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Gesellschaft der Bassisten in Deutschland

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Kontrabass 7/8 flatback, ca. 100 Jahre, voll restauriert

Herkunft höchstwahrscheinlich aus Deutschland, evtl. Böhmen, wahrscheinlich in den 1920er Jahren gebaut.
Seltenes, unkonventionelles Modell durch die etwas überdurchschnittlichen Maße bei einem weniger als üblich ausladendem Oberbug (der ein wenig an die „Birnenform” des französischen Stils erinnert). Dadurch sind die höheren Lagen sehr gut erreichbar.
Hier einige Maße:

  • Zargentiefe 19,7 (lichter Abstand zwische Decke und Boden)
  • Oberbug 49 cm an der breitesten Stelle
  • Unterbug 68 cm dito
  • freischwingende Leersaite 108cm
  • D- Mensur.

Der Baß ist sehr gut eingerichtet und läßt sich leicht spielen. Die etwas größere Mensur macht sich durch die vorteilhaften Proportionen des Basses kaum bemerkbar - der Durchschnitt bei 3/4-Bässen liegt bei ca. 105 cm. Dafür hat dieser Baß gerade im ganz tiefen Bereich der E-Saite eine Fülle, Tragfähigkeit und Kraft, die ein 3/4-Kontrabaß so nur selten erreicht. Auch die leichte Bogenansprache ist bei größeren Bässen nicht selten. Im Ensemble ist der Baß enorm!
Im Übrigen sind die Größenbezeichnungen beim Kontrabaß eher fließend und nicht so klar genormt, wie bei anderen Streichinstrumenten. Da eine 4/4-Größe beim Baß in der Leersaitenlänge eher auf ≥110 cm kommt, bezeichne ich diesen Baß als 7/8, was als Beschreibung einer Zwischengröße auch so üblich ist).
Zur Zeit sind Pirastro „Evah Pirazzi (Weich)” aufgezogen. Dies sind nach meiner Erfahrung besonders gut konzipierte „Hybrid”-Saiten, also für jazz-pizzicato und arco gleichermaßen gut geeignet. Die Saiten passen perfekt: sind sind in der Zugspannung eine Idee weicher als übliche Metallsaiten, dabei hat der Baß arco einen schönen, in den Tiefen tragfähigen, dabei klaren und differenzierten Ton mit guter Dynamik und Modulationsfähigkeit. Im jazz-pizzicato klingt er ebenso, allerdings fällt hier noch zusätzlich der dynamische „punch” bei Anschlag positiv auf.
Mit diesem Bass kann man eigentlich alles spielen, besonders (modernen) Jazz, Orchester, klassische Solo-Literatur ...

In 2017 ist der Baß bei einem Geigenbauer in meinem Auftrag sorgfältig und aufwendig restauriert worden. Er ist jetzt in kerngesundem Top-Zustand; natürlich mit neuem Griffbrett, Stachel etc.
Es gibt zwei Stege für den Baß: zunächst hatte er einen höhenverstellbaren Steg, aber ich habe einen einteiligen Steg ohne Mechaniken zusätzlich anfertigen lassen, um einen eventuellen Klangunterschied herauszufinden. Fazit es gibt so gut wie keinen (Klangunterschied). Der Baß wird selbstverständlich mit beiden Stegen verkauft.
Bei Bedarf kann ein Tonabnehmer mitverkauft werden, für den eine entsprechende Bohrung im Steg bereits vorhanden ist („Bassbalsereit/ANS”, Aufpreis €200.-) .
Weitere Informationen und Bilder sende ich gern auf Anfrage.

P. S. Sorry - aus Erfahrung: Scheck-Angebote u. dgl., auch Preisverhandlungsanfragen VOR einer Besichtigung sowie Kommentare werden nicht beantwortet.

Mit Anbieter schaedlich! Kontakt aufnehmen

Kategorie: Biete Kontrabässe
Standort: Deutschland 67227 Frankenthal (Pfalz)
Preis: 7000 €
Anzeigentyp: Privat
Erstellt am 11.02.2021
Aktualisiert am 23.04.2021

Front
Boden
Schnecke/Mechaniken


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Zuletzt aktualisiert von Meyer-Eppler am 02.12.2009, 20:40:47.