GEBA-online

Gesellschaft der Bassisten in Deutschland

www.GEBA-online.de

Gesellschaft der Bassisten in Deutschland



• • • Forum

der Bass schnarrt und ich habe keinen Plan <

Bassbauer in MV?

> Unterricht in Hamburg

Auf diese Beiträge antworten | Zurück zur Liste | Zum neuesten Beitrag springen

Zugeordnete Kategorien: Bassbauer

Jackee Profilseite von , 13.10.2008, 13:02:23
Bassbauer in MV?
Hallo Leute,

leider hab ich im Bassbauer-Verzeichnis niemanden in MV gefunden.(Oder ich habs übersehen ;-))
Kennt hier vielleicht jemand einen Bassbauer/Geigenbauer in MV der in der Lage ist einen KB vernünftig einzurichten und eventuelle Reparaturen ordentlich ausführen kann?

Viele Grüße, Jan
Samy Profilseite von Samy, 13.10.2008, 15:10:51

 ich vermute mal, dass Du hier auch schon geschaut hast?!?! Aber MV sieht auch da sehr mau aus... jedenfalls beim aktuellen Stand.. aber da kann man die Entfernungen zu möglichen Kandidaten besser abschätzen

Jackee Profilseite von , 13.10.2008, 21:16:57
jepp, da hab ich schon geguckt. Trotzdem Danke! Berlin oder Hamburg ist leider immer noch ein bisschen weit weg. Ca. 3-4 Autostunden. Hast Du oder Ihr Erfahrungen wie lange es ungefähr dauert einen neuen Steg anzupassen, Eventuell Stimme wieder aufrichten und Griffbrett abziehen und den Bass einzustellen. Es wäre ja praktisch wenn man Morgens hin fährt und Abends wieder zurück könnte.

Viele Grüße, Jan
jlohse Profilseite von jlohse, 13.10.2008, 23:26:16

 Im optimalen Fall ist sowas in 2–3 Std. zu schaffen. Kommt aber wie immer drauf an. Gerade das Griffbrettabrichten lässt sich schwer vorhersagen. 

jackee Profilseite von , 14.10.2008, 11:08:16
in ab gerade mit Herrn Motter aus Berlin gesprochen. Er meinte das er wohl ne Woche braucht. Theoretisch ist das ja völlig ok, es soll ja auch gut sein. Aber wenn ich zwei mal Fähren muß, kostet mich allein die fahrt schon 200,00 Euro. Na mal gucken, vielleicht fällt mir ja noch was anderes ein. Viele Grüße, Jan
Neuester Beitrag jlohse Profilseite von jlohse, 26.10.2008, 16:26:48

 ich wurde drauf aufmerksam gemacht, dass meine Antwort etwas missverständlich ist. Bei obiger Zeitangabe ging ich davon aus, dass *kein* neuer Steg aufgepasst werden muss, sondern der vorhandene optimiert wird, und am Griffbrett lediglich kleinere Berge und Täler beseitigt werden müssen. Ein neuer Steg und das vollständige Abziehen des Griffbretts dauert natürlich viel länger.

