfahrungsbericht wäre ich sehr dankbar, weil ich des Probierens schon ein wenig müde bin.

Bin auf Reaktionen schon sehr gespannt.

Wolfgang.
jonas Lohse Profilseite von , 13.02.2006, 17:28:49
Warum schmilzt Du Dir nicht einfach eine individuelle Spezialmischung aus zwei Kolophonien (Cello- und Basss) ein?
Neuester Beitrag Günther M. Geiser Profilseite von , 27.09.2006, 02:00:50
Hallo Wolfgang
es ist jetzt schon später im Jahr (bin eben erst auf GEBA online gestossen...) und vielleicht hast du schon dein TRaum-Kolo gefunden; trotzdem mein Tip: Liebenzeller Metall-Kolophonium , DAS EINZIG WAHRE!! Spiele selbt -seit ca. 15 Jahren- auf dem Kb das Gold VI (das weichste), meine Frau benutzt für Cello und Gambe das Gold IV. Die Herstellerin, Frau Schmidt (07052/2904)kann dich aber sicher noch ganz individuell beraten; es gibt (oder gab jedenfalls) noch andere Beimengungen, ausser Gold - wie Meteoreisen, Zinn, Blei-Silber, Pyrit...

Lieben Gruß
GMG
KlausHörberg Profilseite von KlausHörberg, 13.02.2006, 17:51:49
Hi, wir sind 9 Kb's im Orchester ( www.opl.be ) , davon nimmt einer Nymanns und 8 Popps. Wichtig beim Popps ist: - nur gaaaanz wenig davon auf die Haare, ein bis zweimal ohne viel Druck den Bogen einschmieren reicht in der Regel für einen Dienst. Wenns richtig zur Sache gehen soll, evtl. nach der Pause nochmal ganz vorsichtig. - immer den Deckel zu lassen, sonst babts nicht mehr und Ihr könnt damit den Baß blos vollstauben. - beim Kauf drauf achten, daß es nicht zu alt ist. Das Herstellungsdatum ist auf den Boden der Papierumhüllung gestempelt. - in die Hosentasche gehört es nur bei Kirchenmuggen im Winter MlG, Klaus
Wolfgang Profilseite von , 14.02.2006, 17:02:43
Herzlichen Dank, Klaus, für den Hinweis mit der Sparsamkeit und einschmieren mit nur leichtem Druck! Ich glaub, mein Fehler war, genau das Gegenteil zu machen: Bogen voll mit Kolo, was nur drauf geht, und mit viel Druck, sodass durch die Reibungshitze das Kolophonium geschmolzen in einer richtig dicken Schicht die Bogenhaare wie Honig verklebte.

Das mit dem Zusammenschmelzen von verschiedenen Kolos klingt Interessant, sieht aber nach Kleckerei und Zeitaufwand aus. Vielleicht steigt noch mal meine Experimentierfreude... Momentan verwend ich die Zeit lieber zum Üben.

Herzlichen Dank nochmal Euch beiden, Klaus und Jonas,

Euer Wolfgang.
KlausHörberg Profilseite von KlausHörberg, 14.02.2006, 17:36:25
Wenn Du Dich mal bei jemandem unbeliebt machen willst, dann versteck ein winzig kleines Stückchen Kolophonium in der Mikrowelle.......


MlG, Klaus
dave 1 Profilseite von , 15.02.2006, 13:15:14
Ein Tip fürs Weihnachtsgeschenk: Alte Kolophonreste in Plastikbeutel in die Mikrowelle. Gibt einen schön gemaserten Riesen-Bernstein. Wenn man noch ne alte Fliege oder Spinne mit einschmilzt, zahlen die Museen jeden Preis. Der einzige Weg, um als Bassist reich zu werden!!

dave, Schuldnerberatung GmbH
Christian Klein Profilseite von , 15.02.2006, 13:48:32
Sehr geehrter Herr GmbH,

auf welcher Stufe steht die Mikrowelle wie lange?
Und wie alt muss die Fliege sein?
Was, wenn die Spinne vorher die Fliege gegessen hat?