nagybögö Profilseite von , 15.10.2008, 07:54:41
Ruf doch einfach mal in Rostock oder Schwerin beim Orchesterbüro vom Theater an. Die können helfen bzw. die Telefonnummer eines Bassisten weitergeben, der genaueres weiss. Normalerweise haben die Geigenbauer in der Nähe, die ihnen die Instrumente reparieren.
mgoffing Profilseite von , 17.10.2008, 00:13:48
Hallo Jan,
brauchst nicht in Rostock im Orchesterbüro anzurufen!
Unsere Bässe macht Peer Schreier, FF-Oder. Der ist öfter mal mit Instrumenten unterwegs. Wenn er bei Dir in der Nähe vorbei kommt, kann er Deinen Bass vielleicht hin- oder zurück mitnehmen (und schnell kann der auch, im Notfall).
Gerade für klangliche Einstellungssachen kann ich Peer uneingeschränkt empfehlen. Er ist nämlich nicht nur Geigenbaumeister, sondern auch Bassist im Orchester in FF. Der kann selber spielen und hört nicht auf einen Steg/Stimme zu optimieren bovor die Kiste so viel Klang hergibt wie drinsteckt.
Das ist bei andern Bassbauern ,auch sehr renomierten, ganz anders. Ich hab da viele schlechte Erfahrungen gemacht und Lehrgeld gezahlt.
Ich hoffe ich konnte Dir helfen.
Martin
Jackee Profilseite von , 17.10.2008, 13:44:52
Hallo Martin, vielen Dank für die HIlfe. Allerdings hat es sich wohl erledigt. Ich habe Heute den Bass bekommen und leider habe ich nun die Befürchtung das eine Reparatur wohl eher eine Verschwendung wäre. Der Hals ist bei dem Bass mal abgebrochen und wurde nicht von professioneller Stelle wieder hergerichtet. Auch hat der Bass nur eine gefärbte Hartholz-Garnitur und die Decke ist denke ich auch nur mit eine dünnen Schicht Fichte laminiert. Ich hab von der Bruchstelle mal ein paar Fotos gemacht. http://www.jodmedia.de/extern/index.html Ich weiß das man anhand von ein paar Fotos wohl keine Aussage machen kann ob sich lohnt noch Geld in den Bass zu stecken aber Vielleicht könnt Ihr mir ja den ein oder anderen Rat geben. Nur zur Info: Es handelt sich um ein O.G.Mönnich Bass. Also nicht dolles. Viele Grüße, Jan
Ceperito Profilseite von Ceperito, 17.10.2008, 14:34:14

 Hallo Jackee,
die Bruchstelle sieht nicht schön aus, hält sie denn?
Wie klingt denn der Bass? Hat er schon ein Setup?
Willst Du ihn zupfen, slappen oder streichen, bzw. was für Saiten möchtest Du ´draufziehen?
So einen Billig-Bass wieder spielfertig und stabil zu machen, geht auch kostengünstig, wenn man auf kosmetische und Wert-erhaltene Reparaturen verzichtet. Falls die Bruchstelle nicht hält, kann man z.B. eine Schraube setzen. Beim Setup sollte man sich allerdings schon Mühe geben. Falls Du mal nach Hamburg kommst, kannst Du ja mal mit dem Bass bei mir vorbeischauen, ich habe schon mehrmals aus kaputten Billig-Ruinen wieder gut spielbare und stabile Instrumente gemacht.
Viele Grüße von
Jan

Jackee Profilseite von , 17.10.2008, 14:47:45
Hi Jan,

ob die Bruchstelle hält kann ich nicht genau sagen da er noch keine Saiten hat. Ein Setup hat er ach noch nicht bekommen. Privat möchte ich Ihn zupfen, hatte aber überlegt klassischen Unterricht zu nehmen. Allerdings ist es wohl schwierig ein gutes Mittelmaß bei der Einstellung zu finden. Die Optik, man möge mir verzeihen, ist mir eigentlich egal er sollte nur spielbar sein. Was heisst denn kostengünstig?
Viele Grüße, Jan
Ceperito Profilseite von Ceperito, 17.10.2008, 15:32:21

 Hallo Jackee,
Ein gutes Mittelmaß für arco- und pizz- Einstellungen zu finden ist nicht schwierig - aber es ist immer ein Kompromiß und sehr individuell auf die Bedürfnisse des Spielers angepasst.
Kostengünstig heißt:
Wenn Du Dein Instrument, nachdem es repariert und eingestellt ist (Setup), verkaufen möchtest, wirst Du mit viel Glück höchstens 500€ dafür bekommen. Das entnehme ich Deiner Beschreibung, den Fotos und den Preisen, für die die GEWA solche Teile in neuem und gesunden Zustand anbietet.
100€ bis 150€ wird Dich ein vernünftiger Hybrid-Satz kosten (Balance Hybrid, Obligato, Helicore Hybrid, etc.).
Da würde ich an Deiner Stelle nicht mehr als max. 150€ für Reparaturen und Setup ausgeben.
Eine Schraube in den Halsfuß zu setzen, ist gröbste Schreinerarbeit, mit der sich ein Geigenbauer verständlicherweise nur seinen Ruf kaputtmachen kann.
Aber in Deinem Fall möglicherweise eine günstige, stabile und dem Wert des Instruments angemessene Reparatur.
Mehr kann ich per "Ferndiagnose" aber nicht dazu sagen, um konkret zu werden muß ich das Instrument sehen.
L.G. Jan
 

nagybögö Profilseite von , 17.10.2008, 16:19:23
Für günstige Saiten lohnt es sich, mal im Marktplatz vorbeizuschauen. (Nein, ich habe kein Inserat laufen...) Da gibt es brauchbare Sätze um 50 Euro, was für den Anfang ausreichen sollte. Schraube in den Hals rein und los!
Jackee Profilseite von , 17.10.2008, 16:37:52
ja vielleicht keine schlechte Idee. Ein Problem gibts da aber noch: Ich habe keinen Steg und spätestens dafür brauche ich dann den Bassbauer. Oder hat hier jemand Erfahrungen mit dem Einrichten des Steges. Ich habs noch nie gemacht. :-/
Ceperito Profilseite von Ceperito, 17.10.2008, 16:58:25

 Einen gebrauchten, krummen Steg bekommst Du manchmal geschenkt - viele Geigen- bzw Bassbauer heben solche Teile auf. Den Steg gibst Du dann 2-3min in kochendes Wasser, dann ist er wieder gerade. Mit Schmirgelpapier und einem scharfen Messer passt Du dann die Stegfüße so an, daß sie flächig auf der Decke stehen. Den Steg nicht rechtwinklig zur Decke sondern leicht Richtung Saitenhalter, usw. Einfach hier mal ein wenig mit der Suchfunktion suchen, auf GEBA-online ist so gut wie alles, was den Bass betrifft, schon mal beschrieben oder diskutiert worden.
L.G. Jan

mgoffing Profilseite von , 19.10.2008, 14:18:29
Um das hier mal ein bischen zusammenzufassen.
Anscheinend bist Du Anfänger, möchtest Dich mit dem Kontrabassspielen lernend beschäftigen und hast einen Bass erstanden, über dessen Qualitäten Du Dir nicht sicher bist.
Du brauchst keinen Bassbauer oder Schmirgelpapier für Stegfüße (bloß nicht!), sondern einen erfahrenen Lehrer der Dich ein bischen an die Hand nimmt und auch bei der Suche nach einem geeigneten, "preiswerten!", Instrument unterstützen kann.
Mein Rat: Steck nicht weiter Lehrgeld in Ruinen! Ein par Unterrichtsstunden sind da wahrscheinlich besser angelegtes Geld.
Du hast nicht geschrieben wo Du wohnst. Im Raum Rostock könnte ich Dir mit Rat zur Seite stehen. (Gebrauchte Stege hab ich übrigens einige rumliegen aber leider neulich einen Riesenhaufen gebrauchte Saiten weggeworfen).
Martin
JackeeOlsen Profilseite von JackeeOlsen, 19.10.2008, 15:44:53

 Hallo Martin,

ja das hast Du ganz gut zusammengefasst. Ich hab mich auch dagegen entschieden Geld in das Instrument zu stecken.

Im übrigen hab ich für den Bass nichts bezahlen müssen, also fällt es mir auch nicht so schwer. 

Ich komme aus Greifswald was ja nun nicht mehr so weit weg ist. Leider hat die hiesige Musikschule keine Leihbässe, ansonsten hätte ich hier derweil schon 

mit dem Unterricht begonnen bis ich dann einen eigenen "anständigen" Bass gefunden habe. Also bin ich nun auf der Suche

nach nem anständigen Bass. Was ja leider auch wieder Glaubenskriege auslösen kann. . Ich bin aber für jeden Rat dankbar.

Viele Grüße,

 

jan 

der Bass schnarrt und ich habe keinen Plan <Zurück zur Liste> Unterricht in Hamburg

Nur angemeldete Benutzer dürfen Beiträge schreiben. Bitte hier einloggen: LogIn



Zuletzt aktualisiert von Besucher am 17.11.2019, 11:50:23.