Mit harzlichen Grüßen
dave 1 Profilseite von , 15.02.2006, 14:44:52
Hallo Christian,

"auf welcher Stufe steht die Mikrowelle und wie lange": Also bei mir auf keiner Stufe, sie steht aufm Kühlschrank, und zwar schon lange.

Du kannst natürlich kein lebendes Tier da reinschmelzen, Du bist ja teuflisch; Du musst es vorher zwischen 2 Fingernägeln totknipsen; wie man es mit Kopfläusen macht. Wirst ja wohl wissen noch aus der Kindergartenzeit.

Übrigens musst Du den Plastikbeutel vorher aufblasen, sonst pappt er Dir unlösbar am geschmolzenen Kolo. Dir muss man aber auch alles erklären, tz tz.

dave
Christian Klein Profilseite von , 16.02.2006, 00:22:44
Herr dave 1 sprach: Du musst es vorher zwischen 2 Fingernägeln totknipsen Wo bitte sind bei einer Fliege die Fingernägel? Und, nein, in meinem Kindergarten wurde nicht "geknipst", weil damals der Phonograph (oder wie das heißt, womit man Bilder macht, die man hinterher wegwirft) noch nicht erfunden war. (Morgen geh ich schon mal zur Frisörin, wegen der Mikrowelle).
KlausHörberg Profilseite von KlausHörberg, 15.02.2006, 18:44:02
Neee, kein Plastikbeutel, eine KB-Filmdose ist besser, die läßt sich hinterher gut wegschneiden. Deckel nicht vergessen, sonst macht Ihr Euch unbeliebt bei Eurer Mikrowelle ;-)))
bassknecht Profilseite von bassknecht, 17.02.2006, 23:15:01
Interessanter thread! Wenn ich im Alter mal eine soziologische Studie über Kontrabassisten und das was sie bewegt schreiben werde, dann wird mir die Quintessens aus der Flut der Beiträge wahrscheinlich als ständiger Leitfaden dienen. Ich glaube eines jetzt schon zusammenfassen zu können" Kontrabassisten haben in der Regel ein nicht enden wollendes Problem mit der (gleichmässigen) und zuverlässigen Tonansprache des Instrumentes. Der Grund ist mir schon lange klar, "ein Kontrabass ist für die maximal tiefsten Töne die er produzieren muss viel zu klein gebaut" in Relation zu den hohen Streichinstrumenten sind die Saiten daher kurz dick und träge. Wer glaubt das Trägheitsproblem mit qualitativ hochwertigen Instrumenten, speziellen Saiten, Bögen, Bogenbehaarungen und last not least Kolphonium lösen zu können wird ein ewig Suchender bleiben. Warum auch nicht, ich persönlich fand Ostereiersuchen, Rätsel, Geheimnisse, Geheimtips und Geheimbünde immer schon spannend.
Ich habe in Bezug auf Kolophonium ein ganz anderes Problem, ich vermute nämlich, das zerstäubtes Kolophonium Allergien und Reitzungen der Atemwege hervorrufen kann. Weiß darüber jemand etwas? Es interessiert mich jetzt nicht sosehr welches Kolophonium das gesundheitlich beeinträchtigendste sein soll bzw. welches sogar die TBC bekämpft, solche markenbezogenen Einschätzungen sind mir zu subjektiv.
Hust Hust Schneuz
Roland
dave 1 Profilseite von , 18.02.2006, 13:52:30
Lieber Bassknecht,

Du sprichst ein wahres Wort gelassen aus! Viele Bratscher sind ja auch ewig Suchende; denn auch für ihr Instrument gilt: Zu kurz, zu dick, zu träge.

Es gilt auch umgekehrt für manche Männer, die lebenslang "das" Weib suchen. Die Herrn sind vielleicht nur "zu kurz, zu dick, zu träge".

Sucht kommt halt von Suchen, und dieses hat besonders für Amateure, Liebhaber, seinen eigenen Reiz. Muss man so lassen.

dave
PS. Es gibt ein hypoallergenes synthetisches Kolo aus Kohlenwasserstoff.
Roderick Profilseite von Roderick, 18.02.2006, 02:37:22
Woher kommt bei dir das ganze zerstäubte Kolophonium und wie kommt es in deine Atemwege?
Klebst du während dem Spielen mit der Nase an der Strichstelle oder schnüffelst du in den Pausen am Bogen?
Oder hast du es vorsätzlich zermörsert und dir mit einer EC-Karte auf einem kleinen Spiegel angerichtet? ;-)

Wenn es in deinem Fall NICHT an der Technik ;-), sondern am Kolophonium liegt, würde ich das mal schleunigst erneuern/wechseln.
Wenn es alt ist und viel in Luft und Sonne liegt wirds gern mal beim spielen staubig, dann reicht es oft schon sich davon ein neues zu kaufen.
Falls das Kolo aber in Ordnung ist, würde ich es mal mit einem antiallergenen wie z.B. SuperSensitive Clarity versuchen. Weitere Infos zu diesem Kolo gibts in der Kolo-Datenbank.

mfg.
bassknecht Profilseite von bassknecht, 22.02.2006, 01:15:55
Ich schnüffel in den Pausen nicht am Bogen sondern unter meinen Achseln, das animiert mich (macht mich zum Tier) dann nochmal für den vierten Satz Bruckner. Den Scheiß mit EC Karte und Spiegel beobachte ich gelegentlich bei den nassforschen Quecksen, die allen ernstes daran glauben das sie mit Klugscheisserei zum alternierenden Orchesterwartgehilfen aufsteigen können. Wahrscheinlich hast Du es auch dort beobachtet oder direkt kennengelernt?
Trotzdem hast Du recht mit Deiner Annahme, dass ich eine spezielle Technik von Kolokonsum entwickelt habe. Aus einer holländischen Internetapotheke beziehe ich beliebige Grössen von Gußkokillen für Analzäpfchen. Nachdem ich mich in die spezielle Gußtechnologie eingearbeitet habe kann ich auf nahezu alle Wünsche eingehen und brauche im Prinzip nur eine Durchmesser - und Sortenangabe. Scheue Dich nicht, Bestellungen behandele ich vertraulich und verschicke in neutraler Verpackung.
gubi Profilseite von , 22.02.2006, 09:17:46
Hallo alle!
wie mir mein kolophonium-lieferant (grosses musikhaus in zürich) mitgeteilt hat, wird "POP`s" wegen möglichen gesundheitschädlichen inhalts-stoffen bald nicht mehr lieferbar sein. wenn das wirklich stimmen würde, hätten wohl manche unter uns wirklich ein kolo-problem in absehbarer zukunft. so gesehen, ist die "unbedenklichkeits-diskussion" wohl gar nicht so humorig...... weiss jemand etwas mit bestimmtheit darüber?
lg gubi
(p.s. : ich verwende pops und wenn es gar harzig wird auf dem bogen, streiche ich darüber nyman um die pops-berge auf dem bogen zu glätten, gibt ne seidige ansprache....)
Bassfreund Profilseite von Bassfreund, 22.02.2006, 19:00:19
Hilfe! Nehmt uns bloß nicht unser Pops!
Uwe Profilseite von Uwe, 22.02.2006, 07:23:16
Staunend bekomme ich hier die Spur einer Ahnung davon, wieviel mir als biederem Kolophoniumbenutzer entgangen sein muß, der ich immer nur den Bogen einreibe, damit es mit dem Auf- und dem Abstrich klappt.

Insbesondere die Kunst des Abstrichs wird es wohl werden, zu der ich fasziniert die Türen aufstoße.
wieder einmal Tonabnehmer <Zurück zur Liste> ANTIPIEZO - Vereinigung ;0)

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